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Corona-Pandemie

Rehakliniken werden zu Hilfskrankenhäusern

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Wegen der weiter steigenden Zahl an Corona-Patient:innen stoßen die ersten Krankenhäuser an ihre Grenzen. Jetzt sollen vorerst sechs Rehakliniken aushelfen und behandlungsbedürftige Menschen aufnehmen.

Die sechs neuen Hilfskliniken

50 Betten stellt die Klinik Malchower See bereit, 70 Betten das Tessinum in Tessin, 30 die Median-Klinik in Bad Sülze, 50 Betten sind es in der Medigreif-Parkklinik in Greifswald und jeweils 15 in der Bethesda-Klinik Neubrandenburg sowie in der MediClin in Plau am See. Damit sind insgesamt 230 zusätzliche Betten für akut behandlungsbedürftige Menschen gewährleistet. Wenn ein Krankenhaus seine Kapazitätsgrenze erreicht, können Patient:innen dorthin verlegt werden. Rehakliniken stellten logistisch eine gute Lösung dar, da sie ärztlich und pflegerisch ausgestattet seien und zum Teil an Krankenhäuser angrenzten, sagt Alexander Kujat, Sprecher des Gesundheitsministeriums. Nicht verlegt werden an Covid-19 Erkrankte.

Zahl der Hilfskliniken kann erhöht werden

Vorerst seien besonders in der Mecklenburgischen Seenplatte zusätzliche Kapazitäten geschaffen worden, um die dortige Situation in den Krankenhäusern zu entlasten. Laut Kujat hätten einige Krankenhäuser bereits Bedarf angekündigt. Auch für die anderen Regionen gebe es noch mehr Aktivierungspläne für Rehakliniken. Das werde je nach Mehrbedarf entschieden.

Zur Förderung der Personalkosten gibt es vom Gesundheitsministerium eine Tagespauschale von 50 Euro pro Tag für ein leerstehendes Bett, das für die Bedarfs-Umverlegung freigehalten wird.

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Redakteurin bei KATAPULT MV.

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