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Landestrainer im Interview

„Handball ist wie Tiktok“

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Lesedauer: ca. 14 Minuten

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Das Gespräch findet Mitte Dezember einen Tag vor Beginn des Deutschlandcups, des wichtigsten Nachwuchsturniers auf Verbandsebene, statt. Pardun bereitet an der Sportschule Güstrow den 2007er-Jahrgang auf das Turnier in Berlin vor. Der gebürtige Leipziger war zuletzt beim HC Empor Rostock tätig und arbeitete auch dort im Nachwuchsbereich.

KATAPULT MV: Herr Pardun, bei großen Turnieren wie Weltund Europameisterschaften werden viele Menschen im Land zu Handballfans. Was ist so faszinierend an diesem Sport?

Jens Pardun: Beim Handball gibt es zwei Dinge, die sehr anziehend sind. Es geht immer hin und her und es finden extrem viele Zweikämpfe auf kleinem Raum statt. Da gibt es viele Entscheidungen, bei denen die Menschen mitfiebern können. Es gibt viele knappe Entscheidungen, die so oder so ausfallen können. Die Emotionen kochen schnell hoch und das fasziniert viele Zuschauer. Es ist ständig etwas los, du hast ständig etwas, wo du hinschauen musst. Es gibt kaum eine Sekunde, die langweilig ist.

Wenn ich das mit der jungen Generation vergleiche, dann ist Handball wie Tiktok-Videos. Zack. Da läuft etwas acht bis zehn Sekunden und dann kommt was Neues. Beim Handball ist das ähnlich. Da gibt es auch keine Ausruhphase.

Der Handball ist zudem immer schneller geworden. Da ist viel Drama, viel Action. Außerdem ist Deutschland auch ein Handballland und hat in der Vergangenheit große Erfolge gefeiert, sowohl in den alten Bundesländern als auch bei uns im Osten.

Das alles zusammen wirkt sehr faszinierend. Selbst die größten Hallen sind bei Großturnieren ausverkauft. Wir könnten locker vor 50.000 oder 100.000 Leuten spielen, wenn wir so große Hallen hätten. Das ist schon Wahnsinn. Wenn du bei einem Turnier wirklich Zuschauer und Atmosphäre haben willst, dann kannst du die Meisterschaften fast nur in Deutschland oder Dänemark austragen lassen. Das sind die beiden Hochburgen, wo es von den Zuschauern her überragend ist, auch im Jugendbereich. Da bekommt man schon Gänsehaut.

Was macht eigentlich ein Landestrainer? Was sind Ihre Aufgaben im Handballverband Mecklenburg-Vorpommern?

In erster Linie sichte und fördere ich Talente, sowohl im männlichen als auch im weiblichen Bereich. Im Augenblick sichte ich vor allem die E- und D-Jugend. Außerdem schaue ich mir sowohl die Spiele der Auswahlmannschaften in den drei Bezirken Nord, Ost und West als auch die der Landesauswahlmannschaften an. Die Talente im Land begleiten wir dann auf Bezirks- und Landesebene insgesamt vier Jahre bis zur Sichtung durch den DHB (Deutschen Handballbund, Anm. d. Red.).

Zu meinen Aufgaben gehört aber auch viel Kommunikation mit Vereinen, Trainern, Spielern und Eltern, viel Organisation und Meetings mit Vereinen, DHB und Gremien. Letzteres ist nicht für alle spannend. 

Seit 2003 sind Sie hauptamtlicher Trainer im Nachwuchsbereich. Wie läuft die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen? Hat sie sich in den letzten 20 Jahren verändert?

Der demografische Wandel ist enorm, das muss man schon sagen. Das Problem beim Handball ist, dass es eine relativ komplexe Sportart ist. Du musst springen, werfen und laufen können. Dazu kommen die Zweikämpfe, in denen du dich durchsetzen musst.

