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Ein Stück Stadtgeschichte ohne Zukunft?

Schaufensterdekoration und Werbung über dem Eingang des Hauses in der Schweriner Friedrichstraße 6 wirken wie aus der Zeit gefallen. Seit 1924 können Raucher:innen hier ihren Bedarf an Tabakwaren decken, denn vor fast 100 Jahren kaufte der Zigarrenhändler Otto Preussler das kleine und schiefe Haus in der Schweriner Innenstadt.

Neuer Mietspiegel für Schwerin erneut verschoben

Mieter:innen und Wohnungswirtschaft müssen in der Landeshauptstadt weiter auf die Neuauflage des Mietspiegels warten. Die Veröffentlichung soll nun erst im Mai oder Juni 2022 erfolgen. Dies teilte der Vorsitzende des Gutachterausschusses am Montag auf Nachfrage von KATAPULT MV mit.

Graffitti gegen das Vergessen

Mit einer Kunstaktion erinnern Syrer:innen aus Rostock an den Jahrestag der syrischen Revolution 2011 gegen das Assad-Regime. Am Peter-Weiss-Haus entstand ein 60 Meter langes Wandbild, das auch Putin als Kriegstreiber anklagen soll.

Bundesinnenministerin Faeser will Neonazis unter Druck setzen

Bundesinnenministerin Nancy Faeser möchte den Rechtsextremismus stärker bekämpfen. Am Dienstag stellte die SPD-Politikerin in Berlin einen Zehn-Punkte-Plan vor. Die Maßnahmen sollen auch Neonazis in Mecklenburg-Vorpommern zu spüren bekommen.

Müllland MV

Das durchschnittliche Pro-Kopf-Aufkommen an Müll ist gestiegen. Auch in MV. Ein weiteres Problem: Trotz Pfandsystemen und anderen Alternativen von Städten und Gemeinden landet vieles neben der Tonne.

So helfen Rostocks Freiwillige Geflüchteten zurück ins Leben

Bereits seit Beginn der russischen Invasion organisiert das Deutsch-Ukrainische Kulturzentrum Mahnwachen, sammelt Spenden, informiert über die dramatische Lage vor Ort. Nun hat der Verein eine Anlaufstelle für ukrainische Geflüchtete in der Hansestadt geschaffen. Kritik gibt es an der Stadtverwaltung.

Ab morgen gilt die einrichtungsbezogene Impfpflicht

Von morgen an müssen Beschäftigte im Gesundheitswesen über eine vollständige Immunisierung gegen Covid-19 verfügen. Denn dann gilt bundesweit die einrichtungsbezogene Impfpflicht. So sollen besonders gefährdete Patient:innengruppen besser geschützt werden. Die Landesregierung habe für die Umsetzung enorme Anstrengungen unternommen, so Gesundheitsministerin Drese. Ein Beschäftigungsverbot für ungeimpftes medizinisches Personal ist weiterhin zunächst nicht geplant.

Auf dem Weg zur Cannabis-Hochburg

Im Jahr 2021 wurde bundesweit auf 6.444 Hektar Nutzhanf angebaut. Im Vergleich zu anderen Bundesländern liegt Meck-Vorp mit 642 Hektar Cannabis auf Platz drei und beherbergt Deutschlands größtes zusammenhängendes Anbaugebiet.

Kabinett einigt sich auf Corona-Schutzmaßnahmen

Eigentlich sollen am kommenden Sonntag bundesweit alle tiefgreifenden Corona-Maßnahmen fallen. Da die Infektionszahlen in Mecklenburg-Vorpommern jedoch bereits seit Tagen steigen und keine Besserung in Sicht ist, kam die Landesregierung heute zu einer Sondersitzung zusammen. Die Situation sei gefährlich, so Gesundheitsministerin Drese im Anschluss. Deshalb habe man sich auf Schutzmaßnahmen auch nach dem 19. März geeinigt.

