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Vorpommern-Greifswald

Artikel (71)

30.04.2024

Demos für Demokratie

Aktuell gehen Tausende Menschen in MV auf die Straße, um ein Zeichen gegen rechte Politik, Rassismus und Faschismus zu setzen. Wir fassen alle bekannten Demos für euch zusammen.

05.03.2024

Volksverhetzung ist kein „Jugendstreich“

Nachdem bei Veranstaltungen in Bergholz und Neukalen ausländerfeindliche Parolen auf einen 90er-Hit gesungen wurden, schreiten die Ermittlungen in beiden Fällen voran. So vermeldete die Polizei Neubrandenburg fünf Hausdurchsuchungen zum Fall Neukalen. Dabei seien Handys beschlagnahmt worden, deren Inhalt Aufschluss über den Partyabend und weitere Tatverdächtige geben soll. Für Bergholz – wo mutmaßlich auch der Sohn des Pasewalker Bürgermeisters mitgesungen haben soll – sind die polizeilichen Ermittlungen mittlerweile abgeschlossen. Der Fall liegt nun bei der Staatsanwaltschaft. Unterdessen wurde besagter Bürgermeistersohn beim rechtsextremen Tollensemarsch beobachtet.

02.03.2024

Bürgerliche Demo für Demokratie

Die neue Initiative „Wolgast weltoffen“ hat erneut zu einer Demonstration für Demokratie aufgerufen. Knapp 200 Menschen haben sich für ein demokratisches Miteinander zusammengefunden. Neben zahlreichen Redebeiträgen von Bürger:innen aus der Region wurde ebenfalls gemeinsam gesungen. Etwa zehn Gegendemonstrierende hatten keine Lust auf Musik.

29.02.2024

Falscher Einberufungsbescheid zu Krieg in der Ukraine

Am 24. Februar – zwei Jahre nach dem Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine – wurden in und um Greifswald dubiose Schreiben in Briefkästen geworfen, die allem Anschein nach einen Einberufungsbefehl für Soldaten imitieren sollten. Der vermeintliche Grund: ein möglicher Einsatz gegen Russland. Behörden bestätigen mittlerweile, dass die Handzettel eine Fälschung sind. Besonders absurd: Genannte Namen und Behörden gibt es gar nicht, ihre Bezeichnungen sind aber mutmaßlich bewusst nah an der Realität formuliert. Die Polizei ermittelt nun strafrechtlich.

26.02.2024

Über 200 Menschen zeigen in Anklam Gesicht

Auf den Stufen des Anklamer Rathauses gaben sich gestern Menschen aus Politik, Kirche, Kultur und Gesellschaft am Mikrofon die Klinke in die Hand. Unter dem Motto „Aufstehen für die Demokratie“ sprachen sie sich gegen die Vertreibungspläne der AfD und für eine starke Demokratie aus. Mehr als 200 Menschen folgten dem Aufruf der Bündnisse „Anklam für alle“ und „Vorpommern – weltoffen, demokratisch, bunt“. Am Rand, aber auch in der Menge der Demonstrierenden waren auch Akteure der rechtsextremen Szene zu sehen. Während sie die Versammlung selbst nicht störten, fotografierten sie doch unter anderem die Teilnehmer:innen.

23.02.2024

Theater in 100 Akten

Nachdem in der letzten außerordentlichen Bürgerschaftssitzung sowohl die Gäste nach massiven Störungen den Saal verlassen mussten als auch dem rechtsradikalen Sender „Auf1“ Bild- und Tonaufnahmen untersagt wurden, lief die Sitzung am gestrigen Abend vergleichsweise störungsfrei. Die Gräben zwischen den Fraktionen rechts und links der Mitte scheinen zumindest in diesem Gremium jedoch weiterhin unüberwindlich. Anders können die stundenlangen Diskussionen mit teils sehr persönlichen Beleidigungen nicht eingeordnet werden. Der Aufhänger: die Demokratie und die Störerin der letzten Sitzung.

13.02.2024

„Offener Angriff auf demokratisch gewählte Bürgerschaft“

Drohungen aus der populistischen Ecke: Bei der letzten Sitzung der Greifswalder Bürgerschaft ging es längst nicht nur diplomatisch zu. Massive Störungen aus den Reihen der Initiative gegen Containerdörfer sorgten für den kompletten Ausschluss der Gäste und ihren Verweis in einen Nebensaal. Daneben zog die Anwesenheit des rechtspopulistischen Senders „Auf1“ ein Verbot von Film- und Tonaufnahmen für alle anwesenden Pressevertreter:innen nach sich. Auch die halbe Bürgerschaft verließ den Saal und nahm nicht an der eigentlichen Abstimmung über den Termin der Vize-OB-Wahl teil. Wollte man die Abstimmung platzen lassen?

