Zum Inhalt springen

Waldprojekt

438 Eichen in KATAPULT-Baumschule angekommen

Von

Lesedauer: ca. 2 Minuten

Artikel teilen

KATAPULT-Gärtner Andreas ist eigentlich Apotheker. Andreas liebt aber auch Bäume und arbeitet seit ein paar Monaten Vollzeit in unserer Waldschule. Nebenbei plant und baut er einen Gemüsegarten, damit Café Karsten in unserem Redaktionsgebäude ab der nächsten Saison noch mehr regionales Obst und Gemüse verwerten kann. Köstlich!

Heute wurden für Andreas 438 Eichen geliefert. Die Setzlinge sind erst ein bis zwei Jahre alt und haben eine Höhe von etwa 30 Zentimetern. Ein paar der Bäume werden auf dem KATAPULT-Gelände als Solitärbäume gepflanzt. Andreas’ Gartentipp: 16 Quadratmeter für eine Eiche, damit sie im Alter ausreichend Platz hat.

Der Großteil der Eichen soll aber schnell seinen endgültigen Standort finden – und das am besten bald. Unser Fachmann sagt: „Eichen bilden Pfahlwurzeln aus.“ Diese Wurzelart zeichnet sich durch meist eine Hauptwurzel aus, die sehr tief in den Boden hineinwächst. Andreas sagt außerdem: „Bäume mit Pfahlwurzeln kann man kaum noch unversehrt aus dem Boden bekommen. Deswegen müssen unsere Eichen so schnell wie möglich an ihrem zukünftigen Standort eingepflanzt werden.“

Damit aus der KATAPULT-Waldschule also ein KATAPULT-Wald werden kann, suchen wir aktuell noch nach Grünflächen in und um Greifswald. Andreas freut sich über jeden Hinweis per Mail unter portugal@katapult-magazin.de.

In der KATAPULT-Waldschule warten aktuell dutzende Setzlinge auf ihren finalen Standort. Noch konnte keine freie Fläche in der Nähe von Greifswald gefunden werden.

MV braucht mehr als nur eine Zeitung pro Region. Holt euch ein KATAPULT-MV-Abo!

Autor:innen

Geboren in Vorpommern, aufgewachsen in Mecklenburg. Einziger KATAPULT-Redakteur mit Traktorführerschein UND Fischereierlaubnis. Layouter und Chefredakteur.

Neueste Artikel

12.04.2024

Wie lukrativ ist er wirklich?

Erst musste die Kreuzfahrtbranche einen Tiefschlag durch Corona hinnehmen, dann wirkte sich der russische Angriffskrieg negativ auf Anlauf- und Passagierzahlen in der Ostsee aus. Vom Vor-Corona-Niveau ist noch keine Rede. Dennoch gelten Kreuzfahrten in MV weiterhin als wichtiger Wirtschaftsfaktor. Trotz ihres ökologischen Fußabdrucks und der Frage, wie sehr die angelaufenen Städte tatsächlich profitieren.

12.04.2024

Umstrittene Betriebsgenehmigung sorgt für weiteren Protest

Das Unternehmen Deutsche Regas hat vom Umweltministerium einen Genehmigungsbescheid für den Betrieb des umstrittenen Flüssiggasterminals im Hafen von Mukran auf Rügen erhalten. Während der Bescheid einige Auflagen vorsieht, geht der Protest gegen die LNG-Infrastruktur auf der Insel weiter.
Europakarte mit Abschiebungen nach dem Dublin-Verfahren, in ausgewählte Länder, 2022 aus Deutschland und nach Deutschland. Gesamt: 4.158 Menschen aus Deutschland abgeschoben, 3.700 nach Deutschland abgeschoben. Quelle: BAMF

10.04.2024

Eingesperrt ohne Verbrechen

Mehr und schneller abschieben: 2023 wurden etwa ein Viertel mehr Menschen aus Mecklenburg-Vorpommern abgeschoben als im Jahr zuvor. Für die Betroffenen heißt das: wieder keine Hoffnung auf Asyl, stattdessen Unsicherheit und Gefahr. Manche von ihnen werden vor der Abschiebung sogar in ein Gefängnis gesperrt – laut den Behörden aus Sicherheitsgründen. Ein Blick hinter die Zahlen und ins Abschiebegefängnis in Glückstadt.