Zum Inhalt springen

Demonstrationen

Polizei mit neuer Stellungnahme

Von

Artikel teilen

Die Polizeiinspektion Anklam reagiert auf eine zweite Anfrage von KATAPULT MV. Diesmal etwas inhaltsvoller. Die neue Version lautet, dass der betreffende Polizist einen aggressiven Demonstranten angesprochen hat:

„Der Beamte war nicht Teilnehmer der Versammlung, in dem Video ist die Sequenz sichtbar, in welcher er kommunikativ auf das Verhalten eines Versammlungsteilnehmers eingewirkt hat, nachdem dieser dem Beamten zuvor verbal-aggressiv entgegengetreten war.“

Wie glaubwürdig das ist, ist kaum mehr zu rekonstruieren. In Bezug auf die fehlende Maske trifft die Polizei keine Aussage. Das Rauchen erkennt sie jedoch als unangemessen an:

„Mit dem Beamten wurde bereits ein Gespräch bezüglich seines Auftretens geführt. Er selber hat bereits in der Selbstreflektion sein Auftreten, insbesondere das Rauchen während des Einsatzes, als unangemessen eingeschätzt.“

Es gab also doch ein Gespräch mit dem Beamten. 

MV braucht mehr als nur eine Zeitung pro Region. Holt euch ein KATAPULT-MV-Abo!

Schon 5.238 Abonnent:innen

189,3 %

🎉 Ziel I:

19.000 Euro

Ziel II: 57.000 Euro

(11.400 Original-Abos)

Autor:innen

Ist einsprachig in Wusterhusen bei Lubmin in der Nähe von Spandowerhagen aufgewachsen, studierte Politikwissenschaft und gründete 2021 KATAPULT MV.

Veröffentlichungen:
Die Redaktion (Roman)

Neueste Artikel

Versuchsreaktor Wendelstein 7-X geht in den Dauerbetrieb

Kernfusion als künftige Energiequelle? Das soll mit dem deutschen Versuchsreaktor Wendelstein 7-X in Greifswald weiter vorangetrieben werden. Letzte Ergänzungen wurden bis Ende 2021 abgeschlossen, um dann in den Dauerbetrieb gehen zu können – zumindest für 30 Minuten. Aber wie viel Potenzial hat die Kernfusion überhaupt?

Gegenwind für Anti-Corona-Demos nimmt zu

Gestern fanden in MV wieder vielerorts Demonstrationen gegen die Corona-Politik und sogenannte Spaziergänge statt. Es gibt jedoch zunehmend Gegenproteste. KATAPULT MV hat für euch die Demos in Rostock, Güstrow, Neubrandenburg, Anklam, Schwerin und Greifswald begleitet.

Planungssicherheit? Fehlanzeige

Erst zu, dann wieder auf, dann wieder zu. Und das alles innerhalb von zwei Wochen. Ein entnervendes Hin und Her für die Kinobranche Mecklenburg-Vorpommerns. Vergangene Woche versicherte nun Kulturministerin Bettina Martin, an einem Öffnungskonzept für die Kultur – Kinos inbegriffen – zu arbeiten. Jedoch solle erst ein Brechen der Omikron-Welle abgewartet werden.