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Katharina von der Heide

Artikel (9)

100 Jahre Schweriner Stadtbibliothek

Seit 100 Jahren existiert die Schweriner Stadtbibliothek. Anfangs als eine reine Bücherausleihe gegründet, ist die Bibliothek heute ein digitalisierter Ort der Begegnung und des Aufenthaltes.

Kultur auf dem Land funkt SOS

Die vergangenen Jahre haben der Kultur im ländlichen Raum zugesetzt. Durch die Pandemie, den Krieg und die strukturelle Krise hat die kulturelle Vielfalt in Vorpommern deutlich gelitten. Das Festival „Opernale“ findet nun trotz aller Widrigkeiten vom 22. bis 25. September mit neuer Ausrichtung in Grimmen statt. Den Höhepunkt bildet die wiederaufgenommene Oper „Luise Greger, eine pommersche Gans“.

Der Auftakt feministischer Konzerte in der Landeshauptstadt

Das erste FLINTA Festival fand vom 29. bis 31. Juli im Schweriner Kultur- und Hausprojekt „Komplex“ statt. Ein buntes Programm aus Konzerten, Workshops und Party rund um die Themen Feminismus und Empowerment hat das zehnköpfige „FLINTA Kollektiv” zusammengestellt, um für die Themen zu sensibilisieren.

Nominierungsdossier geändert

Die Piratenpartei MV veröffentlichte am vergangenen Montag ein zufällig gefundenes abgeändertes Dossier der Schweriner Welterbe-Bewerbung. Bei diesem entfällt der Untertitel „Kulturlandschaft des romantischen Historismus“ und auch die Zusammenstellung der Gebäude ist nicht mehr die gleiche. So wurden etwa einige Häuser und Gärten durch andere ersetzt. Während die Piraten der Stadt mangelnde Bürger:innenbeteiligung vorwerfen, verweist diese auf Befürchtungen einer unautorisierten Veröffentlichung des Dossiers.

Schwerin fällt mehr Bäume, als gepflanzt werden

Die Landeshauptstadt wirbt für sich als „Lebenshauptstadt“. Natur soll dabei ausdrücklich dazugehören. Wie passt es dann zusammen, dass Schwerin in den letzten Jahren mehr Bäume gefällt als nachgepflanzt hat?

Ein langer Weg zum Weltkulturerbe

Das Schweriner Residenzensemble steht seit 2014 auf der deutschen Liste der Bewerber zum Unesco-Weltkulturerbe. 44 Bestandteile der historischen Kulturlandschaft repräsentieren nach Meinung der Organisatoren der Bewerbung in idealtypischer Weise einen Fürstensitz des 19. Jahrhunderts. Alles im Stil des romantischen Historismus. Seit 20 Jahren wartet man darauf, dass auch die Unesco ihren besonderen Wert auszeichnet. Ein wesentlicher Baustein bei der Bewerbung ist nun die Unterstützung der Schweriner:innen.

Gedenktag auf dem Jüdischen Friedhof in Schwerin

In Schwerin ist der Jüdische Friedhof recht unbekannt. Am Donnerstag fand dort eine Gedenkveranstaltung für die jüdischen Opfer des Nationalsozialismus statt. Im Rahmen des Gedenkjahres „1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ entstanden eine Ausstellung und eine Publikation zum Thema „58 Zeugnisse“, in denen Schweriner Einzelschicksale jüdischer Bürger:innen betrachtet werden.

Wo Licht ist, fehlt die Dunkelheit

Noch gibt es sie in Mecklenburg-Vorpommern: stockfinstere Nächte. Aber in Schwerin und vielen anderen Städten ist völlige Dunkelheit bereits ein Relikt vergangener Zeiten. Menschen fühlen sich im Licht sicher und geborgen. Entwicklungen der letzten Jahrzehnte machen es möglich, permanent alles zu beleuchten. Doch wie geht es uns und anderen Lebewesen mit der fehlenden Dunkelheit?

Das Grambower Moor trocknet aus

Dem einzigartigen Regenmoor wird durch jahrelangen Torfabbau stetig Wasser entzogen und der natürliche Wasserhaushalt ist gestört. Daher können Besucher:innen zwar den idyllischen Wald genießen, aber ursprüngliche Moorlandschaft ist kaum noch vorhanden. Während Beteiligte diskutieren und planen, schafft die Natur Fakten.