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Fridays for Future

Vor dem Streik

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Wenn man den aktuellen Bericht des IPCC, des Weltklimarats, ernst nimmt, dann hat die Menschheit kaum noch Zeit zum Handeln. Es drohen Dürren und Hungersnöte, globale Fluchtbewegungen und Verteilungskriege. Wie viel Zeit? „Ein paar ganz wenige Jahre“, sagt Kat. Sie ist Lehramtsstudentin, trägt eine Wollmütze gegen den Herbstwind und hat im Klimacamp auf dem Neuen Markt in Rostock die Nachtschicht übernommen. Nicht die erste, seit die Rostocker Students for Future das Camp Mitte September aufgebaut haben. Weil Kat gerade mitten in einer Prüfungsphase steckt, ist ihr Leben zur Zeit ziemlich aufreibend: Nachts bewacht sie das Camp, tagsüber lernt sie.

Hier auf dem Neuen Markt wollen die Aktivisten mit Leuten in Kontakt kommen, die bisher noch nicht viel über das Klima wissen. Kat sagt, das klappe ganz gut. Immer mal wieder gebe es Kontakt mit Passanten. Auch Pöbeleien, aber auch viele konstruktive Gespräche und zum Teil sogar dankbare Gesten. Gleich am ersten Tag des Camps zum Beispiel haben die Students for Future einen Berg Streuselschnecken geschenkt bekommen.

Lehramtsstudentin Kat (rechts) und Elektrotechnikstudent Hannes (links) vor dem Klimacamp in Rostock (Foto: A. Lübbert)

Nachts bewacht sie das Camp, tagsüber lernt sie

Das Camp ist ein mit Paletten umgrenzter Platz auf dem Markt. Es gibt ein Küchenzelt, eine Schlafecke, Fahrradständer. Auf dem Tisch steht eine Blumenvase, an der Wand hängt eine Gitarre. Eine improvisierte Aktivistenwohnung im Herzen der Stadt. Die langen und mittlerweile auch ganz schön kalten Nächte in einem zugigen, improvisierten Zelt, auf durchgesessenen Sofas, mit Wasser aus dem Kanister – für Kat ist das eine Form des Handelns. Gegen die Klimakrise, gegen das Nichtstun.

Jeder kennt die Geschichte von Fridays for Future (FFF): 2019 entwickelte sich die globale Bewegung, bei der Schülerinnen und Schüler dem Vorbild der Schwedin Greta Thunberg folgen und streiken, statt die Schule zu besuchen. FFF-Gruppen entstanden seither überall auf der Welt. Auch in Mecklenburg-Vorpommern. Wie viele Gruppen es gibt, wie viele Menschen sich über FFF organisieren, kann niemand genau sagen. Giada Marino, Sprecherin von FFF Deutschland, schätzt, dass es deutschlandweit 600 bis 800 Ortsgruppen gibt. Auf der Website von FFF Mecklenburg-Vorpommern stehen neun Gruppen: Rostock, Greifswald, Schwerin, Neubrandenburg, Stralsund, Anklam, Wismar, Parchim und Waren.

Die nach eigenen Angaben größte Ortsgruppe in Mecklenburg-Vorpommern ist – keine Überraschung – die in Rostock. Neben den Students for Future, zu denen Kat gehört, gibt es auch Parents for Future, Scientists for Future, Teachers for Future und natürlich auch die eigentlichen Fridays for Future.

Die „Fridays“, das sind die Schülerinnen und Schüler. Eine von ihnen ist Sophia. Sie ist 17 Jahre alt und trägt eine große schwarze Brille. Sie sitzt im Außenbereich des Cafés Heumond im Ökohaus, eine ernsthafte junge Frau, die sich die Zeit nimmt, zu überlegen, ehe sie antwortet. Sie hat den Treffpunkt vorgeschlagen, „auch wenn er vielleicht ein bisschen dem Klischee entspricht“, wie sie sagt. Weil sie bis in den Abend hinein Unterricht hat, kann Sophia schon seit dem Ende der Sommerferien nicht mehr am 14-täglichen Fridays-for-Future-Plenum teilnehmen. „Deshalb übernehme ich zur Zeit andere Aufgaben“, sagt sie. Journalistinnen treffen, zum Beispiel.

In allen FFF-Gruppen ist Fluktuation ein Thema. Kontinuität und Ortsgebundenheit sind nicht gerade typisch für ein Leben zwischen Auslandssemestern, Praktika in anderen Städten, Umzügen für Ausbildung oder Studium. Sophia ist selber seit zehn Monaten dabei. Sie sagt, dass es gerade für kleinere Ortsgruppen schwierig sei, wenn aktive Leute, die viel Verantwortung übernommen haben, plötzlich weg sind.