Heute müssen wir viel nacharbeiten, was die Motorik betrifft. Das haben die Kinder früher alles schon mitgebracht.
Jan Pardun

Die Grundvoraussetzungen dafür waren früher besser gegeben, weil die Kinder mehr Aktivitäten und Angebote hatten.

Heute müssen wir viel nacharbeiten, was die Motorik betrifft. Das haben die Kinder früher alles schon mitgebracht. Aber auch die Motivation ist eine andere. Die Kinder müssen auch spielen wollen. Das müssen wir im Sport heute alles auffangen. Wir müssen uns darum kümmern, dass die Kinder in die Hallen kommen, die Inhalte anpassen.

Wir haben die Idee, einen Referenten für den Kinderhandball einzustellen, damit wir wieder mehr Kinder an der Basis gewinnen. Die Spitze an Talenten ist immer noch da, aber insgesamt spielen weniger Kinder Handball. Das führt natürlich dazu, dass auf den vorhandenen Pool an Spielerinnen und Spielern auch die größeren Vereine aus anderen Regionen zugreifen. Es ist eine große Herausforderung, die Talente, die wir haben, im Land zu halten, damit sie auch heimatnah trainieren können und den familiären Anschluss nicht verlieren.

Welche Herausforderungen sehen Sie im Nachwuchsbereich und wie ist es im Vergleich mit den Topnationen wie beispielsweise Dänemark und Frankreich? 

In Frankreich oder den skandinavischen Ländern ist die Situation ganz anders als bei uns. Da gibt es staatliche Unterstützung, da ist der Sport auch im Fernsehen viel präsenter. Deutschland hinkt da etwas hinterher. Ein Beispiel: Unsere Frauenauswahl ist ein

junges, talentiertes Team, das uns Spaß und Freude bereitet. Aber die Frauen-WM (das Gespräch findet am Tag des Viertelfinalspiels gegen Schweden statt, Anm. d. Red.) wird nur im Bezahlfernsehen gezeigt. Das ist in Skandinavien oder Frankreich undenkbar.

Im Nachwuchsbereich sind wir handballerisch an der Weltspitze. Da sind wir immer konkurrenzfähig, egal ob in den männlichen oder weiblichen Teams. Aber: In Deutschland 

haben die schulische und berufliche Ausbildung einen hohen Stellenwert. Für den Sport ist das ein zweischneidiges Schwert. In anderen Nationen wird eher der Fokus auf den Sprung in den Profibereich gelegt. Bei uns dagegen hat die Vereinbarkeit von Sport und Beruf und Ausbildung Priorität. Als Sportler ist das oft schwierig. Das betrifft auch viele Einzelsportarten wie Schwimmen oder Leichtathletik.

Wenn man nicht gerade beim Zoll oder der Polizei arbeitet, ist diese Vereinbarkeit kaum zu schaffen. Im Handball haben wir Schwierigkeiten mit der Anschlussförderung und dem

Wechsel vom Junioren- in den Erwachsenenbereich. Das ist auch gesellschaftlich bedingt, weil in diesem Sport die Gelder nicht so zur Verfügung stehen wie in anderen Nationen. Der Stellenwert des Handballs ist in Deutschland einfach nicht so hoch.

Bevor Sie Landestrainer beim Verband wurden, waren Sie bereits im Nachwuchsleistungssport aktiv. Über Leipzig, Magdeburg und Dresden sind Sie schließlich in Rostock gelandet. Wie unterscheiden sich die Standorte in der Nachwuchsarbeit?

In Sachsen und Sachsen-Anhalt ist Handball Schwerpunktsportart Nummer eins und wird damit auch am stärksten gefördert. In Magdeburg waren fast alle Trainer beim Land angestellt. In Dresden gab es einen Mäzen, der viel investiert hat. Hier in MV gibt es deutlich weniger Förderung. Das ist schon ein großes Thema, weil du viele Dinge wie Trainingslager, Maßnahmen und medizinische Betreuung extern regeln oder reduzieren musst. Es gibt auch kaum hauptamtliche Trainer in den Vereinen.

