Zum Inhalt springen

Belarus-Route

Schleuser:innen legen Berufung ein

Von

Artikel teilen

Das polnische Paar hatte den Transport der Migrant:innen über die Belarus-Route aus Geldnot durchgeführt. Das Amtsgericht Pasewalk verurteilte die Angeklagte dafür zu zwei Jahren und vier Monaten Haft, ihr Partner zusätzlich wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und des Kontakts zur Schleuserbande zu drei Jahren. Bereits vergangene Woche plädierte einer der Verteidiger dafür, nicht das letzte Glied einer solchen Schleusungskette zu bestrafen. Nun wurde offiziell Berufung eingelegt. Sollten sich die Angeklagten nicht allein aufs Strafmaß beschränken wollen, muss der gesamte Fall vor dem Landgericht neu verhandelt werden.

Mehr über Verhandlung, Tatverlauf, Unterbringung der Migrant:innen:

Haftstrafen für Schleuser:innen

MV braucht mehr als nur eine Zeitung pro Region. Holt euch ein KATAPULT-MV-Abo!

Schon 5.373 Abonnent:innen

190,0 %

🎉 Ziel I:

19.000 Euro

Ziel II: 57.000 Euro

(11.400 Original-Abos)

Autor:innen

Studiert Biochemie an der Universität Greifswald und ist bis März Praktikantin bei KATAPULT MV.

Neueste Artikel

Tag der Einheit

In MV herrscht Einheit. Besonders lange schon in Tessin.

Tag der offenen Moschee

Zum Tag der offenen Moschee laden die muslimischen Gemeinden im Land heute zum gemeinsamen Austausch ein.

300 Therapieplätze ersatzlos gestrichen

Ende Juli gaben die Median-Kliniken die Schließung des Standortes Schelfstadt in Schwerin zum 30. September bekannt. Wirtschaftliche Gründe seien ursächlich für diesen Schritt. Dadurch fallen kurzfristig und vorerst ersatzlos 300 Therapieplätze für Abhängigkeits- und psychisch Kranke weg. Die Folgen der Schließung sehen Suchtexpert:innen schon jetzt. Denn nichtdurchgeführte Suchttherapien können in Arbeits- und Wohnungslosigkeit münden und zu Folgeerkrankungen von Sucht wie Krebs- und Lebererkrankungen führen, heißt es von der Landeskoordinationsstelle für Suchtthemen.