In Waren gibt es keine Students, keine Parents, keine Scientists, keine Teachers for Future. Aber es gibt Louisa.

Louisa weiß genau, wovon Sophia spricht. Sie ist 20 Jahre alt und studiert in den Niederlanden „Global Project and Change Management“. Louisa kommt ursprünglich aus Waren und hat die dortige Gruppe quasi „geerbt“. In Waren gibt es keine Students, keine Parents, keine Scientists, keine Teachers for Future wie in Rostock. Es gibt auch keinen Asta, von dem man sich Bänke oder ein Lastenrad für Transportfahrten ausleihen könnte. Aber es gibt Louisa.

Sie ist gerade erst vom Klimacamp in Berlin zurück, jetzt sitzt sie zu Hause vor dem Bildschirm. Eine Katze streicht ab und zu vor der Kamera vorbei. Der größte Erfolg von FFF Waren ist zwei Jahre her, 150 Menschen kamen zum Klimastreik, ein richtiger kleiner Demozug mit Plakaten, Banner und Sprechchor. „Ich wüsste nicht, wann es schon mal so eine große Demo in Waren gab“, sagt sie. Der regionalen Ausgabe des Nordkuriers war das immerhin zwölf Sätze und ein Foto wert.

Aktivistin Louisa aus Waren bei einer FFF-Demonstration in den Niederlanden (Foto: privat)

Die Zeit des Lockdowns hat Louisa genutzt, um die Warener Ortsgruppe am Leben zu erhalten. Und um sich für Fridays for Future International zu engagieren. Sie leitet die Kommunikation zwischen FFF Deutschland und der internationalen Koordinationsgruppe. Neben ihren Onlineseminaren für die Uni schreibt sie auf Telegram-Kanälen und hat fast täglich Zoom-Konferenzen mit Aktivistinnen weltweit. Eigentlich ist sie nonstop in Sachen Klima unterwegs. „Aktivismus ist ein Vollzeitjob“, sagt sie.

„Auf dem Land ist es schon was anderes“, sagt sie, „es ist so viel schwerer als in größeren Städten, hier was auf die Beine zu stellen. Klimaschutz ist hier nicht cool, die meisten Leute belächeln uns und sehen FFF als Gutmenschending. Ein anderes Problem ist, dass viele sich nicht trauen, auf die Straße zu gehen, weil die Schule das verbietet und auch sanktioniert.“ Louisa sagt, dass sie gehört habe, dass Schüler, die nicht zum Unterricht erschienen sind, eine Sechs in Kauf nehmen mussten, auch wenn an dem Tag gar keine Klausur oder Test anstand.

„Das ist Quatsch“, sagt Kai Behrns, Schulleiter des Warener Richard-Wossidlo-Gymnasiums. Aber natürlich müssten die Schüler die Konsequenzen tragen, wenn am Streiktag eine Leistungskontrolle anstehe und sie dabei fehlten.

„Für die meisten Lehrer ist Fridays for Future nur eine Jugendorganisation, die zum Schwänzen aufruft.“
Tabea, Schülerin, 16 Jahre alt

Tabea, die 16 Jahre alt ist und die zehnte Klasse seines Gymnasiums besucht, hat das Gefühl, dass man an der Schule ziemlich hart angegangen wird, wenn man zu den Fridays gehört. „Für die meisten Lehrer ist Fridays for Future nur eine Jugendorganisation, die zum Schwänzen aufruft und die eh nichts erreichen wird“, sagt sie. Sie wisse nur von zwei Lehrern an ihrer Schule, die Sympathien dafür hätten, „und die riskieren natürlich auch ganz schön viel, wenn sie sich für uns einsetzen. Schließlich gibt es eine Anwesenheitspflicht.“

In der Diskussion um die Schulpflicht liegt so viel Sprengstoff, dass Louisa die Aktion am Freitag erst für 16:30 Uhr angemeldet hat.

Jede Schule in Mecklenburg-Vorpommern geht anders mit den Streikenden um. Einige Schulleiter fahren eine harte Linie, andere beurlauben ihre Schülerinnen. Manche Schulklassen erscheinen sogar geschlossen auf der Demo. Ähnlich vielfältig sind die Reaktionen der Politikerinnen und Politiker auf FFF. Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) war 2019 in Schwerin bei einer Demo dabei und hat nur auf Wunsch der Schüler keine Rede gehalten. Dagegen wies die ehemalige Bildungsministerin Birgit Hesse (SPD) bisher immer auf die Schulpflicht hin. Die staatlichen Schulämter verschickten 2019 sogar Musterschreiben an die Schulen, mit denen diese Anträge auf Beurlaubung ablehnen sollten.

