Zum Inhalt springen

Klimastiftung MV

Ex-Gazprom-Manager dementiert Verbindungen zur Klimastiftung

Von

Artikel teilen

Das Ringen um die Offenlegung der Machenschaften der umstrittenen Klimastiftung MV geht in die nächste Runde. Am Samstag veröffentlichte Bild den Namen eines mutmaßlichen Geschäftsführers des wirtschaftlichen Betriebes der Klimastiftung: Kurt Bligaard Pedersen. Pedersen ist jedoch vermutlich nicht der bis dato unbekannte Geschäftsführer des wirtschaftlichen Geschäftsbetriebs der Klimastiftung. Auch KATAPULT MV berichtete. Nun dementiert der dänische Manager schriftlich jegliche Verbindungen zur „Stiftung Klima- und Umweltschutz“ sowie Nord Stream 2. Er sei nie für die Stiftung tätig gewesen. „Die Geschichte ist zu einhundert Prozent unwahr“, so Pedersen gegenüber KATAPULT MV. Mit der Gazprom-Gruppe hat Pedersen nach eigener Aussage seit September 2020 nichts mehr zu tun. Zuvor sei er ausschließlich im Vertrieb in Frankreich, den Niederlanden und Großbritannien für Gazprom tätig gewesen.

Der russische Staatskonzern Gazprom ist der Mutterkonzern von Nord Stream 2. Die Klimastiftung Mecklenburg-Vorpommern ermöglichte für die Gaspipeline die Umgehung von US-Sanktionen mithilfe ihres wirtschaftlichen Geschäftsbetriebs. Eine offizielle Bestätigung, wer den wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb der Stiftung verantwortet, gibt es bislang nicht.

MV braucht mehr als nur eine Zeitung pro Region. Holt euch ein KATAPULT-MV-Abo!

Schon 5.261 Abonnent:innen

186,0 %

🎉 Ziel I:

19.000 Euro

Ziel II: 57.000 Euro

(11.400 Original-Abos)

Autor:innen

Redakteurin bei KATAPULT MV.

Neueste Artikel

KATAPULT-Gründer Benjamin Fredrich tritt zurück

Mein Verhalten innerhalb des Ukraine-Projekts wird hart kritisiert. Einiges ist gerechtfertigt, einiges nicht. Ich ziehe daraus die Konsequenzen und trete als KATAPULT-Geschäftsführer und -Chefredakteur zurück. Um das zu verwirklichen, was ich angekündigt habe.

Neue Flächen zwingen Forschung und Wirtschaft zur Zusammenarbeit

Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie hat seinen Flächenentwicklungsplan für den Offshore-Ausbau in Nord- und Ostsee präsentiert. Darunter fallen auch Gebiete, die bislang der Forschung vorbehalten sind.

Spielfilm aus MV erhält renommierten Filmpreis

Der Rostocker Max Gleschinski ist 29 Jahre alt und begeistert sich schon seit seiner frühen Jugend für Filme. Nach einigen Kurzfilmen haben er und sein Team 2018 mit kleinstem Budget ihren ersten Spielfilm fertiggestellt. Auch sein zweiter Langfilm „Alaska“ entstand abseits der großen Medienstädte in der Mecklenburgischen Seenplatte. Jetzt wurde das Roadmovie auf einem der wichtigsten deutschen Filmfestivals mit dem Max-Ophüls-Preis als bester Spielfilm ausgezeichnet. KATAPULT MV sprach mit dem Regisseur über die Bedeutung des Preises für MVs Film- und Medienbranche.