Letztendlich geht es immer um Finanzen, gerade im Nachwuchs. Eine hauptamtliche Trainerstelle für den Nachwuchs zu finanzieren, lohnt sich erst mittel- bis langfristig. Für den unmittelbaren Erfolg ist es für die Vereine einfacher, einen Spieler mit viel Geld und Aufwand zu verpflichten, mit dem dann vielleicht der Aufstieg gelingt. Für die Vereine ist das normal. In den Nachwuchsleistungszentren glaubt man oft, diese Arbeit mit ehrenamtlichen Trainern bewältigen zu können. Es gibt bei uns aber auch Vereine wie Rostock, Schwerin oder Neubrandenburg, die einfach gut investieren und wissen, dass Hartnäckigkeit bei der Betreuung der Talente wichtig ist, dass es auch ein Zeitaufwand ist, Spieler zu entwickeln.

In MV sind einige Vereine in der dritten und vierten Liga vertreten. Das ist eine breite Basis, wo junge Spieler schnell Anschluss finden können. Diese Ligen sind für die Jungen und Mädchen, die im Juniorenbereich um die Meisterschaft spielen, eine Ebene, auf der sie mithalten und sich beweisen können. Der Sprung in die zweite und erste Liga ist dagegen ein großer Schritt. Als Verband müssen wir es deshalb schaffen, eine Struktur aufzubauen, damit sich die Talente im Land bestmöglich entwickeln. Wenn uns das gelingt, haben wir viel erreicht.

Rostock, Stralsund und Usedom spielen in der dritten Liga. Vereine wie Schwerin, Bad Doberan, Greifswald, Neubrandenburg und Empor II sind in der Oberliga aktiv. Woran liegt es, dass in MV kein Team höherklassig spielt?

Das ist ganz klar strukturell bedingt. Man kommt hier an dem wirtschaftlichen Faktor nicht vorbei. In den letzten Jahrzehnten sind die Anforderungen, auch finanziell, immer weiter nach oben gegangen. Vor 20 Jahren hätte Empor Rostock mit dem jetzigen Etat ganz entspannt im vorderen Drittel der zweiten Liga spielen können. Heute reicht es nur noch für die dritte Liga. Du musst extrem viele finanzielle Mittel aufwenden, um in den oberen beiden Ligen zu bleiben. Das hängt auch damit zusammen, dass die damals zweigleisige Liga mit insgesamt 36 Mannschaften abgeschafft wurde. Jetzt spielen in der zweiten Liga noch 18 Mannschaften (seit 2011 ist die zweite Handballbundesliga eingleisig, Anm. d. Red.). Das hat den Druck gerade auch auf die kleineren Vereine erhöht. Um erfolgreich zu sein, spielen viele Faktoren eine Rolle: Finanzen, Verletzungen, Spielglück. Alle Vereine, die das nicht auffangen können, haben in den höheren Ligen Probleme.

Als Landesverband freuen wir uns aber auch, dass wir in der dritten und vierten Liga viele Vereine haben. Das ist toll für das Land als Handballregion, aber es fehlt die Spitze. Dafür brauchen wir Investoren, die wir nicht haben. Wir müssen aus dem Wenigen das Optimale herausholen. Ich glaube, dass die Nachwuchsförderung mit den Talenten im Land einen Teil dazu beitragen kann. Wenn ein Stück des Etats dorthin geht, müssen die Vereine vielleicht nicht mehr sieben oder acht ausgebildete und teils teure Spieler verpflichten, sondern haben drei, vier, fünf Talente aus der Region in ihrem Kader.

