Zur kommenden Landtagswahl im Herbst werben die Christdemokrat:innen mit einem „Politikwechsel“. Dabei setzen sie vor allem auf konservativ-bürgerliche Themen wie innere Sicherheit, liberale Wirtschaftspolitik und der Förderung von Bildung und Familien. Auch eine strengere Migrationspolitik steht auf dem Plan der Partei.
Keine Koalition mit AfD und Linke
Die Politiker:innen formulierten scharfe Kritik an der derzeitigen rot-roten Landesregierung. Diese würde schon lange keine Politik mehr betreiben. Zu verantworten hätte dies die Ministerpräsidenten Manuela Schwesig (SPD). Während sich die Linke, laut dem CDU-Spitzenkandidaten Daniel Peters, weiterhin radikalisieren würde, bezeichnete er die AfD als „Chaotentruppe“ und „zerstrittene Mogelpackung“. Es folgte eine sehr deutliche Absage einer Koalition mit der Linkspartei sowie einer Abgrenzung zur AfD.
Umfragewerte bei 13 Prozent
Welche Parteien kämen für eine gemeinsame Regierung in Betracht? Im Hintergrundgespräch auf der Versammlung wurde uns mitgeteilt, dass die CDU offen wäre für eine Koalition mit der SPD, den Grünen und womöglich mit dem BSW. Auch die FDP käme in Frage, sollte sie den Einzug in den Landtag schaffen. Laut einer Umfrage vom September 2025 würden die Christdemokrat:innen nur 13 Prozent der Stimmen bei der anstehenden Landtagswahl erreichen. Die SPD hingegen 19 Prozent, Linke 12 Prozent, die Grünen 5 Prozent und das BSW 7 Prozent. Die rechtsextreme AfD liegt laut dieser Umfrage bei rund 38 Prozent.1 Die Prognose eines deutlichen Rechtsrucks könnte demnach die politische Landschaft in MV erschüttern.