06.02.2024

Rechte stören Demokratiedemo in Pasewalk

Das Bündnis „Vorpommern – Weltoffen, demokratisch, bunt“ lud gestern zur Kundgebung „Für Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt“ auf den Pasewalker Marktplatz ein. Im vorpommerschen Schmuddelwetter folgten laut Veranstalter:innen rund 150 Menschen dem Aufruf. Während als Rednerinnen unter anderem die Landtagsabgeordnete und Kulturministerin Bettina Martin und Vorpommern-Greifswalds Kreistagspräsidentin Sandra Nachtweih sprachen, wurde die Veranstaltung von einer Vielzahl von Störungen begleitet. So wurden nicht nur von Mitgliedern des rechtsextremen „III. Wegs“ Flyer in die Menge geworfen. Gegen einen Mann ermittelt die Polizei nun wegen Volksverhetzung.
MV-Karte zu Bürgerentscheiden zur Unterbringung Geflüchteter. Wo einer stattgefunden hat: Grevesmühlen, Bützow, Greifswald; Wo am Sonntag einer stattfinden wird: Waren; Wo darüber abgestimmt wird, OB Geflüchtete untergebracht werden: nirgends

26.01.2024

Was bringen Bürgerentscheide?

Greifswald, Grevesmühlen und Bützow hatten ihn, in Waren findet er am Sonntag statt: ein Bürgerentscheid zu Unterkünften für Geflüchtete. Doch ob tatsächlich Geflüchtete in den Städten untergebracht werden, steht nicht zur Wahl. Welche Wirkung haben Bürgerentscheide und wie steht es um die direkte Demokratie im Land?

22.11.2023

Schwerin bleibt erstmal „billig“

120 statt 30 Euro sollte der Anwohner:innenparkschein in der Landeshauptstadt ab 2024 kosten. Dem hat die Stadtvertretung nun einen Riegel vorgeschoben: Die entsprechende Parkgebührenordnung fiel am Montag durch die Abstimmung. Wie es jetzt weitergeht, ist offen. In Greifswald muss die bereits in Kraft getretene neue Gebührenordnung geändert werden.

22.11.2023

Alter Schwede!

Die Universität Greifswald gehört nicht nur in die Riege der ältesten Unis in Deutschland, sondern ist mit ihrer Gründung im Jahr 1456 auch die wirklich älteste Schwedens.

10.11.2023

Verdistreik an der Unimedizin Greifswald

In Greifswald erfolgte heute der Auftakt zu mehreren Streiks an Kliniken in MV.

10.11.2023

Bürgermeistersohn offenbar mittendrin

Der Sohn des Pasewalker Bürgermeisters taucht allem Anschein nach in einem Video von einem Erntefest im vorpommerschen Bergholz auf und skandiert darin gemeinsam mit anderen ausländerfeindliche und rechte Parolen. Während er und sein Vater die Vorwürfe weder bestätigen noch dementieren, wurde das Instagram-Profil des Sohns gelöscht. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts auf Volksverhetzung.

09.11.2023

Leider kein Einzelfall

Eine Immobilienfirma aus Greifswald schaltet eine Mietanzeige und bewirbt darin den Wohnort Loissin als „frei von Ausländern“. Was „konservative“ Mieter:innen ansprechen soll, hat eine Kehrseite: Menschen mit Migrationshintergrund werden von vornherein ausgeschlossen. Während das Unternehmen die Anzeige erst anpasste und später löschte, zeigt sich, dass Vorbehalte gegen Menschen anderer Herkunft bis hin zu Rassismus auf dem Wohnungsmarkt keine Ausnahme darstellen.

24.10.2023

Eindimensionale Normalität

Drei Wochen hat KATAPULT MV die Greifswalder Montagsdemos begleitet. Welche Menschen sprechen dort zu welchen Themen? Keine Überraschung: Es sind oftmals die gleichen. Eine Beobachtung.
Karte über "Inkonsistente Umlaute": "Ückermünde" mit durchgestrichenem Ü, "Ueckermuende" mit durchgestrichenem ue und "Ueckermünde"

23.10.2023

Ueckermünde mal so mal so

Viele Städtenamen stecken voller Bedeutungen und lassen sich historisch gut erklären. Es gibt aber Beispiele, bei denen das nicht so einfach ist. Ueckermünde etwa.

18.10.2023

Nächster Halt Lubmin?

Die „Initiative Strandbahn“ will die seit 1999 für den Personenverkehr stillgelegte Bahnverbindung nach Lubmin wiederbeleben. Warum ungewöhnliche Allianzen dabei helfen könnten und welche Hürden das Projekt nehmen müsste.

16.10.2023

Aktivist:innen besetzen Parkplatz

Für eine fahrradfreundliche Verkehrspolitik demonstrierte die Gruppe Verkehrswende Greifswald.Mit Couch und Fahrrädern blockierte sie Parkplatzflächen in der Domstraße. Übrigens: Für die Aktion wurde ein Parkticket gezogen.

21.09.2023

Greifswald zieht nach

Kiek an – Griepswold treckt nah. Griepswold bekümmt as föften Urt in MV ein plattdeutsches Urtsschild.

