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Brandserie

Über 50 Kameraden im Einsatz: Drei Feuer und ein Toter

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In einem Mehrfamilienhaus im Stadtzentrum von Malchin (Mecklenburgische-Seenplatte) brannte in der Nacht zu Freitag eine Wohnung im dritten Stock aus. Dabei wurde ein 59-jähriger Mieter leblos gefunden. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen – die genaue Todesursache ist noch unklar. Weitere Personen wurden nicht verletzt. Ein Brandmelder hatte die Nachbarn alarmiert. Die übrigen Mieter des fünfgeschössigen Wohnhauses konnten aufgrund der starken Rauchentwicklung und polizeilichen Ermittlungen nicht mehr in ihre Wohnungen zurückkehren und mussten anderweitig unterkommen. 17 Kameraden der freiwilligen Feuerwehr waren im Einsatz und konnten den Brand löschen. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen gemeinsam mit einem Brandursachenermittler und der Rechtsmedizin übernommen. Derzeit wird wegen fahrlässiger Brandstiftung ermittelt und die genaue Todesursache des Verstorbenen untersucht. Hinweise auf eine Beteiligung Dritter gibt es bislang nicht. Der Sachschaden beläuft sich auf circa 20.000 Euro.

In Karlshagen auf Usedom (Landkreis Vorpommern-Greifswald) stand am Donnerstagabend um kurz vor 19 Uhr ein reetgedecktes Ferienhaus im Heideweg bereits voll in Flammen, als die Feuerwehren eintrafen. Eine Übergreifen des Feuers auf umliegende Ferienhäuser konnten die Wehren verhindern. Die 30 Einsatzkräfte aus Karlshagen, Peenemünde, Bannemin, Trassenheide und Zinnowitz mussten das Haus kontrolliert abbrennen lassen. Verletzt wurde niemand, es waren zum Brandzeitpunkt keine Gäste in dem Ferienhaus. Der Sachschaden wird auf 400.000 Euro geschätzt. Eine Brandstiftung ist nicht ausgeschlossen. Der Kriminaldauerdienst Anklam hat die Ermittlungen übernommen.

Weithin sichtbar war ein Feuer im Teldauer Ortsteil Bandekow (Mecklenburgische Seenplatte). Dort brannte in der Nacht zu Freitag eine Scheune mit Fahrzeugen, darunter ein Wohnwagen und mehrere Mopeds, komplett aus. Personen wurden nicht verletzt. Feuerwehren aus mehreren umliegenden Gemeinden konnten ein Übergreifen auf ein nahes Wohnhaus verhindern. Die Scheune ist nach dem Brand einsturzgefährdet – der Sachschaden beträgt etwa 100.000 Euro. Der Kriminaldauerdienst Ludwigslust war im Einsatz und schließt nach derzeitigem Stand einen technischen Defekt nicht aus. Die Prüfungen dauern an.

In allen drei Fällen sollen Fachleute laut Polizeisprecher nun die genauen Brandursachen herausfinden. Der Gesamtschaden der Brände am Donnerstag und Freitag wird auf 520.000 Euro geschätzt.

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Redakteurin bei KATAPULT MV.

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