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Preisgekrönte Medienlandschaft

Schülerzeitungen in MV: Einfach mal machen

Von und

Lesedauer: ca. 13 Minuten

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Nina Roschild und Julia Palent gehören zu den aktuell höchstdekorierten Medienmacherinnen in Mecklenburg-Vorpommern. Derzeit gibt es keine Preisverleihung, bei der sie nicht geehrt werden. Die beiden 17-Jährigen besuchen mittlerweile die zwölfte Klasse am Innerstädtischen Gymnasium in Rostock und sind leitende beziehungsweise stellvertretende Chefredakteurin der Schülerzeitung Innenhof.

Zwei bis drei Ausgaben pro Schuljahr verantworten die beiden gemeinsam mit Lehrerin Nicole Giest und einem festen Redaktionsteam von zehn weiteren Schülerinnen aus den Klassen neun und zehn. Doch die ganze Schülerschaft beteilige sich. Aus den Sozialkundekursen werden Texte zu politischen Themen eingereicht und auch die Deutschkurse haben immer wieder neue Texte parat. Es gibt Rankings von Schülerinnen und Lehrerinnen, Spiel- und Spaßseiten, Memes, Interviews und natürlich jede Menge Informationen über und aus dem Schulalltag. „Wir nutzen die Schule so, wie wir sie haben. Wir schauen, was hier abgeht, im positiven Sinn“, sagt Palent.

„Unser Anspruch ist es, Informationen und Unterhaltung zusammenzubringen“, sagt Roschild. Das gelinge über Infografiken, Zeichnungen, Rubriken. Ein Ohr in den Schulfluren haben die beiden sowieso. „Die Schüler wollen sich sehen“, ergänzt Palent. Darum bespielt die Redaktion nicht nur ihre Zeitung, sondern auch einen eigenen Instagram-Kanal, um schnell und aktuell berichten zu können.

Die Redaktion trifft sich einmal wöchentlich in einem Wahlpflichtkurs am Nachmittag. Kursleiterin Giest schaffe kreativen Freiraum, berichtet Palent. Anderthalb Stunden Zeit haben die Schülerinnen, um Themen zu besprechen, Recherchen voranzutreiben, Artikel zu schreiben. Die Zeit reiche fast nie. Gerade wenn der Abgabetermin für die nächste Ausgabe des Innenhofs näher rücke, sei viel außerschulisches Engagement notwendig. Für Chefredakteurin Roschild, die etwa 90 Prozent aller Grafiken in den rund 80 Seiten umfassenden Ausgaben erstellt, sei das jedoch kein Problem: „Die Schülerzeitung nimmt viel Zeit in Anspruch, aber es macht auch viel Spaß, daran zu arbeiten.“

Jede Ausgabe hat mittlerweile ein übergeordnetes Thema. Zuletzt, anlässlich des 30. Jahrestages des Pogroms von Rostock-Lichtenhagen, ging es um Rassismus. Im neuen Innenhof beschäftigt sich die Redaktion mit dem Begriff Heimat. Die Themenfindung sei stark vom persönlichen Blick auf die Welt und den daraus resultierenden Emotionen geprägt, sagt Palent. Für die aktuelle Ausgabe schreibt sie einen Text über die Situation der Frauen im Iran. Krieg in der Ukraine und Abtreibungsgesetze in den USA sind weitere Aspekte in der Ausgabe. Die Schülerinnen der Redaktion, aber auch an der gesamten Schule seien politisch sehr interessiert, so Palent weiter.

Unser Anspruch ist es, Informationen und Unterhaltung zusammenzubringen. Die Schülerzeitung nimmt viel Zeit in Anspruch, aber es macht auch viel Spaß, daran zu arbeiten.
Nina Roschild, Chefredakteurin der Schülerzeitung „Innenhof“

Kursleiterin Giest ist stolz auf ihre Redaktion und den Weg, den sie gegangen ist, denn bisher ging es nur nach oben. Erst im Sommer 2021 wurde der Innenhof gegründet. „Wir mussten uns erst mal finden“, beschreibt die Deutschlehrerin die Anfänge. Wie solle die Zeitung aussehen und wie wollen die Schülerinnen ihre Themen umsetzen? Mittlerweile seien jedoch die notwendigen Strukturen geschaffen.