20.09.2023

Waffen und Sprengstoff bei Neonazis gefunden

Nach dem Verbot der Neonazi-Vereinigung „Hammerskins“ und den darauffolgenden Razzien in zehn Bundesländern sind die Beamten auch in MV fündig geworden: Bei führenden Mitgliedern wurden unter anderem Waffen und Sprengstoff entdeckt. Die Frage, ob die Aktionen der organisierten Szene tatsächlich Schaden zufügt, bleibt jedoch.

19.09.2023

Neonazi-Vereinigung Hammerskins verboten – Razzien auch in MV

Über ein Jahr wurde die Aktion von Bund, Ländern und US-Behörden geplant: Nun hat Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) die rechtsextreme Gruppierung „Hammerskins Deutschland“ einschließlich ihrer regionalen Ableger und der Teilorganisation „Crew 38“ offiziell verboten. Seit Dienstagmorgen werden in zehn Bundesländern die Wohnungen und Häuser von 28 führenden Vereinsmitgliedern durchsucht – darunter drei Objekte in MV. Mit dem Verbot der Hammerskins hat das Bundesinnenministerium die 20. rechtsextremistische Vereinigung in Deutschland für illegal erklärt. Zuvor wurden unter anderem „Combat 18“, „Nordadler“ sowie 2021 „Nationale Sozialisten Rostock“ und „Baltik Korps“ verboten.

04.09.2023

Der sexualisierende Photoshopper

Zwei über 50-jährige Pädagogen der Nordkirche haben 2020 aus einem Ferienlager für Jugendliche einen Ort der sexualisierten Belästigung gemacht. In Zinnowitz, auf der Insel Usedom. Die Kirche selbst hat den Fall halbherzig aufgearbeitet – einer der beiden Täter arbeitet noch heute mit Jugendlichen.

14.08.2023

Wolgast verliert Mühle durch Brand

Nachdem vor zehn Tagen die historische Wendorfsche Mühle in Wolgast abbrannte, steht in Vorpommern eine Mühle weniger. 74 sind es nach Angaben des Mühlenvereins insgesamt. Damit kann der östliche Landesteil allerdings nicht annähernd mit Mecklenburg mithalten, wo es noch 158 Mühlen gibt. Zu Wolgast indessen ermittelt die Polizei wegen des Verdachts auf Brandstiftung. Derzeit läuft die Vernehmung der Zeug:innen. Es geht auch darum, den Tatverdacht gegen einen 18-Jährigen zu entkräften oder zu erhärten.

04.08.2023

Wie umgehen mit Rechtsaußen?

Zur Diskussion um die Abgrenzung von der AfD auf kommunaler Ebene gehört die Frage nach dem Wie. Vor allem: Wie sollen Gemeindevertreter:innen reagieren, wenn sie mit Anträgen und Forderungen der Rechtspopulist:innen inhaltlich doch mal übereinstimmen? KATAPULT MV hat nachgefragt – bei Lokalpolitiker:innen aus verschiedenen Landkreisen. Welche Erfahrungen haben sie mit der AfD vor Ort gemacht? Und wie gehen sie mit ihr um?

03.08.2023

Die Vorreiterin

Seit Herbst vergangenen Jahres dürfen Frauen in Herrenfußballteams kicken, und zwar nicht nur in Freundschaftsspielen, sondern auch bei Pflichtspielen in der Kreisoberliga. Meck-Vorps erste Frau im Männerfußball ist Anna Geßner: Seit November letzten Jahres ist die 23-Jährige beim HFC Greifswald 92 spielberechtigt. Im März begann für sie offiziell der Spielbetrieb.

02.08.2023

„Sexualisierte Gewalt darf kein Tabuthema sein“

Wie wird mit Fällen sexualisierter Belästigung oder gar Gewalt umgegangen? Bestenfalls finden Aufklärung und Aufarbeitung statt. Dies geschieht leider nicht immer, wie ein Fall auf der Insel Usedom zeigt. Dort hatten zwei Pädagogen der Nordkirche Foto- und Videoaufnahmen von Minderjährigen gemacht und Datenträger sexualisiert gestaltet, wie wir in unserer neuen Ausgabe berichten. Wie können Medien das Thema verantwortungsvoll aufgreifen? Auch vor dem Hintergrund einer möglichen neuerlichen Traumatisierung der Betroffenen?

31.07.2023

Kemnitz vs. Chemnitz

Schina, China oder Kina? Was sagt ihr? Bei der heutigen Stadt zum Verwechseln gibt es nur eine Aussprache. Oder?

31.07.2023

Fakten schaffen auf Wollin

Die ersten Verträge sind unterzeichnet, das umstrittene Containerterminal in Swinemünde wird immer wahrscheinlicher. Die Gemeinde Heringsdorf will noch in diesem Jahr gegen das Vorhaben klagen.

28.07.2023

Hand in Hand in Meck-Vorp

Eine Zusammenarbeit mit der AfD auf Kommunalebene sei unumgänglich, bekundete Friedrich Merz kürzlich in einem Interview. Inzwischen ist er wieder zurückgerudert. Zeit für einen Realitätscheck in Meck-Vorp. Dieser zeigt: Die „Brandmauer“, wie sie so gerne beschworen wird, ist durchaus durchlässig. Und das nicht nur bei der CDU. Stralsund, Neubrandenburg oder Waren sind Beispiele.

