Zum Inhalt springen

Einschulung

So viele Schulanfänger wie seit 24 Jahren nicht mehr

Von

Artikel teilen

Noch Anfang der 90er gab es in Meck-Vorp fast 30.000 Einschulungen. Grund dafür waren die geburtenstarken Jahrgänge der 1980er-Jahre. Mit der Wende brachen die Geburtenraten in den neuen Bundesländern jedoch stark ein. In der Folge gingen seit 1997 auch die Einschulungen rapide zurück. Erst Mitte der 1990er nahmen die Geburten in MV wieder langsam zu, sodass auch die Zahl der Einschulungen ab 2001 stieg – jedoch bis heute nicht die Werte der frühen 90er erreicht.

Berechnungen der Kultusministerkonferenz zufolge soll sich dieser Aufwärtstrend in den nächsten Jahren jedoch wieder umkehren und bis 2030 auf 11.900 Einschulungen in MV fallen.

MV braucht mehr als nur eine Zeitung pro Region. Holt euch ein KATAPULT-MV-Abo!

Schon 5.287 Abonnent:innen

187,5 %

🎉 Ziel I:

19.000 Euro

Ziel II: 57.000 Euro

(11.400 Original-Abos)

Fußnoten

  1. Kultusministerkonferenz (Hg.): Statistische Veröffentlichungen der Kultusministerkonferenz, Nr. 200, Mai 2013. Vorausberechnung der Schüler- und Absolventenzahlen 2012 bis 2025, auf: kmk.org.
  2. Institut der deutschen Wirtschaft (Hg.): Tabelle: Geburten - Anzahl, auf: deutschlandinzahlen.de.
  3. Kultusministerkonferenz (Hg.): Vorausberechnung der Schüler- und Absolventenzahlen bis 2030, auf: kmk.org (xls-Datei, 513 KB).

Autor:innen

layoutet cheffig das KATAPULT-Magazin und lektoriert rigoros Texte.

Lieblingsbuch
55 kuriose Grenzen und 5 bescheuerte Nachbarn

Neueste Artikel

Offene Fragen bei geplanter Zusammenlegung

Anfang November kündigte der Landrat von Ludwigslust-Parchim die Zusammenlegung der Krankenhäuser in Hagenow, Ludwigslust und Crivitz unter dem Dach der neu zu schaffenden LUP-Kliniken an. Der Landkreis verspricht sich davon nicht nur eine bessere Versorgung, sondern auch finanzielle Einsparungen, etwa durch die Zusammenlegung der Verwaltungen und die Spezialisierung der Angebote. Dazu tagt in dieser Woche erstmals ein eigens gebildeter Beirat. Nur ein Indiz dafür, wie viele Fragen noch zu beantworten sind.

Geschenke für geflüchtete Kinder gebraucht

In Greifswald sammeln Freiwillige mit Unterstützung der Kinder- und Jugendhilfeinitiative „Zora“ Geld- und Sachspenden, um Kinder in den Geflüchtetenunterkünften des Landkreises zu beschenken. Seit zehn Jahren organisieren Freiwillige das Projekt. Ein paar Sachen sind schon zusammengekommen. Für insgesamt 170 Kinder hofft das Team aber auf noch mehr Unterstützung.
Fotos von zwei bemalten Stromkästen. Aufschriften vorher: “Erinnern heißt kämpfen” und “Nie wieder”. Hinterher: Aufschriften mit grauer Farbe übermalt.

Streetart-Projekt von Hafenamt vorläufig beendet

Mit Graffitis auf Stromkästen am Stadthafen wollten Jugendliche an das Pogrom 1992 in Lichtenhagen erinnern. Doch das Rostocker Hafenamt hat das Übermalen der Botschaften angeordnet.