Dieser Prozess muss in den Leistungszentren und Erwachsenenmannschaften Einzug halten. Für die nächsten Jahre wäre Ziel und Herausforderung, dass eine Mannschaft aus MV die finanziellen Rahmenbedingungen bekommt, um in die zweite Liga aufzusteigen und sich dort auch solide halten zu können. 

Das gilt auch für die weiblichen Teams. Wir haben mit Schwerin, Rostock und Neubrandenburg drei Vereine in der dritten Liga. Das ist schon Wahnsinn. Da merken wir ja, was an Talenten da ist. Aber ein Aufstieg in die zweite Liga ist ein Riesenschritt. Da müssen Stadt, Sponsoren und Wirtschaft mitmachen. Ein wichtiger Baustein ist für mich aber, den Talenten eine Chance zu geben, sie zu entwickeln und dadurch vielleicht sogar die nächsthöhere Klasse zu erreichen.

U-19-Juniorennationalspieler Kay Funke spielt bei Empor Rostock und gilt als ein großes Talent aus MV. Max Beneke aus Loitz hat es über die Sportschule Potsdam zum Erstligisten Füchse Berlin geschafft. Gibt es weitere Talente im Land, denen Sie den Durchbruch im Profibereich zutrauen?

Es gibt immer fünf, sechs Talente, die bei ordentlicher Förderung mindestens in der dritten Liga mitspielen können. Es liegt aber immer auch an den Entscheidungen, die getroffen werden. Die jungen Menschen bleiben, bis sie mit der Schule fertig sind. Entscheidend ist, was danach passiert. Fangen sie eine Ausbildung an, studieren sie oder gehen sie ins Ausland? Man kann immer Namen nennen, aber was bringt das, wenn die Person dann sagt, dass sie ein Jahr nach Australien geht oder nach Mainz zum Studium? Da steht nicht der Sport an erster Stelle. Das ist auch richtig so. Doch aus Sicht des Sports gehen natürlich Talente verloren.

Kay hat jetzt einen Ausbildungsplatz, der bleibt uns erst mal erhalten. Aber es ist auch so, dass Zweitligisten und Berater auf ihn zukommen werden. Da wird es wichtig, dass wir mit einem sehr guten Produkt dagegenhalten können, dass wir den Talenten Förderung anbieten können, auch im Männer- und Frauenbereich, dass wir Ausbildungs- und Studienplätze haben, dass wir um sie kämpfen können.

Viele Spieler, Trainer und Funktionäre im Land arbeiten ehrenamtlich neben ihrem Berufs- und Familienleben. Da wird viel Aufwand und Zeit investiert. Gibt es eine Strategie im Landesverband, um das aufzufangen, vielleicht sogar zu professionalisieren?

Das ist eine Frage der Struktur. Es kann vom Land finanzierte Stellen geben und die Vereine können die Möglichkeit bekommen, Zuschüsse zu beantragen. Aber es braucht vor allem eine Perspektive, denn wir als Handballverband sind finanziell nicht so lukrativ wie die 

freie Wirtschaft. Darum lebt die Sportart auch vom Ehrenamt. Ohne ginge es gar nicht. Das ist eine politische Komponente, die die Gesellschaft verstehen muss.

Spieler, Trainer, Schiedsrichter und Funktionäre betreiben den Sport in ihrer Freizeit als Hobby. In den jüngeren Altersgruppen sind es oft Eltern, die die Mannschaften betreuen. Ohne sie hätten wir nicht die Möglichkeit, einen Wettkampf aufrechtzuerhalten. Dabei wird die Tätigkeit sehr gering vergütet und bedeutet einen enormen Zeitaufwand. Solange das Ehrenamt am Wohnort stattfindet und vielleicht noch mit einem Familienmitglied zusammenhängt, mag das funktionieren. Aber sobald der Aufwand größer wird und kein Familienmitglied dabei ist, wird es schwierig. Das merken wir auch bei der Landesauswahl. Wenn wir dafür Trainer suchen, sind das meist Personen, die schon eine halbe oder volle hauptamtliche Stelle im Verband haben oder studieren und sich weiterentwickeln wollen.