Kinder aus ukrainischem Heim sollen nach Schwerin

65 Kinder aus einem Heim in Kropywnyzky sollen zusammen mit ihren Betreuer:innen evakuiert und in Schwerin untergebracht werden. Am vergangenen Wochenende seien alle rechtlichen und organisatorischen Fragen geklärt worden, heißt es von den Beteiligten. Nun ist aber plötzlich doch wieder unsicher, ob die Kinder abgeholt werden dürfen.

Mehr als 13.300 Euro bei Benefizkonzerten gesammelt

Neben Solidaritätsdemonstrationen werden derzeit auch immer mehr Benefizkonzerte organisiert. Bei den ersten an diesem Wochenende in Hagenow, Wismar, Rostock und Neubrandenburg kamen insgesamt 13.335 Euro zusammen.

Die Feuerwehr kommt später

Nirgendwo im Bundesgebiet warten Menschen länger auf die Feuerwehr als in Mecklenburg-Vorpommern. Extremwerte wie 27,4 Minuten Wartezeit in Altenhagen oder 23,8 Minuten in Bentzin lassen erkennen, dass MV ein Problem hat.

Update Aktionen am Wochenende

Auch in Wismar gibt es heute eine Demo und ein Benefizkonzert. Schwerin hat sich spontan noch für eine Aktion am Sonntag entschlossen.

MV nimmt noch mehr Geflüchtete auf

Mecklenburg-Vorpommern erhöht weiter die Aufnahmekapazitäten. Zu den bisher vorgehaltenen Unterbringungsmöglichkeiten für Ukraine-Geflüchtete sollen weitere 600 Plätze pro Landkreis und kreisfreier Stadt hinzukommen. Darum bat der Krisenstab des Landes, nach Aussage von Innenminister Pegel, am Mittwoch.

30. Jahrestag der Ermordnung von Dragomir Christinel

Vor 30 Jahren wurde der damals 18-jährige Dragomir Christinel in einer Asylunterkunft bei Ribnitz-Damgarten von 25 bis 40 rassistischen Jugendlichen im Bett erschlagen. Das erste Mal wurde erst vor drei Jahren seines Todes gedacht. Eine Initiative fordert eine Gedenkstätte und eine offizielle, jährliche Gedenkveranstaltung gegen das Vergessen.

Soliaktionen an diesem Wochenende

Neben Demonstrationen und Mahnwachen organisieren Privatleute und Initiativen auch immer mehr andere Aktionen, wie an diesem Wochenende Benefizkonzerte.

Delfine vor der Küste MVs

Am Dienstag und Mittwoch wurden vor Wismar zwei Delfine gesichtet. Die Säugetiere sind allerdings nur selten in der Ostsee anzutreffen. Im letzten Jahrzehnt wurden dem Deutschen Meeresmuseum nur 14 Sichtungen gemeldet.

War die Polizei unzureichend vorbereitet?

Am vergangenen Samstag wollten Neonazis aus Neubrandenburg und der Müritzregion in Waren demonstrieren. Der geplante Aufmarsch wurde für die rund 20 Rechtsextremen infolge des Gegenprotests zum Fiasko. Fragwürdig erscheint außerdem das Verhalten der Polizei. So sorgte nicht nur der Einsatz von zwei Zivilbeamt:innen für Aufregung. Auch die Organisation vor Ort ließ zu wünschen übrig.

„Es ist das absolute Chaos“

Maik Schultz ist mit seinem Bus „Ellie“ von Bergen auf Rügen bereits zum zweiten Mal auf dem Weg in die Ukraine, um Menschen und Tieren auf der Flucht zu helfen. Der 32-Jährige dokumentiert seine Reise auf Instagram für fast 12.000 Follower. Was er über die Situation an der polnisch-ukrainischen Grenze für seine nächste Fahrt gelernt hat, erzählt er im Interview mit KATAPULT MV.

„Der unbewusste Antisemitismus wird meine ganze Aufmerksamkeit erfordern“

Nikolaus Voss ist seit dem 1. Februar Landesbeauftragter für jüdisches Leben und die Bekämpfung des Antisemitismus. Mit KATAPULT MV sprach er über seine Arbeitsschwerpunkte und darüber, was er sich für die kommenden Jahre vorgenommen hat.