Tabea wird diesen Freitag auf jeden Fall dabei sein. Sie ist eine der Jüngsten in der Warener FFF-Gruppe und hat Sorge, eines Tages „übrig zu bleiben“, wenn alle anderen zum Studieren weggezogen sind. „Ich hoffe, dass die Gruppe dann nicht ausstirbt“, sagt sie.

Louisa weiß, wie viel an ihr hängt. Sie hat sich vorgenommen, trotz ihres Studiums weiter in Waren aktiv zu sein und die FFF-Gruppe am Leben zu erhalten. „Ich finde es gerade auf dem Land wichtig, sich zu engagieren“, sagt sie. „Gerade wir Menschen in den ländlicheren Regionen müssen für eine klima- und sozial gerechte Politik einstehen – sonst werden wir vergessen.“

Auf den Jugendlichen liegt eine große Last

Sich vor Nachbarn, Lehrern und Mitschülerinnen als Klimaaktivistin zu positionieren, ist schon in Städten oft gar nicht so leicht – auf dem Land, wo jeder jeden kennt, aber noch schwieriger. Man braucht Mut dazu, Durchhaltevermögen und auch ein dickes Fell. Aber egal ob Stadt oder Land – auf den Jugendlichen, die sich bei Fridays for Future engagieren, liegt eine große Last. Es ist die Sorge, dass ohne ihr Engagement die wertvolle Zeit, die noch zum Handeln bleibt, ungenutzt verstreicht. „Ich denke, dass wir vielleicht die letzte Rettung sind. Ich klammere mich an die Hoffnung, dass wir wirklich etwas bewirken können“, sagt Louisa. „Ich denke, wir müssen noch ein paar Jahre durchhalten.“

Sophia in Rostock und Louisa in Waren haben sich beide schon für Umweltthemen interessiert, lange bevor sie bei Fridays for Future gelandet sind. „Vor drei Jahren habe ich aufgehört Fleisch zu essen und angefangen, vegan zu leben, versucht, möglichst wenig CO2 zu verursachen. Aber irgendwann wurde mir klar, dass es nicht reicht, wenn ich nur noch Bambuszahnbürsten kaufe“, sagt Louisa. Beeindruckt von Greta Thunbergs Rede auf der UN-Klimakonferenz in Polen 2018 gründete Louisa ihre eigene FFF-Gruppe in den Niederlanden. Und für Sophia ist ihr Engagement ein zeitweiser Ausweg aus einer Gedankenspirale, die ihr keine Ruhe lässt, seit ihr damaliger Lehrer ihnen in der siebten Klasse den Dokumentarfilm Bottled Water zeigte. In dem Film geht es um die Geschäfte des Lebensmittelkonzerns Nestlé mit Trinkwasser.

„Irgendwann wurde mir klar, dass es nicht reicht, wenn ich nur noch Bambuszahnbürsten kaufe.“
Sophia, Schülerin, 17 Jahre alt

„Ich habe danach angefangen, ganz viel auf eigene Faust über den Zustand der Welt und der Umwelt zu recherchieren, und es ging mir lange gar nicht gut“, sagt Sophia. „Ehrlich gesagt habe ich die Hoffnung fast verloren, dass wir als Menschheit die Kurve kriegen.“ Sie ist immer noch nicht besonders zuversichtlich, dass es gelingen wird, das 1,5-Grad-Ziel zu erreichen. Aber dass sie bei FFF zumindest das tut, was ihr möglich ist, um die Menschen wachzurütteln, fühlt sich richtig an. „Ich mache das, auch wenn manche mich extrem finden.“

In hoffnungslosen Momenten denkt Sophia an ein internes Pad, also ein gemeinsam online geschriebenes Papier von FFF. Aktivisten aus allen Bundesländern haben da aufgeschrieben, was sie erreicht haben. Die Stilllegung des Kohlekraftwerks in Hamburg-Moorburg, das Aus für den Verbrennungsmotor, die Diskursverschiebung von „Klimawandel“ zu „Klimakrise“, das Klimaschutzgesetz, eine klimafreundlichere Landwirtschaftspolitik der EU, Klima als wichtigstes Wahlthema. In vielen Städten haben die Fridays die bisher größte Demo in der Stadtgeschichte auf die Beine gestellt.