18.07.2023

„Jetzt sind wir nicht mehr die Neuen“

Der Anklamer Demokratiebahnhof war spätestens seit 2016 das Vorzeigeprojekt für die Kultur- und Jugendförderung im ländlichen Raum, als Campino, Marteria und Feine Sahne Fischfilet zur Unterstützung ein Konzert spielten. Es gab Preise und Förderungen. Nach zehn Jahren ist nun die Phase der Anschubfinanzierungen vorbei, wodurch das eingespielte Projekt etwas ins Wanken gerät. Der Verein muss sich als Institution beweisen. Ein Vorhaben, das beispielhaft für das steht, was man in MV dringend braucht: Engagement und Hartnäckigkeit.

10.07.2023

Bürgerschaft soll jetzt gegen Turnhallen stimmen

In der heutigen Sitzung der Greifswalder Bürgerschaft soll eine Vorlage zur möglichen Unterbringung von dem Landkreis zugewiesenen Geflüchteten in Greifswalder Sporthallen abgestimmt werden. Die Stadt wird darin aufgefordert, dem Landkreis keine kommunalen Turnhallen anzubieten. Dies sei „die schlechteste aller aktuell diskutierten Unterbringungsformen“, heißt es als Begründung. Die Abstimmung verspricht Spannung. Denn jetzt fordern die Einbringer:innen das gleiche wie die Gegenseite im zurückliegenden Bürger:innenentscheid: Die Unterstützer:innen der Ja-Kampagne warnten da bereits regelmäßig vor der Turnhallenlösung.

04.07.2023

Die Fronten sind verhärtet

Auch nach 120 Streiktagen scheint für die deutsche Tochter des Weltkonzerns Vestas keine Einigung mit der Gewerkschaft in Sicht. Seit dem 7. November vergangenen Jahres streiken die Arbeiter:innen des dänischen Windanlagenbauers für den Abschluss eines Tarifvertrags, den das Unternehmen ihnen bislang untersagt – auch in Mecklenburg-Vorpommern. Es ist mittlerweile der längste Streik in der Geschichte der Bundesrepublik.

29.06.2023

Nach der Krise kommt die Krise

Bereits seit vergangenem Jahr können die Kulturangebote in MV wieder ohne Einschränkungen genutzt werden. Corona-Auflagen gibt es nicht mehr. Und dennoch drohen vielen Kulturvereinen und -einrichtungen im Land womöglich schwere Zeiten. Nicht nur die Finanzierung gerade freier Einrichtungen steht mehr denn je infrage. Auch der Rückgang des ehrenamtlichen Engagements und das Fehlen von Besucher:innen müssen kompensiert werden.

23.06.2023

Neue Regeln schon wieder alt?

Nachdem das Bundesverwaltungsgericht in der vergangenen Woche eine Verteuerung der Bewohnerparkausweise in Freiburg für unwirksam erklärte, beschäftigt diese Frage nun auch einige Städte in MV. In Greifswald, Parchim und Barth sind dieses Jahr bereits Gebührenerhöhungen in Kraft getreten, auch Schwerin und Stralsund wollen folgen. Während die Schweriner Verantwortlichen das Urteil bei der Umsetzung ihrer Erhöhung noch berücksichtigen können, wird die Stadt Greifswald wohl ihre Gebührenordnung ändern müssen.

21.06.2023

Fete de la Critique

21. Juni. Der längste Tag des Jahres wird traditionell mit Livemusik gefeiert. In Greifswald, Rostock und Neustrelitz gibt es in der ganzen Stadt Konzerte. Die Künstler:innen spielen ohne Gage – der Eintritt ist überall frei. Das Wetter spielt auch mit. Eine feine Sache. Doch wie sieht es eigentlich so mit den Line-ups aus? Spielen in Greifswald, Rostock und Neustrelitz Bands aus Barth, Hagenow und Pasewalk oder wurden über die Landesgrenze hinaus Künstler:innen engagiert? Berlin oder so? Und wie steht es um das Geschlechterverhältnis auf den Bühnen? Ein kleiner Vorgeschmack auf unsere nächste Printausgabe, in der wir 21 Festivals in MV unter die Lupe genommen haben.

19.06.2023

Unterbringung Geflüchteter wieder offen

Nachdem die Mehrheit der Wähler:innen sich im gestrigen Bürgerentscheid gegen die Verpachtung städtischer Flächen aussprach, bleibt die Frage, wie Geflüchtete in der Hansestadt untergebracht werden sollen, weiter offen. Landrat Michael Sack begrüßte die Klarheit, die nun hinsichtlich der Greifswalder Flächen bestehe. Zugleich müssten aber Alternativen gefunden werden. Währenddessen rüsten sich die Initiatoren des Bürgerentscheids bereits für eine neue Runde. Diesmal geht es um die Turnhallen.