Mit Kritik auf Rang sieben

Die Antikorruptionsorganisation Transparency International Deutschland veröffentlichte heute ein Update ihres Lobbyrankings. Darin werden die politische Integrität und Transparenz der einzelnen Bundesländer anhand von vier Kategorien bewertet. MV verbessert sich in der aktuellen Rangliste auf Platz sieben. Kritik gibt es aber trotzdem.

Was aktuell im Landtag besprochen wird

Der Landtag in Mecklenburg-Vorpommern kommt einmal im Monat zu mehrtägigen Plenarsitzungen zusammen. Diese sind öffentlich einsehbar und werden auch als Livestream übertragen. KATAPULT MV fasst die wichtigsten Beschlüsse kompakt zusammen.

Lubmins Bürgermeister rudert zurück

Eigentlich wollte die Gemeinde Lubmin keine Geflüchteten aus der Ukraine aufnehmen. Das hatte Bürgermeister Axel Vogt per Dienstanweisung verfügt. Nun entschied er sich nochmal um. Die Dienstanweisung wurde zurückgenommen. Es sollen doch Unterkünfte bereitgestellt werden.

MV führt mal wieder …

In MVs Schulen fallen die Masken im Unterricht und die Politik plant weitere Öffnungsschritte. Dabei liegt MV im bundesweiten Vergleich bei den Neuinfektionen an der Spitze.

Die Grenzen des Ehrenamts

In einem offenen Brief fordert die Initiative „Greifswald solidarisch“ von Stadt, Landkreis und Landesregierung dringend Hilfe bei der Versorgung ukrainischer Geflüchteter. Vor allem die Zusammenarbeit an Wochenenden sei mangelhaft. Auch die Ehrenamtlichen in Rostock kommen an ihre Belastungsgrenze.

Bürgermeister von Lubmin will keine Geflüchteten aufnehmen

Die Gemeinde Lubmin im Nordosten von MV will vorerst keine Geflüchteten aus der Ukraine aufnehmen. Das ließ Bürgermeister Axel Vogt per Dienstanweisung verlautbaren. Offenbar sorgt er sich um die Sicherheit der Gaspipelines.

„Schulkinder sind plötzlich von Kindern zu Russen geworden“

Dionisij Idevayn steht seit zehn Jahren als Erzpriester der Schweriner russisch-orthodoxen Kirchengemeinde vor. Mit KATAPULT MV hat er über die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine auf seine Gemeinde gesprochen.

… oder vielmehr „feministischer Kampftag“?

Anlässlich des Weltfrauentags finden auch in Mecklenburg-Vorpommern einige Veranstaltungen statt. Zwar ist man sich landesweit nicht ganz über die allgemeine Bezeichnung einig, im Fokus stehen aber auch hierbei die aktuelle Lage in der Ukraine und ein Ende der Gewalt.

Feiertag ja, aber erst später

Die neue Landesregierung hat es im Herbst ganz groß verkündet: Mit der rot-roten Koalition wird der 8. März zum landesweiten Feiertag erklärt. Wer damals gehofft hat, schon dieses Jahr einen freien Tag zusätzlich zu haben, der irrt. Geplant ist die Umsetzung frühestens 2023, aber auch hierfür hagelt es Kritik von der Opposition.

Brodkorb als Aufsichtsratschef entlassen

Der Aufsichtsratschef der Unikliniken Rostock und Greifswald, Mathias Brodkorb, ist überraschend entlassen worden. Darüber informierte Wissenschaftsministerin Martin gestern. An die Stelle Brodkorbs soll nun der ehemalige Präsident des Landesrechnungshofes, Schweisfurth, treten. Die Entscheidung steht im Kontext zahlreicher öffentlicher Diskussionen um die Kliniken und eines drohenden Untersuchungsausschusses. Die CDU sieht in der Entlassung „puren Aktionismus“, für die FDP wirft der Zeitpunkt Fragen auf.