Und auch Rostock kommt unter den Erfolgsgeschichten vor: Ohne Fridays for Future hätte sich die Stadt möglicherweise nicht zur Klimaneutralität 2035 verpflichtet und würde nicht halbwegs zeitnah den Fernwärmeliefervertrag der Stadtwerke mit dem Kohlekraftwerk kündigen.

2019 war für Fridays for Future ein erfolgreiches Jahr. Überall entstanden Ortsgruppen, es gab vier große globale Klimastreiks. Dokumentarfilme wurden gedreht. Greta Thunberg segelte in einer Jacht nach New York und hielt eine Rede auf dem UN-Klimagipfel. Umfragen zeigten, dass immer mehr Menschen glaubten, dass die Fridays-for-Future-Bewegung einen Einfluss auf den Klimaschutz haben werde. Dann kam Corona. Und hat auf die öffentliche Diskussion über die Klimakrise, aber auch auf die FFFler und ihre Präsenz in der Öffentlichkeit gewirkt wie die Vollbremsung auf einen Hochgeschwindigkeitszug.

„Ich mache das, auch wenn manche mich extrem finden“
Sophia, Schülerin, 17 Jahre alt

„Ich habe das Gefühl, dass es jetzt wieder richtig anläuft“, sagt Sophia. Das liege daran, dass sich die Corona-Situation entspannt habe, aber natürlich auch an den kommenden Wahlen. Um die Lasten auf alle gleichmäßig zu verteilen, haben sich die Jugendlichen in Rostock aufgeteilt: Die Students sind für das Klimacamp verantwortlich, die Fridays, die Schülerinnen und Schüler, organisieren den Klimastreik am Freitag.

Hier zeigt sich der Vorteil, die größte Ortsgruppe im Land zu sein. Die Rostocker sei im Vergleich mit anderen Gruppen in Deutschland größenmäßig Mittelfeld. „Aber was das Aktivitätslevel betrifft, sind wir eher oberes Mittelfeld“, sagt Hannes, der Elektrotechnik studiert und schon seit Mai 2019 bei Students for Future aktiv ist. „Der September ist voll.“

Fridays for Future ist kein eingetragener Verein, keine Organisation im eigentlichen Sinne. Die Bewegung kommt ohne jegliche Formalität aus. Jede könnte heute eine Gruppe gründen und morgen eine Demo anmelden. Das hat den Nachteil, dass die bei Vereinen sonst üblichen Vorsitzenden und Schatzmeister fehlen, es gibt keine Mitglieder- und Adresslisten. Stattdessen ändern sich Instagram-Accounts und Whatsapp-Gruppen schnell.

Die Redebeiträge sind kurz und fokussiert, keine Grundsatzdiskussionen

Aber wenn man ein Plenum, ein Onlinetreffen der Students-for-Future-Gruppe besucht, dann merkt man, dass es nur die formalen Strukturen sind, die fehlen. In der Videokonferenz ploppen neun Fenster auf dem Bildschirm auf. Im Hintergrund die üblichen Wände und Bücherregale. Eine Frau allerdings steht auf der Kölner Domplatte, Kat hat sich aus dem Klimacamp zugeschaltet, über ihr schwanken die Äste mit noch grünen Blättern auf dem Neuen Markt im Wind. Die Redebeiträge sind kurz und fokussiert, keine Grundsatzdiskussionen. Hat jemand Lust, einen Redebeitrag für die Unteilbar-Demo zu schreiben? Hannes organisiert einen QR-Code für das Camp und laminiert ihn. Wer holt die Bänke vom Asta? Ein Punkt folgt auf den nächsten.

Hannes erzählt von dem nächsten Gesprächstermin mit Claus Ruhe Madsen, dem Rostocker Oberbürgermeister. Dass Madsen sich regelmäßig Zeit nimmt, um mit den Klimaaktivisten zu reden, mit ihnen über den Wärmeplan der Stadt oder die Wiedervernässung von Mooren zu diskutieren, sieht er als ein gutes Zeichen. „Auch wenn sich noch zeigen muss, wie viel das wirklich bringt.“ Madsen selber sagt dazu, er schätze „den Dialog auf Augenhöhe mit den Jugendlichen und den thematischen Austausch“, Klimawandel und insbesondere der Klimaschutz seien für ihn wichtige Themen.

Der vorletzte Punkt auf dem Onlineplenum lautet „Klima“. „Sehr witzig“, sagt einer, „welcher Scherzkeks hat den Punkt denn eingebracht?“ Und ein anderer: „Der Sommer 2021 war der heißeste in der Geschichte der Aufzeichnungen.“

Kurz schweigen alle, dann geht es weiter.

Am 24. September ist globaler Klimastreik – diese Orte in Meck-Vorp machen mit:

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