Giest obliegt die Koordination. Sie springt ein, wo sie gebraucht wird, übernimmt die Korrektur und fügt die einzelnen Seiten zu einem großen Ganzen zusammen. Vor ihrer Tätigkeit als Lehrerin sammelte die Rostockerin Medienerfahrung in Berlin und Leipzig. Sie weiß, worauf es ankommt. Journalistische Standards sind auch am Innerstädtischen Gymnasium wichtig. „Wir achten auf Neutralität“, sagt Giest, wohl wissend, dass es dazu verschiedene Sichtweisen geben kann. Als verantwortliche Lehrerin falle alle Kritik auf sie zurück. Auch der schmale Grat zwischen Nähe und Distanz müsse beachtet werden.

Im Februar erreichte der Innenhof mit der Rassismus-Ausgabe im bundesweiten Wettbewerb der Schülerzeitungen an Gymnasien den zweiten Platz. Sonderpreise gab es außerdem in der Kategorie Ein Satz für eine bessere Gesellschaft des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie in der Kategorie Geschichte vor deiner Haustür der Bundeszentrale für politische Bildung.

„Das Thema Lichtenhagen war ganz klar ausschlaggebend“, erkennt Giest. So ein Erfolg sei nicht leicht zu wiederholen. Zusätzlich gewann die Ausgabe den Hauptpreis des separaten Bundeswettbewerbs der Bundeszentrale für politische Bildung.

Was braucht eine Zeitung, die gewinnen will? Der Innenhof verknüpfe ernste Themen mit Unterhaltung, sei optisch ansprechend und binde viele Schülerinnen ein, so Giest. Das gelinge über Instagram und weil die Zeitung auch eine Plattform für die Schülerinnen sei. Etwa alle fünf Monate erscheint eine neue Ausgabe und wird mit Verteilaktionen begleitet, die von den Schülerinnen gut angenommen würden. „Die freuen sich doll darauf“, sagt Giest anerkennend.

Schülerzeitungen als Sprachrohr

Anderthalb Kilometer vom Innerstädtischen Gymnasium entfernt sitzt Cornelia Eigler in den Räumen der Medienwerkstatt Rostock. Sie leitet die Landesinformationsstelle Schülerzeitung und bietet jungen Redaktionen kostenfreie Beratung, Unterstützung und Vernetzung. Dazu gehören eine Anschubfinanzierung, Workshops, ein jährlich stattfindender Schülerzeitungskongress und ein landesweiter Schülerzeitungswettbewerb.

„Schülerzeitungen legen einfach los“, erklärt Eigler in einem Satz, was sie von kommerziell arbeitenden Redaktionen unterscheidet. Jede Schülerzeitung habe eine eigene Herangehensweise, doch eine sie, dass sie ein „demokratisches Mittel sind, um am Schulleben teilhaben zu können“. Der eigentliche Ansatz einer Schülerzeitung sei es, der Schülerschaft eine Stimme zu geben. In ihrem Wesen seien sie dem Bürgerjournalismus ähnlich, der eine niedrigschwellige und unabhängige Teilhabe am gesellschaftlichen Diskurs ermöglicht. Etwa jede vierte Schule habe eine eigene Schülerzeitung, so Eigler.

Als Sprachrohr bieten sie eine Möglichkeit, sich auszuprobieren, zu schreiben, zu gestalten, zu fotografieren und vieles mehr. Einen roten Faden braucht und gibt es in der Regel nicht, erklärt Eigler.

Stattdessen benötigen die Schülerinnen Zeit, um sich mit Themen beschäftigen zu können. Manche Redaktionen treffen sich wöchentlich für anderthalb Stunden, andere lediglich für zwanzig Minuten. Außerdem ist die betreuende Lehrkraft entscheidend, die die Schülerinnen machen lässt, die Struktur schafft, „aber nicht reingrätscht“, die motiviert, die die Konzentration hoch hält, die einspringt, wenn es notwendig ist, und die dafür sorgt, dass Fristen eingehalten werden.

Die Qualität einer Schülerzeitung hänge laut Eigler immer auch von den Maßstäben ab, die die betreuende Lehrerin setzt. So zeige etwa Nicole Giest am Innerstädtischen Gymnasium außergewöhnliches Engagement. Gleichzeitig können diese Lehrkräfte aber auch für Zensur innerhalb der Schule sorgen. Als inhaltlich Verantwortliche seien sie auch Angestellte in einem Abhängigkeitsverhältnis mit der Schulleitung, die Texte ablehnen könne.

Jährliche Anerkennung für die Leistung

Jedes Jahr im Dezember endet die Einsendefrist zum landesweiten Schülerzeitungswettbewerb. Mindestens zwei Ausgaben pro Jahr sollte eine Schülerzeitung nachweisen können, um angenommen zu werden. Unter den jährlich 25 bis 30 Einsendungen prämiert eine zehnköpfige Jury, der auch lokale Medienvertreter der Ostsee-Zeitung und der Schweriner Volkszeitung angehören, die besten Redaktionen des Landes.