„Meine Mutter schreibt mir jeden Morgen, dass sie am Leben ist“

An MVs Hochschulen studieren mehr als 200 junge Menschen aus Russland und der Ukraine. Als internationale Studierende sind auch sie von Russlands Angriffskrieg in der Ukraine betroffen: Einige von ihnen haben bereits mit psychischen wie auch finanziellen Problemen zu kämpfen.

„Die große Politik muss jetzt sprechen und den Krieg sofort stoppen!“

Yuriy Kadnykov, Landesrabbiner von MV, wurde auf der Halbinsel Krym geboren. Er lebte unter anderem zwei Jahre in Moskau und arbeitete als Rabbiner in Sewastopol – ebenfalls auf der Krym. Mit KATAPULT MV sprach er über den Krieg in der Ukraine und dessen Auswirkungen auf die Mitglieder der jüdischen Gemeinde in MV.

Frauen arbeiten 66 Tage umsonst

Frauen haben im vergangenen Jahr durchschnittlich 18 Prozent pro Stunde weniger verdient als Männer. Damit bleibt der Unterschied deutschlandweit unverändert. Verschiedene Gremien setzen sich nun dafür ein, die Lohnlücke schneller und aktiver zu schließen.

Erneute Solidaritätskundgebungen in Schwerin und Rostock

Am Sonntag fanden in Schwerin und Rostock wieder Solidaritätsbekundungen mit der Ukraine statt. Im Vordergrund stand die prekäre humanitäre Situation im Land und die große Hilfsbereitschaft der Bürger:innen von MV. Auch die Diskriminierung von russischstämmigen Menschen wurde in Rostock thematisiert.

Solidaritätsaktionen am 7. März

Auch heute finden landesweit wieder Mahnwachen und Demonstrationen für Frieden in der Ukraine statt.

Es werden immer mehr Anlaufstellen!

Schwerin und der Kreis Mecklenburgische Seenplatte haben Hotlines als Kontakt für Hilfsangebote eingerichtet. Aber auch die anderen Landkreise und die Stadt Rostock bieten diese Möglichkeit – per Telefon und/oder Mail.

Schwerin richtet Service-Hotline ein

Die Landeshauptstadt hat heute eine eigene Ukraine-Servicehotline eingerichtet. Hier können Bürger:innen sowie Ankommende direkt Fragen an die Stadtverwaltung stellen. Geld- und Sachspenden werden darüber aber nicht vermittelt. Die Landeshauptstadt folgt damit dem Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, der bereits letzte Woche eine Hotline eingerichtet hat.

130 Teilnehmer:innen bei AfD-Demonstration

Unter dem Motto „Gesund ohne Zwang“ hatte die AfD am Samstag zu einem bundesweiten Aktionstag aufgerufen. Vor dem Mecklenburgischen Staatstheater in Schwerin sprachen sich Vertreter der Partei gegen die Einführung einer allgemeinen gesetzlichen Impfpflicht aus. Trotz bekannter AfD-Redner nahmen an der Veranstaltung nur 130 Menschen teil.

Untersuchungsausschuss zu Unikliniken gefordert

Problematische Finanzströme und Missmanagement. Mit diesen Vorwürfen sehen sich die beiden Universitätskliniken Rostock und Greifswald konfrontiert. Ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss soll dem nun nachgehen, sehr zum Missfallen der SPD. Nun stimmt der Landtag über einen entsprechenden Antrag von CDU, FDP und Grünen ab.

Ab morgen keine Maskenpflicht mehr an Schulen

Vom 7. März an müssen Schülerinnen und Schüler im Unterricht keine Masken mehr tragen. Für die Pausen im Schulgebäude gilt das nicht. Dafür aber auf dem Schulhof.

Neonazi-Demo am Samstag in Waren

Am Samstag ist ein Neonazi-Aufmarsch in Waren geplant. Auch die neue rechtsextreme Splitterpartei „Neue Stärke Partei“ mobilisiert für die Demo. Das Bündnis „Neubrandenburg nazifrei“ hat eine Gegenkundgebung angemeldet.

