Zum Inhalt springen

Pandemie

Deutlich mehr Menschen bei Anti-Corona-Demos

Von

Artikel teilen

Bei den Versammlungen in mehr als zwölf Städten protestierten die Teilnehmer:innen vor allem gegen die Beschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie und die drohende Impfpflicht. Die größte Versammlung gab es in Rostock. Dort kamen nach Polizeiangaben rund 2.900 Personen zusammen. In Schwerin waren 1.400 Menschen unterwegs, in Neubrandenburg 1.200. Weitere größere Aktionen gab es in Waren an der Müritz, Greifswald, Güstrow, Röbel und Neustrelitz. Außerdem fanden in Plau, Boizenburg und Parchim sogenannte Schweigemärsche statt.

Beim Wiederaufleben der Montagsproteste Ende November waren es landesweit nur insgesamt 1.430 Menschen, die in drei Städten demonstrierten.

Die Polizei registrierte bis zum frühen Abend nur vereinzelte Verstöße gegen Auflagen. Unter anderem wurde die Masken- und Abstandspflicht nicht eingehalten. In Neubrandenburg wurde dem Protestzug das Tragen von Fackeln untersagt, vereinzelt wurden Böller aus Wohnungen geworfen. Einige der Versammlungen waren im Vorfeld nicht angemeldet worden.

MV braucht mehr als nur eine Zeitung pro Region. Holt euch ein KATAPULT-MV-Abo!

Schon 5.238 Abonnent:innen

189,3 %

🎉 Ziel I:

19.000 Euro

Ziel II: 57.000 Euro

(11.400 Original-Abos)

Autor:innen

Redakteurin bei KATAPULT MV.

Neueste Artikel

Versuchsreaktor Wendelstein 7-X geht in den Dauerbetrieb

Kernfusion als künftige Energiequelle? Das soll mit dem deutschen Versuchsreaktor Wendelstein 7-X in Greifswald weiter vorangetrieben werden. Letzte Ergänzungen wurden bis Ende 2021 abgeschlossen, um dann in den Dauerbetrieb gehen zu können – zumindest für 30 Minuten. Aber wie viel Potenzial hat die Kernfusion überhaupt?

Gegenwind für Anti-Corona-Demos nimmt zu

Gestern fanden in MV wieder vielerorts Demonstrationen gegen die Corona-Politik und sogenannte Spaziergänge statt. Es gibt jedoch zunehmend Gegenproteste. KATAPULT MV hat für euch die Demos in Rostock, Güstrow, Neubrandenburg, Anklam, Schwerin und Greifswald begleitet.

Planungssicherheit? Fehlanzeige

Erst zu, dann wieder auf, dann wieder zu. Und das alles innerhalb von zwei Wochen. Ein entnervendes Hin und Her für die Kinobranche Mecklenburg-Vorpommerns. Vergangene Woche versicherte nun Kulturministerin Bettina Martin, an einem Öffnungskonzept für die Kultur – Kinos inbegriffen – zu arbeiten. Jedoch solle erst ein Brechen der Omikron-Welle abgewartet werden.