18.06.2023

„Ja“ für Badenschier, „Nein“ für Greifswald

In Schwerin und Greifswald waren die Bürger:innen heute zur Wahl aufgerufen. Während in der Landeshauptstadt der bisherige Oberbürgermeister in einer Stichwahl wiedergewählt wurde, sprachen sich in Greifswald mehr Menschen gegen eine Verpachtung städtischer Flächen zur Unterbringung von Geflüchteten aus.

12.06.2023

CDU-Fraktion befürwortet Initiative aus dem rechten Spektrum

In den letzten Monaten haben sich in Greifswald zwei Lager gebildet. Grund dafür ist der Bürgerentscheid am 18. Juni. Auf der einen Seite stehen die Befürworter:innen einer Verpachtung städtischer Flächen, um darauf Containeranlagen zur Unterbringung von Geflüchteten zu errichten. Sie versprechen sich davon eine menschenwürdigere Wohnsituation als beispielsweise in Turnhallen. Auf der anderen Seite stehen die Kritiker:innen. Darunter auch die CDU-Fraktion, die sich die Debatte politisch zu eigen macht und für ein deutliches Nein beim Bürgerentscheid plädiert. Zur Gegenseite gehören außerdem verschiedene Einzelmitglieder der Bürgerschaftsfraktion. Sie sind zum Teil eng mit den Initiatoren des Bürgerentscheids und Personen aus der rechten und Querdenker-Szene verbunden.

31.05.2023

Sporthalle oder Containerzimmer

In 18 Tagen entscheiden die Bürger:innen Greifswalds über die Frage, ob stadteigene Flächen zur Unterbringung von Geflüchteten an den Landkreis Vorpommern-Greifswald verpachtet werden. MV und die Landkreise sind dazu verpflichtet, Geflüchtete aufzunehmen. Die Auslastung der Unterkünfte in Vorpommern-Greifswald beträgt aktuell 86 Prozent. Landrat Michael Sack (CDU) muss also dringend Platz schaffen. Viele Bürgerschaftsmitglieder und Bürgerinitiativen sind für die Verpachtung – viele sprechen sich dagegen aus. Fakt ist, dass Geflüchtete unabhängig vom Bürgerentscheid in Greifswald untergebracht werden. Die Bürger:innen in Greifswald haben nun die Möglichkeit zu entscheiden, ob Menschen in Sporthallen untergebracht werden oder in humaneren Containeranlagen Zuflucht finden.

19.05.2023

Das Nischenobst von Usedom

Der Apfel war auch im letzten Jahr in Mecklenburg-Vorpommern mit Abstand die wichtigste Baumobstart. Auf ihn entfällt nach wie vor die meiste Anbaufläche und dementsprechend auch die größte Erntemenge. Darauf, was neben dem Apfel noch so auf MVs Plantagen wächst, lohnt sich dennoch ein Blick. Neben regional üblichen Obstsorten gedeihen hier mittlerweile auch Früchte aus dem Süden – Aprikosen und Pfirsiche beispielsweise. Obwohl der Schritt, diese Entwicklung als positive Seite des Klimawandels auszulegen, naheliegt, kämpfen auch diese Arten mit den klimatischen Gegebenheiten.

17.05.2023

Wenn ein Kraftwerk in Kisten verschwindet

Seit 1995 wird das ehemalige Kernkraftwerk „Bruno Leuschner“ in Lubmin bei Greifswald zurückgebaut. 6,6 Milliarden Euro sind dafür bisher veranschlagt worden – doch die werden nicht reichen. Der Rückbau wird Jahrzehnte dauern und erfordert währenddessen sogar Neubauten. Sowohl für Angestellte und Besucher:innen als auch für sämtliches Material sind viele langwierige und kleinteilige Sicherheitsvorkehrungen unumgänglich – nicht nur wegen radioaktiver Partikel, sondern auch wegen Asbest.

11.05.2023

„Echt pervers, auf so viel Brot zu stehen“

Auf Bundesebene soll das sogenannte Containern entkriminalisiert werden. In Greifswald steht derzeit eine Person vor Gericht, weil sie Lebensmittel aus einer Supermarkttonne entwendet haben soll. KATAPULT MV hat einen Lebensmittelretter auf einer seiner Touren begleitet und nachgefragt, was die Community sich eigentlich wünscht. Derweil könnte die Landesregierung mehr tun, damit Lebensmittelabfälle gar nicht erst entstehen.

14.04.2023

Bürgerentscheid kommt

Über die Unterbringung von Geflüchteten in Greifswald wird es voraussichtlich einen Bürgerentscheid geben. Die nötigen 4.000 Unterschriften einer entsprechenden Petition wurden erreicht. Die Bürgerschaft befasst sich in der kommenden Woche mit den Planungen.

06.04.2023

Nicht nur was für Bücherwürmer

Die Greifswalder Stadtbibliothek verleiht ab kommender Woche nicht nur Bücher und Filme, sondern auch Saatgut. Bereits seit einem Jahr gibt es diese Möglichkeit in den Bibliotheken in Gadebusch und Ribnitz-Damgarten – dort sogar mit mehr als 50 Sorten.