Solidaritätsaktionen 5. und 6. März

Auch am Wochenende werden in Mecklenburg-Vorpommern wieder Solidaritätsaktionen stattfinden. Die Anmelder:innen wollen damit ihre Betroffenheit für die Situation in der Ukraine zeigen und demonstrieren für Frieden.

ÖPNV in Nordwestmecklenburg und der Mecklenburgischen Seenplatte für ukrainische Geflüchtete kostenfrei

Nachdem der öffentliche Nahverkehr im Landkreis Nordwestmecklenburg für Geflüchtete aus der Ukraine ab sofort kostenfrei ist, hat auch die Mecklenburg-Vorpommersche Verkehrsgesellschaft nachgezogen.

Starkes Ehrenamt in MV

Neben der zentralen Koordination von Geflüchteten aus der Ukraine über die Landkreise bemühen sich derzeit auch zahlreiche Gemeinden und Initiativen um den Aufbau hilfreicher Strukturen.

Bereits über 230 Geflüchtete in MV angekommen

Bislang haben 233 vor dem Krieg geflohene Menschen aus der Ukraine Mecklenburg-Vorpommern erreicht. Eine genaue Anzahl können die Landkreise nicht nennen, weil viele vorübergehend privat oder bei Freunden und Familien untergekommen sind. In den kommenden Tagen werden etwa 400 weitere Menschen erwartet.

Unterbringung von Geflüchteten

Viele Menschen fragen wie man den Geflüchteten aus der Ukraine momentan am besten helfen kann. Praktische Hilfe kann man leisten, indem Übernachtungsmöglichkeiten in den eigenen vier Wänden angeboten werden.

Update Sammelstellen in MV

Langsam wirds voll auf der Karte.

Landesregierung erweitert Krisenstab

Eigentlich hatte die Landesregierung den Krisenstab eingerichtet, um die Corona-Pandemie im Land zu bewältigen. Jetzt wird das Gremium auch über den Krieg in der Ukraine und die Folgen für MV beraten. So ging es in der gestrigen digitalen Sitzung des Krisenstabs neben Corona auch um die Aufnahme der zu erwartenden und bereits eingetroffenen Geflüchteten.

Bürger:innen fordern Umbenennung in Mehmet-Turgut-Weg

Nach der Gedenkveranstaltung zum 18. Jahrestag seiner Ermordung wurde das Denkmal für Mehmet Turgut im Neudierkower Weg in Rostock verwüstet. Die Polizei geht nicht von einer rassistisch motivierten Tat aus. Der Wind habe die Blumen, Kränze und Kerzen verweht. Mit einer Petition wird die Bürgerschaft nun aufgefordert, die Straße in Mehmet-Turgut-Weg umzubenennen. Schon wieder – die Forderung scheiterte bereits mehrfach am Ortsbeirat Dierkow.

Busse auf dem Weg zur ukrainischen Grenze

Seit gestern sind drei Busse aus Mecklenburg-Vorpommern auf dem Weg zur ukrainischen Grenze. Sie bringen Sachspenden, um vor Ort zu helfen. Weitere Städte im Land wollen sich in den kommenden Tagen anschließen.

Solidaritätsaktionen 3. und 4. März

Auch Donnerstag und Freitag wurden in Mecklenburg-Vorpommern wieder Solidaritätsaktionen angemeldet. Die Anmelder:innen wollen damit ihre Betroffenheit für die Situation in der Ukraine zeigen und demonstrieren für Frieden.

Hilfe gesucht – keine Kleidung

Immer mehr Orte und Initiativen organisieren Sammelstellen für Sachspenden in MV. Besonders Kleidung wird derzeit jedoch nicht mehr gebraucht. Dafür aber umso mehr ehrenamtliche Helfer:innen und Wohnungen. Rostock etwa erwartet am Freitag rund 20 ukrainische Familien.

Schwerin richtet sich auf bis zu 200 Geflüchtete ein

Die Landeshauptstadt erwartet die Ankunft von bis zu 200 Geflüchteten aus der Ukraine. Dies sagte Oberbürgermeister Badenschier am Dienstag bei einem Pressegespräch. Die Stadtverwaltung möchte bis Anfang nächster Woche eine Notunterkunft bereitstellen.

