Zum Inhalt springen

Wahlen

Henry Fennert ist neuer Bürgermeister von Tutow

Von

Artikel teilen

Von den 882 Wahlberechtigten in der Gemeinde Tutow gaben am Sonntag 422 ihre Stimme ab. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von 47,8 Prozent. Der selbständige Unternehmer Henry Fennert konnte 73,7 Prozent der gültigen Stimmen auf sich vereinen, für seinen einzigen Gegenkandidaten Sven Harloff stimmten 25,8 Prozent der Wähler:innen. Am 28. Februar soll das Ergebnis vom Gemeindewahlausschuss bestätigt werden.

Abrissunternehmer löscht fragwürdiges Foto

Harloff leitet ein Bau- und Abrissunternehmen in Tutow. Er hatte auf der dazugehörigen Facebookseite am 25. April 2022 ein Foto veröffentlicht, das einen Mitarbeiter mit ausgestrecktem und erhobenem rechten Arm zeigt. Die Geste ähnelt dem sogenannten Hitlergruß, der in Deutschland verfassungswidrig ist.

Stellung bezog Harloff auf Nachfrage von KATAPULT MV nicht. Das Foto wurde mittlerweile von der Facebook-Seite entfernt.

Bildschirmfoto der Facebook-Seite von Harloffs Unternehmen. Der Beitrag wurde zwischen dem 25. und 26. Februar gelöscht

MV braucht mehr als nur eine Zeitung pro Region. Holt euch ein KATAPULT-MV-Abo!

Schon 5.100 Abonnent:innen

180,0 %

🎉 Ziel I:

19.000 Euro

Ziel II: 57.000 Euro

(11.400 Original-Abos)

Autor:innen

Geboren in Vorpommern, aufgewachsen in Mecklenburg. Einziger KATAPULT-Redakteur mit Traktorführerschein UND Fischereierlaubnis.

Neueste Artikel

Internationaler Tag gegen Rassismus. Damals wie heute: "Tausende jubeln, während Menschen um ihr Leben fürchten." Kommentar von Victoria Flägel, KATAPULT-MV-Redakteurin in Rostock

21.03.2023

Migrationskrise oder Rassismuskrise?

Die aktuell wieder entflammte Debatte über Geflüchtete in Deutschland und insbesondere in MV – von Loitz über Upahl bis nach Greifswald – zeigt: Wir sind nicht weiter als 1992, die Gefahr rassistischer, menschen- und verfassungsfeindlicher Übergriffe besteht unverändert.

21.03.2023

Öffentlicher Dienst in Rostock auf der Straße

Die Gewerkschaft Verdi hatte nach einer ergebnislosen zweiten Tarifverhandlungsrunde zum Streik aufgerufen. Dazu gingen heute in Rostock rund 800 Beschäftigte des öffentlichen Dienstes auf die Straße. Die Gewerkschaft fordert eine Lohnanhebung von 10,5 Prozent oder aber mindestens 500 Euro mehr im Monat. Doch es geht auch um die Attraktivität des Sektors.

21.03.2023

„Wir sind ja nicht rassistisch, aber …“

In 36 Greifswalder Unternehmen liegt derzeit eine Petition gegen die Errichtung von Containerdörfern in der Stadt aus. In der Begründung heißt es, dass sich die Petition nicht gegen die Aufnahme von Geflüchteten richtet, sondern nur gegen die Verpachtung von Stadtflächen für den Bau von Containerdörfern. Ziel der Initiator:innen ist es, mindestens 4.000 Unterschriften zu sammeln. Die Petition liegt in verschiedenen Tankstellen, Fitnessstudios, Friseursalons sowie bei Einzelhändler:innen unterschiedlicher Branchen aus.