03.04.2023

Eröffnung frühestens 2027 möglich

Eigentlich war die Fertigstellung des Gebäudes am Greifswalder Schießwall schon für Mitte 2025 geplant. Doch durch eine Reduzierung der benötigten Fördergelder verzögerte sich nicht nur der Planungs-, sondern auch der Umbaubeginn für das zukünftige Innovationszentrum. Nachdem mit Studierendenwerk und Mensaclub Ende letzten Jahres die letzten Mieter auszogen, steht das alte Mensagebäude nun leer. Und das wird es auch noch mindestens ein Jahr: Erst 2024 ist mit einem Baustart zu rechnen, der Betrieb selbst soll nicht vor 2027 beginnen.

31.03.2023

Zwei Jahre Alt Tellin: Landwirtschaftsminister Backhaus drückt sich vor Kundgebung

Genau zwei Jahre nachdem über 60.000 Schweine bei einem Brand in einem Großbetrieb umkamen, fand eine Demonstration am Ort der Katastrophe statt. Ein Bündnis verschiedener Parteien und Tierschutzorganisationen verlieh damit seinen Forderungen Nachdruck: Die Schweinemastanlage darf nicht wiederaufgebaut werden, Massentierhaltung muss verboten werden.

30.03.2023

Hitzerekord in Greifswald

Noch bis Ende des Monats befindet sich der Greifswalder Kernfusionsreaktor Wendelstein 7-X im Experimentierbetrieb. Bisheriges Ergebnis: Kernfusionen bei über 20 Millionen Grad Celsius, aus denen 1,3 Gigajoule Energie umgesetzt werden konnten. Damit kommen die Forschenden ihrem Ziel näher, die entstandene Wärme in Zukunft in Kraftwerken nutzbar zu machen. Das für die Kernfusion nötige Plasma konnte übrigens acht Minuten lang im Reaktor gehalten werden. In den nächsten Jahren möchten die Wissenschaftler:innen die 30-Minuten-Marke knacken. Grundsätzliches Ziel für Wendelstein 7-X: Kernfusionen bei über 100 Millionen Grad Celsius.

28.03.2023

Politische Uneinigkeit und Eierwurf in Greifswald

In einer Sondersitzung gestern Abend hat die Greifswalder Bürgerschaft über die Pläne zu neuen Unterbringungsmöglichkeiten von Geflüchteten abgestimmt. Die öffentliche Sitzung wurde in der Mehrzweckhalle abgehalten, um möglichst viele Bürger:innen daran teilnehmen lassen zu können. Um die Veranstaltung formierten sich insgesamt drei Demonstrationen. Am Ende des Abends wurden zwei Ermittlungsverfahren eingeleitet. Eine Chronologie der Ereignisse.

27.03.2023

Demo-Liveticker am 27. März in Greifswald

Am 27. März haben sich drei Demonstrationen angekündigt, die parallel zur Bürgerschaftssitzung im Ostseeviertel stattfinden. In der Sitzung soll über Stadtflächen entschieden werden, auf denen Geflüchtetenunterkünfte errichtet werden sollen. Ein Bürgerbegehren hat mehr als 4.000 Unterschriften gegen die Unterkünfte gesammelt. Andere Greifswalder Initiativen setzen sich gleichzeitig für das Asylrecht in der Stadt ein. Die Polizei sperrt angrenzende Straßen. Wir berichten live.

27.03.2023

Entscheidung über Unterkünfte

Die Greifswalder Bürgerschaft berät am Abend über die künftige Unterbringung von Geflüchteten. Fünf Flächen stehen zur Auswahl. Im Vorfeld wurden erneut drei Demonstrationen angekündigt.

22.03.2023

Nächster Schritt auf dem Weg zur Sanierung

Im Zuschauerraum des Theaters wurde das Gerüst aufgestellt. Es füllt den kompletten Saal und die Bühne. Damit können die Sanierungsarbeiten im Innenraum beginnen.

21.03.2023

„Wir sind ja nicht rassistisch, aber …“

In 36 Greifswalder Unternehmen liegt derzeit eine Petition gegen die Errichtung von Containerdörfern in der Stadt aus. In der Begründung heißt es, dass sich die Petition nicht gegen die Aufnahme von Geflüchteten richtet, sondern nur gegen die Verpachtung von Stadtflächen für den Bau von Containerdörfern. Ziel der Initiator:innen ist es, mindestens 4.000 Unterschriften zu sammeln. Die Petition liegt in verschiedenen Tankstellen, Fitnessstudios, Friseursalons sowie bei Einzelhändler:innen unterschiedlicher Branchen aus.

21.03.2023

120 Männer. 4 Toiletten. 4 Duschen. Eine Waschmaschine

In der Notunterkunft in Loitz wird die Situation immer prekärer. Am Wochenende protestierten deshalb einige Bewohner der Unterkunft, um auf ihre Lage aufmerksam zu machen. Etwa die Hälfte soll auch in einen Hungerstreik getreten sein.