Die Wertschätzung des Ehrenamtes ist dann immer nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Am Ende sind allen finanziell die Hände gebunden, solange eine entsprechende Unterstützung nicht vom Land oder von der Gesellschaft klar eingefordert wird. Bis das passiert, müssen wir kreative Lösungen finden.

Die Nachwuchsförderung funktioniert nicht ohne Ehrenamt. Aber wie steht es um die Förderung der ehrenamtlichen Betreuer und Trainer? Gibt es eine Strategie des Verbandes, die Aus- und Weiterbildung sowie die Trainingsqualität zu verbessern?

Für die Trainer gibt es die Kindersportausbildung und die Ausbildungen im Lizenzbereich. Für mich ist es aber viel wichtiger, dass die in den Bezirks- und Landesauswahlen engagierten Trainer hospitieren können. Sie sollen mitfahren und Trainingsmethoden und -inhalte kennenlernen. Sie sollen erfahren, worum es im Nachwuchsleistungssport wirklich geht. Da wollen wir jungen, lernwilligen Trainern auch eine Plattform bieten, sich zu verwirklichen.

Ich möchte, dass die Trainer nicht nur passiv konsumieren und sich Notizen machen, sondern dass sie aktiv Trainingseinheiten mitmachen. Sie sollen ein Gefühl dafür bekommen, wovon wir eigentlich reden. Das werden nicht alle mögen, aber wenn ich von zehn Trainern drei erreiche, dann ist das gut. Dann hilft das auch dem Handball in der Breite, weil wir so Stück für Stück ein neues Fundament legen.

Dafür müssen wir immer in der Kommunikation bleiben. Das ist auch mein Auftrag: Ich bin in diesem Prozess der Moderator. Wir müssen immer wieder ins Gespräch gehen und uns gegenseitig Feedback geben, denn nur so entwickeln wir uns weiter.

Im Januar beginnt die Handball-EM der Männer in Deutschland. Unsere Nationalmannschaft trifft in der Gruppenphase auf Vizeweltmeister Frankreich, Nordmazedonien und die Schweiz. Was trauen Sie dem Team beim Turnier zu?

Ich finde es sehr gut, dass Alfreð (Gíslason, Nationaltrainer, Anm. d. Red.) die jungen Spieler einbaut. Er schreckt auch nicht davor zurück, unpopuläre Entscheidungen zu treffen. Das finde ich sehr erfrischend. Wenn wir wie bei der letzten WM (im Januar 2023 belegte Deutschland den fünften Platz, Anm. d. Red.) als Team funktionieren und uns von den

Zuschauern mitnehmen lassen, schaffen wir es ganz klar unter die besten acht Mannschaften. Dann heißt es aber, auch Spielglück und Momentum zu haben. Die zentralen Figuren in der Mannschaft müssen dann auch weiterhelfen und vielleicht fährt auch ein U-21-Weltmeister mit und sorgt für eine Überraschung. Das wünsche ich mir.

Außerdem soll die Nationalmannschaft anders als im Fußball begeistern, kämpfen, bis zuletzt alles geben. Wenn das gelingt, bin ich glücklich, denn das wollen wir den Kindern und Jugendlichen zeigen. Alles geben und als Team zusammenstehen. Jedes Ergebnis ab dem Viertelfinale ist dann ein überragendes Ergebnis. Ich glaube auch, dass wir an den vielen jungen Leuten, die jetzt zur Nationalmannschaft stoßen, in den nächsten fünf bis sieben Jahren sehr viel Freude haben werden, auch wenn es nicht direkt mit einem Titel klappt.

Dieser Artikel erschien in unserer Januarausgabe.

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Autor:innen

ist KATAPULT MVs Inselprofi und nicht nur deshalb gern am Wasser. Nutzt in seinen Texten generisches Femininum.

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