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Moritz Morszeck

war Teil der filmab!-Redaktion im Rahmen des FISH-Filmfest im Rostocker Stadthafen vom 28. April bis 1. Mai 2022.

Artikel (8)

Vier Tage Filmfieber in Rostock

In diesem Jahr gab es die filmab!-Redaktion zum FiSH – Filmfest im Rostocker Stadthafen in Kooperation mit KATAPULT MV. Zwanzig Artikel sind rund ums FiSH in der fünfköpfigen Redaktion entstanden. Hier teilen die filmab!-Reporter:innen ihre persönlichen Erlebnisse und Highlights von vier Tagen Filmfest.

Ein Moment der Ruhe und Selbstfindung

Lust auf einen kurzen Moment des Innehaltens? Jede:r kennt es: Der Alltag kann zum größten Feind werden, wenn sich die Abläufe wiederholen, ohne Sicht auf Besserung oder Veränderung. Eine Auszeit muss her, um endlich wieder abschalten zu können.

Die Rache von Hänsel und Gretel

Es waren einmal zwei Kinder, Hänsel und Gretel, die von ihrem Vater im Wald ausgesetzt wurden. Auf Irrwegen gelangten sie zu einem Haus mit herrlichen Leckereien. Die Besitzerin des Hauses, eine scheinbar freundliche Dame, beherbergte sie für einige Zeit und gab ihnen ausreichend zu essen, bis sie kugelrund wurden, so dass die Hexe ihren Hunger stillen konnte. Eine bekannte Geschichte, die diesmal eine überraschende Wendung liefert!

„Das normale Leben einer Sexarbeiterin“

Sexarbeit hat in der Gesellschaft noch immer einen negativen Beigeschmack. Dabei ist es ein Beruf, wie jeder andere, der für eine Vielzahl von Menschen aller Schichten eine Bedeutung hat. Im Gespräch erzählt Regisseurin Anna Wagner, was Sexarbeit ist und warum sie sich bewusst von dem negativen Bild in ihrem Kurzfilm „Lilalicht“ gelöst hat.

„Das Gefühl von Respekt zu erzählen, war von Anfang an das Ziel“

„Nicht weit raus“ ist ein Film, der mit viel Ruhe und sehr berührend den Leistungsschwimmer Miguel Arrobas in den Mittelpunkt stellt. An diesem Tag beginnt er bereits im Morgengrauen mit seinem Training. Auf offenem Meer kämpft er gegen die See. Seine Rettung geht mit einer schrecklichen Gewissheit einher. Im Gespräch erzählt Regisseur Beran Ergün von der Entstehung des Filmes und auf welche Probleme er beim Dreh gestoßen ist.

Zusammen alleine durch die Pandemie

Gleichgültigkeit, Verzweiflung, Sehnsucht. Lea ist gefangen in Onlinemeetings, ohne einen Weg in die Freiheit und ohne einen Lichtblick auf Besserung zu finden. Sie leidet unter der stetigen Eintönigkeit und verliert sich im Internet. Der Kurzfilm „Invisible“ berührt und spiegelt die Lebensrealität vieler Menschen in der Corona-Pandemie wider.

Zwischen Rotlicht und Blaulicht

Augen auf, Ohren gespitzt. Es geht um Sexarbeit. Ein Thema, das in der Gesellschaft momentan noch negativ behaftet ist. Der Kurzfilm „Lilalicht“ möchte eine realitätsnähere Perspektive geben und gewährt Einblicke in die Welt der Sexarbeit.

Angeln nach der passenden Idee!

Kreativität ist schwieriger, als es zunächst scheint. Von der Idee zum Meisterwerk braucht man viel Kraft und Energie. In Anlehnung an ein Zitat von David Lynch sind Ideen wie Fische, sie müssen erst gefangen werden. Andreas Dürr widmet sich dem wohl kompliziertesten Schritt – wie komme ich eigentlich zu meiner Idee?