Solidaritätsaktionen 2. bis 4. März

Auch am Mittwoch, Donnerstag und Freitag wurden in Mecklenburg-Vorpommern wieder Solidaritätsaktionen angemeldet. Die Anmelder wollen damit ihre Betroffenheit für die Situation in der Ukraine zeigen und demonstrieren für Frieden.

„Eigentlich sollten wir uns vor Arbeit kaum retten können“

Für die MV-Werften hat das Insolvenzverfahren begonnen. Was mit der Belegschaft und den Standorten nach den vier Monaten Transfergesellschaft passieren wird, ist weiterhin unklar. Über eine künftige wirtschaftliche Ausrichtung, die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine und die Werftenkrise sprach KATAPULT MV mit dem Verbandsgeschäftsführer für Schiffbau und Meerestechnik, Reinhard Lüken.

Nord Stream 2 ist insolvent

Nord Stream 2 hat Insolvenz angemeldet. Das hat direkte Auswirkungen auf Partnerschaften in MV. Baltic Sea Philharmonics und SSC Palmberg Schwerin haben bereits in den vergangenen Tagen die Sponsoring-Beziehungen ausgesetzt. Für alle anderen erübrigt sich diese Entscheidung jetzt.

Wie weiter umgehen mit Russland?

Mit zweistündiger Verspätung kam der Landtag heute zu einer Dringlichkeitssitzung zusammen. Thema war der russische Angriff auf die Ukraine. Die Fraktionen von CDU, Grünen und FDP hatten die Beratungen in der vergangenen Woche beantragt. Alle Fraktionen verurteilten den russischen Angriff. Kritik gab es an der SPD und Ministerpräsidentin Schwesig.

„Der Ton ist rauer geworden“

Seit März 2012 ist Matthias Crone Bürgerbeauftragter des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Nach zehn Jahren im Amt hat ihn KATAPULT MV zu seiner Arbeit und den größten Herausforderungen im Austausch mit den Bürger:innen befragt.

Bus und Bahn kostenlos für Schweriner Schüler:innen ab 7. Klasse

Seit heute fahren Schüler:innen ab der siebten Klasse in der Landeshauptstadt kostenlos mit Bus und Bahn. Damit folgt Schwerin dem Rostocker Modell. In der Hansestadt fahren Schüler:innen schon seit Mitte 2019 rund um die Uhr kostenlos.

Update Sammelstellen in MV

Was ist los, Mecklenburg?

Soliaktionen am 1. März

In Rostock und Greifswald sind heute nochmal insgesamt drei Soliaktionen geplant.

Nord Stream 2 kündigt allen Angestellten

Den 140 Angestellten der Nord Stream 2 AG wurde gekündigt, teilte der Schweizer Wirtschaftsminister Parmelin mit. Der Betreiber der Pipeline Nord Stream 2 hatte den Hauptsitz im Schweizer Kanton Zug. Auch für Mecklenburg-Vorpommern wurden 35 Arbeitsplätze versprochen, die nun wegfallen.

Stralsund kauft gesamtes Gelände

Die Hansestadt Stralsund kauft für 16,5 Millionen Euro das Gelände der MV-Werften. Das wurde gestern von der Bürgerschaft fast einstimmig beschlossen. Der Notarvertrag sei bereits unterschrieben, heißt es von der Stadt. Nun werde ein Investor für das 34 Hektar große Areal gesucht.

Friedensdemos in Schwerin, Anklam und Neustrelitz

Landesweit gab es gestern Mahnwachen und Demonstrationen für Frieden und für Solidarität mit der Ukraine. Einige Aktionen, die eigentlich als Gegenprotest zu den Corona-Demonstrationen geplant waren, wurden umgewidmet. Eindrücke aus Schwerin, Anklam und Neustrelitz.

Hilfsorganisationen in MV bitten um Geduld

Alle wollen helfen. Doch die Hilfsorganisationen in MV brauchen nach ersten Sammelaktionen zunächst einmal eines: Zeit.

