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FiSH - Filmfest im Rostocker Stadthafen

Hier berichtet die unabhängige filmab!-Redaktion über das FiSH - Filmfest im Rostocker Stadthafen vom 28. April bis 1. Mai 2022. Die filmab!-Redaktion beim FiSH - Filmfest 2022 wird gefördert durch die Ehrenamtsstiftung MV.

Artikel (23)

Vier Tage Filmfieber in Rostock

In diesem Jahr gab es die filmab!-Redaktion zum FiSH – Filmfest im Rostocker Stadthafen in Kooperation mit KATAPULT MV. Zwanzig Artikel sind rund ums FiSH in der fünfköpfigen Redaktion entstanden. Hier teilen die filmab!-Reporter:innen ihre persönlichen Erlebnisse und Highlights von vier Tagen Filmfest.

Junge internationale Filmschaffende in Rostock ausgezeichnet

Zum 19. Mal wurden die Gewinner des FiSH - Filmfest im Rostocker Stadthafen gekürt. Acht Preise gingen an die jungen Bewerber:innen aus Meck-Vorp, Deutschland und dem Ostseeraum. Zwei Filme haben gleich doppelt abgesahnt.

Rollentausch bis zur Verwirrung

Eine bekannte Alltagssituation wird bis ins kleinste Detail verfremdet, die Konzentration der Agierenden lässt nach, Perspektiven verschieben sich, Ende: offen. Mit dem surrealistischen Kurzfilm „Arbeitsvorgang“ wollen die Regisseur:innen Elisabeth Schäffter, Yannic Nierkens und Ferdinand Schäffter besonders eines erreichen: Diskussionen.

Ein Moment der Ruhe und Selbstfindung

Lust auf einen kurzen Moment des Innehaltens? Jede:r kennt es: Der Alltag kann zum größten Feind werden, wenn sich die Abläufe wiederholen, ohne Sicht auf Besserung oder Veränderung. Eine Auszeit muss her, um endlich wieder abschalten zu können.

Die Angst als Kompass

Selbstzweifel sind Gift, sie verhindern dass man sich seinen Ängsten stellen kann. Doch meist ist es die Freundschaft, die hilft, diese Selbstzweifel zu überwinden. Eine Hommage daran, will der Kurzfilm „Flow“ geben.

Die Rache von Hänsel und Gretel

Es waren einmal zwei Kinder, Hänsel und Gretel, die von ihrem Vater im Wald ausgesetzt wurden. Auf Irrwegen gelangten sie zu einem Haus mit herrlichen Leckereien. Die Besitzerin des Hauses, eine scheinbar freundliche Dame, beherbergte sie für einige Zeit und gab ihnen ausreichend zu essen, bis sie kugelrund wurden, so dass die Hexe ihren Hunger stillen konnte. Eine bekannte Geschichte, die diesmal eine überraschende Wendung liefert!

„Ich habe Hoffnung, dass sich viele dieser Krisen zum Positiven entwickeln“

Ole Kjartan Schreier ist gerade einmal 15 Jahre alt, als er seinen Experimentalfilm „Weltsichten in einem Song“ produziert. Thema des Films sind die aktuellen Krisen unserer Welt, die in Form vieler kleiner Videoschnipsel zusammengepuzzelt werden. Als jüngster Teilnehmer des diesjährigen Wettbewerbs „Junger Film“ schafft Schreier es, mit seinem Werk aus der Masse herauszustechen. Wie ihm das gelingt und was überhaupt hinter dem jungen Technikgenie steckt, erzählt er uns im Interview.

Sexismus versteckt im Hundefutter

Wer den Titel des Films „Fluffy Tales“ hört, erwartet vielleicht flauschige Geschichten über den besten Freund des Menschen. Aber, halt! Hier geht es um Sexismus, Macht und Machtmissbrauch in der Werbebranche. Warum sonst sollte in einer Werbung für Hundefutter ein halbnacktes Model dabei sein?

„Das normale Leben einer Sexarbeiterin“

Sexarbeit hat in der Gesellschaft noch immer einen negativen Beigeschmack. Dabei ist es ein Beruf, wie jeder andere, der für eine Vielzahl von Menschen aller Schichten eine Bedeutung hat. Im Gespräch erzählt Regisseurin Anna Wagner, was Sexarbeit ist und warum sie sich bewusst von dem negativen Bild in ihrem Kurzfilm „Lilalicht“ gelöst hat.

„Das Gefühl von Respekt zu erzählen, war von Anfang an das Ziel“

„Nicht weit raus“ ist ein Film, der mit viel Ruhe und sehr berührend den Leistungsschwimmer Miguel Arrobas in den Mittelpunkt stellt. An diesem Tag beginnt er bereits im Morgengrauen mit seinem Training. Auf offenem Meer kämpft er gegen die See. Seine Rettung geht mit einer schrecklichen Gewissheit einher. Im Gespräch erzählt Regisseur Beran Ergün von der Entstehung des Filmes und auf welche Probleme er beim Dreh gestoßen ist.

Die zwei Lebensfragen einer Frau

… sind: Was soll ich anziehen? Und: Was soll ich kochen? Das könnte man meinen. Zumindest, wenn man eine Zeitreise in die 50er- und 60er-Jahre unternimmt. Die Frau war dem Mann bis vor nicht allzu langer Zeit noch untergeordnet und galt als das schwächere Geschlecht. Wie bizarr dieses Ungleichgewicht heutzutage ist, wird erst richtig deutlich, wenn man es so macht wie Julia Pfau in ihrer Komödie „Nowhere Man“ – und die Rollen einmal vertauscht.