Sonderpreise vergeben unter anderem die Akademie Nachhaltige Entwicklung Mecklenburg-Vorpommern, der Deutschen Journalistenverband MV und die Landeshandwerkskammern. Das Ministerium für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten unterstützt den Wettbewerb, in dem insgesamt 7.000 Euro Preisgeld in den vier Kategorien Grundschulen, Regionale Schulen, Gymnasien und Förderschulen ausgeschüttet werden.

Gingst: Auch neue Medien einbeziehen

Die Schülerzeitung Gingster Welle der Regionalen Schule in Gingst auf Rügen ist ebenfalls im Landeswettbewerb vertreten. Neun Schülerinnen aus den Klassenstufen sechs, acht und neun treffen sich im Rhythmus von zwei Wochen zur Redaktionssitzung, die von Lehrerin Anne Budzinski geleitet wird. In der zum Wettbewerb eingereichten Ausgabe finden sich Texte zu Politik und Schule, Mobbing, Anime, über ein deutsch-polnisches Schulpartnertreffen, dazu Vereinsleben, Rätsel und Rezepte. Die Gingster Welle ist thematisch bunt und bereits seit Jahren eine Institution an der Regionalen Schule.

Damit das so bleibt, entwickeln die Schülerinnen immer neue Ideen. So soll die Schülerzeitung über eine App veröffentlicht werden, um sie auf dem Smartphone lesen zu können. Für die Redakteurinnen das Medium, mit dem sich die meisten Mitschülerinnen erreichen lassen. Aktuell erscheinen zwei Ausgaben im Schuljahr. Vier Ausgaben sollen es vielleicht einmal werden.

Die größte Herausforderung ist auch hier die Zeit. Paulina zeichnet Animes für die Schülerzeitung. In ihr bisher aufwendigstes Bild habe sie etwa 30 Arbeitsstunden investiert, sagt sie. Friedrich steht dagegen vor einer ganz anderen Herausforderung. Die eigenen handschriftlichen Notizen auf den Computer zu übertragen, sei oft schwierig, weil er selbst nicht mehr lesen könne, was er geschrieben habe.

Lubmin: Etwas eigenes für andere schaffen

Von denselben Problemen mit den eigenen Aufzeichnungen berichten auch die neun Mädchen der Schülerzeitungsredaktion aus der sechsten Klasse der Regionalen Schule Am Teufelstein in Lubmin. Für ihre Zeitung Teufelsblatt notieren auch sie sich bei Interviews Infos und Gedanken handschriftlich. Zuletzt haben sie das örtliche Polizeirevier besucht und für die aktuelle Ausgabe über die Arbeit eines Polizisten im Ort berichtet, erzählen Mia und Charlott. Das Thema haben sie sich selbst gesucht, nachdem sie mit Projektkoordinatorin und Schulsozialarbeiterin Anke Müller über Ideen für die Ausgabe gesprochen hatten. Wissenswertes aus ihrem Umfeld wollen sie mit den anderen Schülerinnen teilen. Mittlerweile sind sie gut vernetzt. Einen Besuch in der Kurverwaltung gab es auch schon.

Ansonsten dürfen in einer Zeitung Witze und Rätsel nicht fehlen, betont Melina. Davon gibt es im Teufelsblatt gleich mehrere Seiten. Deren Ausarbeitung mache den Schülerinnen mitunter am meisten Spaß. Ebenfalls sehr lustig seien Fotoreportagen, in denen sie sich bei Selbstversuchen dokumentieren, zuletzt: Stressbewältigung im Schulalltag – was kann man tun?

Neben den Mädchen aus Klasse sechs waren im vergangenen Schuljahr auch 15 Kinder aus Klassenstufe fünf dabei. Müller versucht, alle in einer Redaktion unterzubringen. Dabei helfen die Älteren mit ihrer Erfahrung. Und mit ihrem Mut, einfach auszuprobieren.

Interviews mit der Lehrerschaft, Berichte von Schulaktionstagen oder die Erklärungen des Jugendwortes des Jahres und der aktuellen Handyregelung an der Schule – die Themen stammen direkt aus dem Lebensumfeld der Schülerinnen und kommen in Gesprächen von ganz allein, erzählen sie.

Projektkoordinatorin Müller übernimmt dann das Lektorat und setzt die Zeitung zusammen. Als Schulsozialarbeiterin des CJD Nord arbeitet sie seit fast zehn Jahren an der Lubminer Schule. Damals gestaltete sie die erste Ausgabe der Zeitung mit zwei Schülerinnen. Da hatte sie noch zehn Seiten.

