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Buga 2025 in Rostock

Liebesbriefe aus Schwerin

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Trock´ne Zahlen: Sit 2018 bewilligte Landesmittel für die Buga 2025 in Rostock: 60 Millionen Euro; davon bisher abgerufen: 0 Cent.

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In einem Brief wendete sich Rostocks Oberbürgermeister Claus Ruhe Madsen (parteilos) vergangene Woche an MVs Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD). Er kritisierte den Druck, den die Landesregierung auf die Hansestadt zum Thema Bundesgartenschau 2025 aufbaut. 

Denn trotz einer Risikoanalyse von Anfang April fordert das Land das scheinbar Unmögliche: Die Fertigstellung der zentralen Projekte bis 2025. Mehrkosten für Bauprojekte muss die Stadt alleine tragen. Ein Anpassungskonzept wird Ende Juni erwartet. Andernfalls werden die 60 Millionen Euro Fördermittel des Landes nicht gezahlt. Auch Gelder für weitere Projekte in Rostock, wie das Archäologische Landesmuseum, den Theaterneubau, den Rückkauf des Ostseestadions und die geplante Eltern-Kind-Klinik, stünden damit auf dem Spiel.

Das Imperium schlägt zurück

Eine Woche später kontert die Landesregierung: Vier SPD-Landesminister schreiben gemeinsam einen Brief an Madsen. In dem wird erneut deutlich: Die Landesregierung bleibt bei ihren Forderungen. Und die Minister schließen: „Wir bitten Sie bezüglich der angesprochenen Themen bis zum 10. Juni 2022 um eine schriftliche Rückmeldung.“

Brief-Feinschaft. Claus Ruhe Madsen (parteilos), Oberbürgermeister von Rostock, schrieb am 25. Mai in einem Brief an MVs Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD): "Mit den, durch die Landesregierung, festgelegten Kriterien erscheint eine Umsetzung der Buga 2025 als sehr unwahrscheinlich." Die vier SPD-Minister Till Backhaus (Landwirtschaft), Reinhard Meyer (Wirtschaft), Christian Pegel (Inneres) und Heike Geue (Finanzen) zeigten sich in ihrem Antwortbrief eine Woche später unbeeindruckt: "Je schneller die Stadt ein neuen BUGA-Konzept entwicklet ... desto schneller kann ... mit der Umsetzung begonnen werden."

Als Reaktion darauf gab sich Madsen beim NDR verwundert: „Wenn die Landesregierung von mir erwartet – obwohl es einen sehr langen und ausführlichen Risikobericht gibt – in wenigen Wochen etwas völlig anderes auf den Tisch zu legen, ist es nachvollziehbar, dass sich da nicht viel ändern wird.“

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Fußnoten

  1. Liegt der Redaktion vor.
  2. Liegt der Redaktion vor.

Autor:innen

ist Redakteurin in Rostock.

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