Zum Inhalt springen

Corona-Pandemie

Kabinett einigt sich auf Corona-Schutzmaßnahmen

Von

Lesedauer: ca. 1 Minuten

Artikel teilen

Von einer „brenzligen Situation“ sprach Gesundheitsministerin Stefanie Drese (SPD) nach der heutigen Sondersitzung des Kabinetts. Diese war aufgrund der in Mecklenburg-Vorpommern auch weiterhin steigenden Infektionszahlen anberaumt worden. Eigentlich sollen die meisten Corona-Schutzmaßnahmen bundesweit ab dem 20. März fallen. Darunter beispielsweise die Pflicht zum Homeoffice oder Zugangsbeschränkungen. So hatten es Bund und Länder Mitte Februar beschlossen.

Schutzmaßnahmen auch nach dem 19. März

Angesichts der angespannten Infektionslage in MV einigte sich die Landesregierung heute jedoch darauf, auch nach dem 19. März Schutzmaßnahmen aufrechtzuerhalten. So soll beispielsweise bei Veranstaltungen auch weiterhin 3G und die Maskenpflicht – innen und außen – gelten. Im Tourismus bleiben Maskenpflicht und 3G genauso bestehen wie in der Gastronomie. Auch im Einzelhandel und dem öffentlichen Personennahverkehr ist weiterhin das Tragen einer Masken vorgeschrieben.

MV braucht mehr als nur eine Zeitung pro Region. Holt euch ein KATAPULT-MV-Abo!

Autor:innen

Redakteurin bei KATAPULT MV.

Neueste Artikel

Kommentar zum 20. Todestag von Mehmet Turgut: „Was ist schon die Umbenennung einer Straße angesichts des Schicksals der Familie Turgut?“ - Victoria Flägel, Redakteurin in Rostock

25.02.2024

Für den Mehmet-Turgut-Weg

Die Stadtpolitik scheint die Forderung nach dem Mehmet-Turgut-Weg aussitzen zu wollen, bis sich niemand mehr für ein würdevolles Gedenken einsetzt. In den letzten Jahrzehnten hat das auch funktioniert. Benennt endlich die Straße um, kommentiert die Rostock-Redakteurin Victoria Flägel.
Deutschlandkarte. Städte, die Orte nach Opfern des NSU benannt haben: Hamburg, Dortmund, Kassel, Jena und zum Teil Nürnberg; Städte, die das nicht gemacht haben: Rostock, Heilbronn, München und zum Teil Nürnberg

24.02.2024

Im Gedenken an Mehmet Turgut

Um 15 Uhr findet am Doberaner Platz in Rostock die Demonstration „Im Gedenken an Mehmet Turgut – Antifaschismus und Antirassismus organisieren“ statt.

23.02.2024

Theater in 100 Akten

Nachdem in der letzten außerordentlichen Bürgerschaftssitzung sowohl die Gäste nach massiven Störungen den Saal verlassen mussten als auch dem rechtsradikalen Sender „Auf1“ Bild- und Tonaufnahmen untersagt wurden, lief die Sitzung am gestrigen Abend vergleichsweise störungsfrei. Die Gräben zwischen den Fraktionen rechts und links der Mitte scheinen zumindest in diesem Gremium jedoch weiterhin unüberwindlich. Anders können die stundenlangen Diskussionen mit teils sehr persönlichen Beleidigungen nicht eingeordnet werden. Der Aufhänger: die Demokratie und die Störerin der letzten Sitzung.