Zum Inhalt springen

Energiepolitik

Land will Bau von Windkraftanlagen beschleunigen

Von

Lesedauer: ca. 1 Minuten

Artikel teilen

Die Ziele gibt es schon länger: MV braucht mehr Platz für Windkraftanlagen. Durch die bundesweiten Bestrebungen, unabhängiger von russischem Gas zu werden und die Energieversorgung zu gewährleisten, gibt es nun jedoch offenbar mehr politischen Druck, diese Ziele auch zu erreichen ‒ auch in MV.

In den letzten Jahren ist der Ausbau der Windkraft im Land, aber auch bundesweit eingeschlafen. Strengere Abstandsregelungen haben es erschwert, neue Standorte zu finden. Das politische Interesse schien nachzulassen. Wirtschaftsstaatssekretärin Ines Jesse (SPD) betonte nun, man brauche eine „Ausbauoffensive Windenergie“.

Jesse sagte weiter: „Ziel der Landesregierung ist es, bis zum Jahr 2035 den gesamten Energiebedarf des Landes für Strom, Wärme und Mobilität aus erneuerbaren Quellen zu decken und bis spätestens 2040 klimaneutral zu sein.“

Ministerpräsidenten Schwesig hatte sich bis vor der russischen Invasion der Ukraine eher darauf konzentriert, die Gasversorgung aus Russland zu erweitern. Auch sie hat ihre Ziele geändert und betonte in den letzten Wochen, erneuerbare Energie ausbauen zu wollen.

Quelle: dpa


MV braucht mehr als nur eine Zeitung pro Region. Holt euch ein KATAPULT-MV-Abo!

Autor:innen

Ist einsprachig in Wusterhusen bei Lubmin in der Nähe von Spandowerhagen aufgewachsen, studierte Politikwissenschaft und gründete 2021 KATAPULT MV.

Veröffentlichungen:
Die Redaktion (Roman)
Fredrich rastet aus

Neueste Artikel

12.06.2024

Bloßer Spinner oder Gefahr für die Demokratie?

2022 ordnete der Verfassungsschutz 670 Menschen in MV der Reichsbürger- und Selbstverwalterszene zu. Deren Ziel: die Delegitimierung des deutschen Staates und seiner Repräsentant:innen. Ein besonders skurriler Vertreter dieser Gruppe ist Maik G., wohl eigentlich Immobilienmakler, doch auch selbsternannter Großherzog. Nicht nur seine vorgebliche Lebensgeschichte wirft Fragen auf.

11.06.2024

Der Nordkurier als ungefilterte AfD-Plattform

Wie man als Medium mit der AfD umgehen sollte, ist umstritten. Ignorieren können Medienvertreter:innen den rechtsextremen Verdachtsfall nicht. Doch man sollte der Partei auch keine Bühne geben, sagen Journalist:innenverbände. Der „Nordkurier“ vertritt eine andere Auffassung und veröffentlichte im vergangenen Monat mehrere Interviews, in denen demokratiefeindliche Aussagen der AfD nicht eingeordnet wurden. Und auch die Antwort vom Nordkurier-Chefredakteur auf unsere Anfrage dazu irritiert.
MV-Karte zur stärksten Partei zur Europawahl 2024 in Prozent: AfD. Nordwestmecklenburg (26,6), Schwerin (22,1), Ludwigslust-Parchim (29), Stadt Rostock (18,5), Landkreis Rostock (28,2), Vorpommern-Rügen (30,7), Mecklenburgische Seenplatte (31,9), Vorpommern-Greifswald (33,6).

10.06.2024

MV hat gewählt

Auch ihre Stimme für das Europaparlament gaben die meisten Menschen in allen Kreisen und kreisfreien Städten MVs an die Rechtsaußenpartei.