Zum Inhalt springen

Adlervorkommen

Nordische Einsilbigkeit vs. Schreiadler

Von

Artikel teilen

Heute fühlt er sich hierzulande nur noch in Mecklenburg-Vorpommern und im Nordosten Brandenburgs wohl. Doch auch hier ist er stark gefährdet: Laut der Deutschen Wildtier Stiftung leben in Deutschland nur noch 130 Brutpaare. Die Art brütet allerdings auch in Ost- und Südeuropa sowie in der Türkei bis hin zum Kaspischen Meer. Im Winter wandern die Schreiadler sogar bis in den Süden Afrikas. Über den Gesamtbestand lässt sich keine sichere Aussage machen.

Übrigens: Laut seiner lateinischen Bezeichnung Clanga bzw. Aquila pomarina wird er auch „Pommernadler“ genannt. Den Namen verdankt er dem Thüringer Christian Ludwig Brehm, der die Art 1831 erstmals wissenschaftlich beschrieb.

Weitere Namen: Rauhfuß- oder Entenadler.

Wir wollen den Nordkurier ablösen.
Holt euch ein KATAPULT-MV-Abo!

Wir wollen die Ostsee-Zeitung ablösen.
Holt euch ein KATAPULT-MV-Abo!

Schon 4526 Abonnent:innen

181,8 %

🎉 Ziel I:

19.000 Euro

Ziel II: 57.000 Euro

(11.400 Original-Abos)

Autor:innen

layoutet cheffig das KATAPULT-Magazin und lektoriert rigoros Texte.

Lieblingsbuch
55 kuriose Grenzen und 5 bescheuerte Nachbarn

Neueste Artikel

Lage an der deutsch-polnischen Grenze beschäftigt Bundespolitik

Immer mehr Menschen fliehen über Belarus und Polen nach Deutschland. Der Flüchtlingsrat MV warnt vor einer vergifteten Debatte und rassistisch motivierten Taten. Die zunehmende Zahl Geflüchteter an der deutsch-polnischen Grenze beschäftigt indes die Bundesregierung, Polizei und Anwohner. Bundesinnenminister Horst Seehofer will die vielen unerlaubten Einreisen über die Belarus-Route nach Deutschland mit verstärkten deutsch-polnischen Patrouillen bremsen.

Hackerangriffe legen MVs Verwaltungen lahm

Seit Mitte vergangener Woche können die Verwaltungen im Kreis Ludwigslust-Parchim und in der Landeshauptstadt Schwerin nicht mehr digital arbeiten. Auch die Corona-Inzidenzzahlen werden aktuell nicht mehr übermittelt. Seit Wochenbeginn sind weitere Städte betroffen.

Wie groß ist die Gefahr wirklich?

Die Waschbärpopulation in Meck-Vorp ist in den letzten Jahren geradezu explodiert. Oft gilt der Kleinbär deshalb als Gefahr für heimische Vogelarten. Wissenschaftlich haltbar ist das nicht, zumindest ist es umstritten. Trotzdem wird er gezielt bejagt.