Zusammen alleine durch die Pandemie

Gleichgültigkeit, Verzweiflung, Sehnsucht. Lea ist gefangen in Onlinemeetings, ohne einen Weg in die Freiheit und ohne einen Lichtblick auf Besserung zu finden. Sie leidet unter der stetigen Eintönigkeit und verliert sich im Internet. Der Kurzfilm „Invisible“ berührt und spiegelt die Lebensrealität vieler Menschen in der Corona-Pandemie wider.

„Berühr mich“ – ein Meisterwerk der Empathie und Authentizität

Intim, authentisch und zutiefst bewegend: so lässt sich das Dokudrama „Berühr mich“ wohl am besten beschreiben. Ein Film, der sich dem Thema Sexarbeit widmet – allerdings aus einem anderen Blickwinkel, als man es vielleicht gewohnt ist.

Zwischen Rotlicht und Blaulicht

Augen auf, Ohren gespitzt. Es geht um Sexarbeit. Ein Thema, das in der Gesellschaft momentan noch negativ behaftet ist. Der Kurzfilm „Lilalicht“ möchte eine realitätsnähere Perspektive geben und gewährt Einblicke in die Welt der Sexarbeit.

„Lieferissimo“ – Traumprinz in orangefarbener Rüstung?

In „Lieferissimo“ kommt der vermeintliche Prinz ohne Pferd daher. Stattdessen mit einer Pizza Bufala mit Dinkelmehl und einem gemischten Salat ohne Croutons. Doch gibt es ein Happy End inklusive „Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute“?

Angeln nach der passenden Idee!

Kreativität ist schwieriger, als es zunächst scheint. Von der Idee zum Meisterwerk braucht man viel Kraft und Energie. In Anlehnung an ein Zitat von David Lynch sind Ideen wie Fische, sie müssen erst gefangen werden. Andreas Dürr widmet sich dem wohl kompliziertesten Schritt – wie komme ich eigentlich zu meiner Idee?

Erdbeeren mit Ananasgeschmack

Ein Kind von Ananas und Erdbeere – wie soll das denn gehen? Ein unkonventioneller Animationsfilm über die Frage nach Identität.

„2083“ – Liebe zwischen Konsumwahn und Entfremdung des Selbst

Willkommen im Jahr 2083, einer retrofuturistischen Welt, in der das Produkt über dem Individuum steht. Maximaler Konsum, maximale Technologisierung, maximale Entfremdung – und zwei Menschen, die trotz allem irgendwie versuchen, echte und aufrichtige Beziehungen zu schaffen. Eine Welt, die doch mehr Parallelen zur Realität aufweist, als man anfangs meinen würde.

Pop FiSH 2022 – Schokofische und Schallplatten

Donnerstagbend fand im Rostocker M.A.U. Club im Stadthafen der achte Pop FiSH im Rahmen des FiSH Filmfestivals statt. Dabei handelt es sich um einen Musikvideowettbewerb, bei dem Bands aus MV ihre Projekte einreichen konnten. Zehn Musikvideos waren nominiert, unter denen wie jedes Jahr ein Jury- sowie ein Publikumspreis vergeben wurde. Allerdings gab es diesmal gleich zwei absolute Pop FiSH Premieren, einmal in Form eines Überraschungspreises sowie in Gestalt eines komplett neuen stilistischen Formates!

Das ist die filmab!-Redaktion 2022

Heute beginnt das FiSH-Filmfest im Stadthafen Rostock – und auch die unabhängige filmab!-Redaktion nimmt ihre Arbeit auf. Fünf ehrenamtliche, filmbegeisterte Festivalreporter:innen aus MV berichten hier bis zum ersten Mai über Filmemacher:innen, Wettbewerbe und Preisverleihungen – und natürlich über jede Menge Filme!

Festivalreporter:innen und Filmkritiker:innen gesucht

Für die redaktionelle Begleitung des diesjährigen Fish-Filmfestivals im Rostocker Stadthafen werden zehn ehrenamtliche, filmbegeisterte Festivalreporter:innen aus Meck-Vorp gesucht. Die unabhängige filmab-Redaktion begleitet das Festival vom 28. April bis 1. Mai in Rostock. Anmeldeschluss ist der 15. April.

MVs Filmbranche wächst

Die regionale Kulisse wird für die deutsche Filmindustrie immer interessanter. Hier finden Filmschaffende – abseits von Soko Wismar oder Polizeiruf 110 – unverbrauchte Motive und Inspiration. Seit Dezember 2020 unterstützt die MV-Filmförderung große und kleine Filmproduktionen bei der Umsetzung und hilft branchenübergreifend dabei, die Filmindustrie im Land zu festigen.
Der Göhrener Regisseur Christoph Eder im Bürgergarten Stralsund. Foto: Anna Hansen

„Wenn dir etwas am Herzen liegt, engagiere dich, bevor es zu spät ist“

Der Dokumentarfilm „Wem gehört mein Dorf?“ läuft aktuell deutschlandweit in den Kinos. Im Interview mit KATAPULT MV erzählt Regisseur Christoph Eder, was Diversität in der Medienlandschaft mit Demokratie zu tun hat, warum man sich für seinen Ort einsetzen sollte und wie er mit dem Film den Kern einer Diskussion getroffen hat, die nicht nur auf Rügen geführt wird.

Aktuelle Themen

OB-Wahl in Rostock: Von 21 Wahlvorschlägen wurden 17 angenommen, 2 zurückgewiesen und 2 auf eigenen Wunsch zurückgezogen. Die Verteilung ist durch verschieden farbige Rathäuser von Rostock symbolisiert.

Wahlen 2022

Themen rund um die insgesamt 18 Bürgermeister:innenwahlen 2022 in Meck-Vorp.

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