16.03.2023

„Da fällt es schwer, nicht depressiv zu werden“

Die Diskussionen um Unterkünfte für Geflüchtete in MV halten weiter an. Ebenso Angst, Wut und Ratlosigkeit derjenigen, die mit den Plänen von Landesregierung und Landkreisen vor Ort arbeiten müssen. Aber was ist mit denen, die es am Ende selbst betrifft? Für die andere entschieden haben, wo und wie sie leben müssen? Ein Blick von Geflüchteten auf die aktuelle Situation am Beispiel von Loitz.

16.03.2023

Ende der Baustelle auf dem Greifswalder Hansering

Am Vormittag wurden die neuen Fahrspuren für den Verkehr freigegeben. Die Umgestaltung der Straße entlang des Museumshafens ist damit abgeschlossen. Sogar die angepeilte Bauzeit bis Ende Februar 2023 wurde nahezu eingehalten. Nicht eingehalten wurden dagegen die Kosten: Aus einst geplanten 7,5 Millionen Euro wurden rund 8 Millionen – etwa 500.000 Euro mehr als veranschlagt. Die offizielle feierliche Eröffnung ist am 30. März geplant.

14.03.2023

Neuer Rufbus in Greifswald

Seit dem 2. März wird Greifswalds öffentlicher Nahverkehr durch den Friedrich-Bus erweitert. Der Rufbus ist tagsüber in Gebieten unterwegs, die weniger gut an das Bus- und Bahnnetz angebunden sind. Mitfahrer:innen können den Rufbus per Anruf oder App zu einer von über 250 virtuellen Haltestellen in ihrer Nähe rufen. Der Bus verbindet so Randgebiete mit Verknüpfungspunkten, an denen der Umstieg zum ÖPNV möglich ist. In der Nacht verkehrt Friedrich im gesamten Stadtgebiet. Die Mitnahme von Fahrrädern, Kinderwägen oder Rollatoren ist ebenfalls möglich.

10.03.2023

Greifswalder CDU greift Demokratiebündnis an

Nachdem das Bündnis „Greifswald für alle“ vor einer Woche gegen Rassismus und für die Aufnahme Geflüchteter demonstrierte, nimmt die städtische CDU Anstoß an Formulierungen der Initiative. Das Bündnis solle sich „sofort von Scharfmachern trennen“, fordert Axel Hochschild. Über die ebenfalls abgehaltene, unangekündigte Kundgebung von Unterbringungsgegner:innen und einen Angriff vor Ort verliert der Vorsitzende der CDU-Fraktion in der Greifswalder Bürgerschaft kein Wort. Sein Verhalten wirft aber nicht nur deswegen Fragen auf, finden sowohl das Bündnis als auch die Greifswalder Grünen.

08.03.2023

„Wenn wir eine gute Frau wollen, dann müssen wir ihr etwas bieten“

Im Februar veröffentlichte die Gleichstellungsbeauftragte der Universität Greifswald den Gleichstellungsbericht für das Jahr 2022. Gerade im Hinblick auf den Anteil an Professorinnen seien die Zahlen „dramatisch“. Immer noch sind nur ein Viertel der Professor:innen Frauen. Mit der Gleichstellungsbeauftragten Ruth Terodde sprachen wir neben ihren Aufgaben an der Universität über die im Bericht veröffentlichten Zahlen, die ihnen zugrunde liegenden Ursachen und weitere Entwicklungschancen in Richtung Parität.

07.03.2023

Die Belastungsgrenze ist erreicht

Auf den ersten Blick gibt die Aufstellung der Kassenärztlichen Vereinigung MV keinen Anlass zur Sorge. Demzufolge sind alle Regionen im Land gut mit Psychotherapeut:innen versorgt, insgesamt 473 niedergelassene und angestellte sind im Bundesland tätig. Dass das jedoch bei Weitem nicht überall ausreicht, darauf machten Expert:innen in der vergangenen Woche in Greifswald aufmerksam. Gerade die ambulante Versorgung von Patient:innen im ländlichen Raum sei bedroht. Die Kolleg:innen sehen sich mit explodierenden Anfragenzahlen konfrontiert.

07.03.2023

Hausverwaltung sperrt Greifswalder Bands aus Proberaum aus

Nachdem der Greifswalder Proberaumkomplex „Musikpalast“ bereits Ende 2022 aufgrund baurechtlicher Mängel geschlossen werden sollte, stehen die etwa 15 verbliebenen Bands nun vor neuen Problemen: Die Hausverwaltung verwehrt ihnen seit dem 1. März mit einem Metallriegel den Zugang zum Gebäude und ihren Instrumenten. Die Musiker:innen wurden aufgefordert, das Gebäude zu räumen.

03.03.2023

Gereizte Stimmung bei Kundgebungen in Greifswald

Am 2. März fanden auf dem Greifswalder Marktplatz zeitgleich drei Demonstrationen anlässlich der Unterbringung von Geflüchteten in MV statt. Sowohl Befürworter:innen als auch Gegner:innen hatten sich zu eigenen Kundgebungen zusammengeschlossen. Die Polizei hatte Mühe, die Veranstaltungen mit ausreichend Einsatzkräften zu begleiten. Parallel fand im Rathaus eine Sitzung des Hauptausschusses der Bürgerschaft statt, in der Änderungen in Bezug auf eine geplante Großunterkunft beschlossen wurden.

