Zum Inhalt springen

KATAPULT nimmt ukrainische Geflüchtete auf

Die Grundeinrichtung steht schon

Von

Artikel teilen

Das Organisationsteam ist noch immer überwältigt: Von etwa 50 Leuten haben sie am Sonnabend Spenden entgegengenommen. Dabei sei schon einiges zusammengekommen, erzählt Koordinator Max Rieck: „Matratzen, Bettgestelle, Möbel, Geschirr, Handtücher und Bettwäsche. Ein Mann ist mit neu gekauften Artikeln sogar extra aus Berlin angereist.“ Auch Kinderspielzeug sei großzügig gespendet worden.

Mehrere Hundert E-Mails und zahlreiche Anrufe hatte er in den Tagen zuvor entgegengenommen. Jetzt stehe erst einmal der Grundstock. Die Küche ist am Sonnabend gleich von einer freiwilligen Helferin eingeräumt worden, ist mit Herd und Kühlschränken schon gut ausgestattet. Die Bäder ebenfalls.

Bohdana Trachuk, Redakteurin im neuen Ukraine-Team, war ebenfalls bei der Aktion dabei: „Wir sind sehr dankbar für all die Spenden. In ein oder zwei Wochen werden hier Geflüchtete aus der Ukraine einziehen können. Bis dahin soll alles vorbereitet sein“, sagt sie.

In einem Teil des ehemaligen Schulgebäudes soll eine Unterkunft für Geflüchtete aus der Ukraine entstehen. Dafür werden nach wie vor einige Dinge benötigt, vor allem verkehrstüchtige Fahrräder, Kinderwagen, Hygieneartikel und haltbare Lebensmittel.

Wer helfen möchte, wird gebeten, sich unter der Mailadresse rieck@katapult-magazin.de mit dem Betreff „Katapult Flucht“ für genauere Absprachen zu melden.

Das war die Spendenaktion am vergangenen Sonnabend. (Video: Patrick Hinz)

MV braucht mehr als nur eine Zeitung pro Region. Holt euch ein KATAPULT-MV-Abo!

Schon 5.261 Abonnent:innen

186,0 %

🎉 Ziel I:

19.000 Euro

Ziel II: 57.000 Euro

(11.400 Original-Abos)

Autor:innen

Redakteurin bei KATAPULT MV.

Ist in Greifswald geboren, hat in Augsburg studiert und zog für den Lokaljournalismus wieder zurück nach Meck-Vorp.

Neueste Artikel

KATAPULT-Gründer Benjamin Fredrich tritt zurück

Mein Verhalten innerhalb des Ukraine-Projekts wird hart kritisiert. Einiges ist gerechtfertigt, einiges nicht. Ich ziehe daraus die Konsequenzen und trete als KATAPULT-Geschäftsführer und -Chefredakteur zurück. Um das zu verwirklichen, was ich angekündigt habe.

Neue Flächen zwingen Forschung und Wirtschaft zur Zusammenarbeit

Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie hat seinen Flächenentwicklungsplan für den Offshore-Ausbau in Nord- und Ostsee präsentiert. Darunter fallen auch Gebiete, die bislang der Forschung vorbehalten sind.

Spielfilm aus MV erhält renommierten Filmpreis

Der Rostocker Max Gleschinski ist 29 Jahre alt und begeistert sich schon seit seiner frühen Jugend für Filme. Nach einigen Kurzfilmen haben er und sein Team 2018 mit kleinstem Budget ihren ersten Spielfilm fertiggestellt. Auch sein zweiter Langfilm „Alaska“ entstand abseits der großen Medienstädte in der Mecklenburgischen Seenplatte. Jetzt wurde das Roadmovie auf einem der wichtigsten deutschen Filmfestivals mit dem Max-Ophüls-Preis als bester Spielfilm ausgezeichnet. KATAPULT MV sprach mit dem Regisseur über die Bedeutung des Preises für MVs Film- und Medienbranche.