Zum Inhalt springen

Klimastiftung MV

Ex-Gazprom-Manager dementiert Verbindungen zur Klimastiftung

Von

Artikel teilen

Das Ringen um die Offenlegung der Machenschaften der umstrittenen Klimastiftung MV geht in die nächste Runde. Am Samstag veröffentlichte Bild den Namen eines mutmaßlichen Geschäftsführers des wirtschaftlichen Betriebes der Klimastiftung: Kurt Bligaard Pedersen. Pedersen ist jedoch vermutlich nicht der bis dato unbekannte Geschäftsführer des wirtschaftlichen Geschäftsbetriebs der Klimastiftung. Auch KATAPULT MV berichtete. Nun dementiert der dänische Manager schriftlich jegliche Verbindungen zur „Stiftung Klima- und Umweltschutz“ sowie Nord Stream 2. Er sei nie für die Stiftung tätig gewesen. „Die Geschichte ist zu einhundert Prozent unwahr“, so Pedersen gegenüber KATAPULT MV. Mit der Gazprom-Gruppe hat Pedersen nach eigener Aussage seit September 2020 nichts mehr zu tun. Zuvor sei er ausschließlich im Vertrieb in Frankreich, den Niederlanden und Großbritannien für Gazprom tätig gewesen.

Der russische Staatskonzern Gazprom ist der Mutterkonzern von Nord Stream 2. Die Klimastiftung Mecklenburg-Vorpommern ermöglichte für die Gaspipeline die Umgehung von US-Sanktionen mithilfe ihres wirtschaftlichen Geschäftsbetriebs. Eine offizielle Bestätigung, wer den wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb der Stiftung verantwortet, gibt es bislang nicht.

MV braucht mehr als nur eine Zeitung pro Region. Holt euch ein KATAPULT-MV-Abo!

Schon 5.373 Abonnent:innen

190,0 %

🎉 Ziel I:

19.000 Euro

Ziel II: 57.000 Euro

(11.400 Original-Abos)

Autor:innen

Redakteurin bei KATAPULT MV.

Neueste Artikel

Tag der Einheit

In MV herrscht Einheit. Besonders lange schon in Tessin.

Tag der offenen Moschee

Zum Tag der offenen Moschee laden die muslimischen Gemeinden im Land heute zum gemeinsamen Austausch ein.

300 Therapieplätze ersatzlos gestrichen

Ende Juli gaben die Median-Kliniken die Schließung des Standortes Schelfstadt in Schwerin zum 30. September bekannt. Wirtschaftliche Gründe seien ursächlich für diesen Schritt. Dadurch fallen kurzfristig und vorerst ersatzlos 300 Therapieplätze für Abhängigkeits- und psychisch Kranke weg. Die Folgen der Schließung sehen Suchtexpert:innen schon jetzt. Denn nichtdurchgeführte Suchttherapien können in Arbeits- und Wohnungslosigkeit münden und zu Folgeerkrankungen von Sucht wie Krebs- und Lebererkrankungen führen, heißt es von der Landeskoordinationsstelle für Suchtthemen.