Rassismus im Polizeialltag

Dass die Polizei Menschen aufgrund äußerer Merkmale kontrolliert, nennt man Racial Profiling. Und das findet im deutschen Polizeialltag statt, auch in Mecklenburg-Vorpommern. Nur öffentlich sprechen möchte über das Thema so gut wie niemand. Wir haben es dennoch versucht.

Impfungen mit Novavax starten

Nachdem die Landesregierung zum Ende der vergangenen Woche die Priorisierung für den neuen Impfstoff Novavax aufgehoben hat, kann er ab heute verimpft werden. Im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte trafen dazu die ersten 4.100 Dosen ein. Die Impfungen haben bereits begonnen.

Schwesig reagiert nach vier Tagen

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) sah sich in den letzten Tagen mit vielen Vorwürfen konfrontiert. In den Sozialen Medien bezieht sie nun, vier Tage nach dem Kriegsausbruch in der Ukraine, Stellung. Sie will den Vorschlag der CDU umsetzen und die Gelder der Stiftung für Klima- und Umweltschutz für humanitäre Zwecke umwidmen. Außerdem dementiert sie den Vorwurf, die Landesregierung bestünde aus "Putin-Freunden". Für einen Angriffskrieg wie diesen gäbe es keine Rechtfertigung. Zu Nord Stream 2 äußert sie sich nicht.

Heute erneut Solidaritätsaktionen

Es sind noch ein paar neue Mahnwachen und Aktionen hinzugekommen. Teilweise werden auch die Gegendemonstrationen der Corona-Maßnahmen-Proteste umgewidmet, um ein Zeichen für Frieden in Europa zu setzen.

MV solidarisiert sich mit der Ukraine

Mehrere Hundert Menschen fanden sich hierfür in Rostock und Greifswald zusammen. Neben verschiedenen Organisationen war auch Rostocks Oberbürgermeister Claus Ruhe Madsen unter den Sprecher:innen.

Update Solidaritätsaktionen für die Ukraine in MV

Update Aktionskarte: Heute gibt es noch in Greifswald ein „Picknick für den Frieden" auf dem Markplatz!

Kritik an Schwesig enorm

Ein Botschafter als Poet.

MV stellt zusätzliche 1.000 Plätze für Flüchtende bereit

Schätzungen zufolge könnten langfristig bis zu einer Million flüchtende Ukrainer:innen Schutz in Deutschland suchen.

Solidaritätsaktionen für die Ukraine in MV

Hier sind alle bisher angemeldeten landesweiten Solidaritätsaktionen für die Ukraine. Die Karte wird laufend aktualisiert.

Friedenskundgebung in Parchim

Auch in Parchim gibt es heute eine Solidaritätsaktion. Geplant ist um 16 Uhr eine Mahnwache auf der Brücke an der Elde-Schleuse.

Ukrainische Flagge auch vor dem Neubrandenburger Rathaus

Nach Greifswald hat heute auch Neubrandenburg die ukrainische Flagge vor dem Rathaus als Zeichen der Solidarität gehisst.

Kerzenaktion in Neubrandenburg

In Neubrandenburg haben Jugendorganisationen zu einer Kerzenaktion um 17 Uhr auf dem Markplatz aufgerufen. Es sollen Friedenslichter als Zeichen der Solidarität mit der Ukraine angezündet werden.

Spenden für Ukraine

Neues Spendenkonto für Journalist:innen in der Ukraine

Soli Demo in Rostock

In Rostock wurde am Donnerstagabend spontan eine Zusammenkunft als Zeichen der Solidarität mit der Ukraine organisiert. Etwa 250 Menschen fanden sich dazu auf dem Neuen Markt zusammen.

Schwerin: 120 Menschen demonstrieren für Frieden in der Ukraine

Ab 16 Uhr fanden sich bis zu 120 Menschen vor der Schweriner Staatskanzlei ein, um für Solidarität mit der Ukraine zu werben. Unter den Teilnehmenden befanden sich viele ukrainische Staatsbürger:innen, die in der Region wohnen oder sich gegenwärtig dort aufhalten.

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