02.03.2023

Zentrum für Life Science und Plasmatechnologie eröffnet

Nach dreijähriger Bauzeit wurde das Großprojekt in Greifswald heute feierlich eröffnet. Es soll in der Hansestadt eine weitere Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Wirtschaft darstellen. So stehen sowohl Labor- und Büroräume als auch Produktionsflächen zur Verfügung, etwa für Unternehmen der Bioökonomie. In seinem Grußwort lobte Oberbürgermeister Fassbinder die Entscheidung für den Bau als mutig und weitsichtig.

28.02.2023

Greifswald geht wegen Containerdorf auf die Straße

Am 27. Februar haben sich mehrere Hundert Menschen vor der Caspar-David-Friedrich Schule im Greifswalder Ostseeviertel versammelt, um gegen das geplante Containerdorf zu demonstrieren. Zeitgleich fand in der Schule eine Sitzung der Ortsteilvertretung statt, an der auch Oberbürgermeister Stefan Fassbinder (B90/Die Grünen) teilnahm. Mehrere Demonstrierende haben versucht, in das Schulgebäude zu gelangen.

28.02.2023

Deutsche Umwelthilfe legt Widerspruch ein

Seit Ende Dezember ist das schwimmende LNG-Terminal im Industriehafen Lubmin in Betrieb. Jetzt hat die Deutsche Umwelthilfe beim zuständigen Staatlichen Amt für Landwirtschaft und Umwelt Widerspruch gegen dessen Betriebsgenehmigung eingelegt. Es müsse die Notbremse gegen die Industrialisierung der Ostsee gezogen werden, heißt es zur Begründung. Zahlreiche umweltbezogene Vorschriften seien verletzt und keine Umweltverträglichkeitsprüfung durchgeführt worden. Die DUH ebnet mit dem Widerspruch auch den Weg zur Klage.

27.02.2023

Henry Fennert ist neuer Bürgermeister von Tutow

Das langjährige Mitglied der Gemeindevertretung wurde am 26. Februar mit deutlicher Mehrheit zum neuen Bürgermeister von Tutow gewählt. Fennert trat als Einzelbewerber an. Sein einziger Kontrahent Sven Harloff (beide parteilos) war im Vorfeld durch ein Foto aufgefallen, das einen Mitarbeiter mit einer dem Hitlergruß ähnelnden Geste zeigte. Das Foto wurde mittlerweile gelöscht.

24.02.2023

Macht sich Bürgermeisterkandidat mit Foto strafbar?

Am Sonntag, dem 26. Februar, wird in Tutow ein neuer ehrenamtlicher Bürgermeister gewählt. Für die Wahl haben sich im Dezember 2022 nur zwei Personen aufstellen lassen, die beide als Einzelkandidaten ohne Parteizugehörigkeit antreten. Das polizeiliche Führungszeugnis eines der Kandidaten warf allerdings Fragen auf.

13.02.2023

Greifswalder FC verliert Heimspiel 1:0

Wie schon im Hinspiel musste sich das Team von Trainer Roland Kroos gestern gegen FC Carl Zeiss Jena mit 0:1 geschlagen geben. Insgesamt 2.176 Zuschauende erlebten ein kampfbetontes Spiel im Greifswalder Volksstadion. Man of the Match wurde Pasqual Verkamp, der das Tor des Tages in der 44. Minute erzielte.

09.02.2023

Leerstehendes Hotel wird zur langfristigen Geflüchtetenunterkunft

Ein seit knapp zwei Jahren leer stehendes Hotel in Greifswald soll zu einer Geflüchtetenunterkunft umgebaut werden. Voraussichtlich im März sollen die ersten einziehen können, vor allem die bisher in Loitz untergebrachten Menschen.

27.01.2023

Theater bald ohne Spielstätte?

Nachdem die Stadtverwaltung das Zelt am Greifswalder Museumshafen als Übergangsspielstätte für das Theater Vorpommern aus Kostengründen abgelehnt hatte, muss das Ensemble jetzt auch noch um die letzte Ausweichmöglichkeit bangen: Der Stadthalle fehlt die nötige Ausstattung. Wie es ab April weitergehen soll, ist offen.

23.09.2022

Herausforderung und Chance

Im Greifswalder Theater beginnt nun offiziell die Sanierung. Von heute an müssen alle Gewerke – vom Ballettensemble über den Kostümfundus bis zur Verwaltung – aus dem Gebäude ausziehen. Sie werden auf insgesamt 13 Standorte verteilt. Für die Um- und Neubauzeit sind drei Jahre sowie Kosten von mehr als 50 Millionen Euro anberaumt. Sowohl Preis als auch Dauer werden sich nach Meinung der Mitarbeitenden aber noch erhöhen.

01.01.2021

Vorpommern-Greifswald

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