Am Ende entsteht etwas, das man in der Hand halten kann.
Marie-Victoria, Redakteurin der Schülerzeitung „Teufelsblatt“

Um die Schülerinnen auch in das Layout mit einzubeziehen, fehle es derzeit an der Schule noch an technischer Ausstattung. Zweimal im Schuljahr wird die rund 33 Seiten starke Zeitung gedruckt. Einmal hatten sie über die Sommerferien auch eine digitale Version auf der Schulwebsite hochgeladen. Da gab es aber wegen des Datenschutzes ein paar Probleme. So bleibt es vorerst bei der Druckausgabe. Die Redaktion selbst mag aber genau das: „Am Ende entsteht etwas, das man in der Hand halten kann“, erklärt Sechstklässlerin Marie-Victoria.

Anke Müller hebt das Gefühl der Kinder für gute Themen und die Leichtigkeit hervor, mit der sie an die Sache herangehen. „Sie wollen etwas für andere schreiben, wollen etwas erzählen“, sagt sie. „Und da, wo Erwachsene oft schon zu sehr über etwas nachdenken, machen sie es einfach.“ Auch Cornelia Eigler von der Landesinformationsstelle für Schülerzeitungen war bei ihrem letzten Besuch der Redaktion im März begeistert vom Engagement – der Schülerinnen und ihrer Mentorin. Müller führe die Kinder schon früh heran, sie könnten sich ausprobieren und bekämen Erfahrungen mit dem Schreiben oder Fotografieren. Gewinnbringend findet Eigler auch, dass die Redaktion klassenübergreifend arbeiten will. So könne die Schülerzeitung viel besser verstetigt werden.

Im vergangenen Jahr belegten die Lubminer Schülerinnen mit dem Teufelsblatt beim Schülerzeitungswettbewerb den dritten Platz. Ihre Hoffnung beim Einreichen der neuesten Ausgabe: das noch zu toppen.

Neukloster: Eine Zeitung mit Umsicht

Schon bundesweit richtig abgesahnt hat die Schülerzeitung des überregionalen Förderzentrums für den Förderschwerpunkt Sehen in Neukloster. Seit über 20 Jahren gibt es sie bereits – zuerst unter dem Namen Objektiv, seit 2006 als Blind Date.

Bereits 2015 wurde Blind Date nicht nur als beste Schülerzeitung an Förderschulen in MV, sondern auch bundesweit ausgezeichnet. Im Februar dieses Jahres wurde sie zur drittbesten Schülerzeitung Deutschlands gekürt. Mehr als zehn Auszeichnungen hat Blind Date bisher eingeheimst.

Die Redaktion besteht derzeit aus acht Schülerinnen der Klassenstufen fünf bis zehn. Geleitet wird sie von Lehrerin Silke Hein. Aktuelles, Weltgeschehen, Tiktok-Trends, aber auch selbstgeschriebene Horoskope finden im Blind Date einen Platz. Die Themenfindung liege ganz aufseiten der Schülerinnen, berichtet Hein. Zuletzt gab es einen Schwerpunkt zum Thema Transgender.

Die Sehbehinderung der Schülerinnen habe auf den Redaktionsalltag keine Auswirkungen. Lediglich in der Gestaltung der Zeitung müsse auf größere Schrift und Bilder sowie einen weiteren Zeilenabstand geachtet werden. Außerdem gibt es im Blind Date keine zeitungsüblichen Textspalten, sondern einen Fließtext über die gesamte Breite der Seite. So sei es einfacher zu lesen. Für die blinden Schülerinnen braucht es dazu noch eine entsprechende technische Ausstattung, die die Zeitung vorlesen kann.

Die vielen Auszeichnungen seien eine große Motivation und Ansporn für die Redaktion, deren Mitglieder sich sehr über die Anerkennung freuen. „Wenn wir beim Wettbewerb mitgemacht haben, haben wir auch etwas gewonnen“, berichtet Hein stolz.

Ein guter Mix mache den Erfolg der Zeitung aus, glaubt sie. Blind Date sei nah an den Schülerinnen und beweise viel Humor, auch im Umgang mit sich selbst. „Die Schüler können gut über sich selbst Scherze machen, sind ehrlich und direkt.“ Auch dann, wenn die Schülerzeitung ihnen wieder einmal viel Arbeit abverlangt. Engagierte Schülerinnen leisten pro Woche etwa eine Stunde Mehraufwand. Gerade in der Schlussphase einer Produktion sind Überstunden üblich. „Da mache ich auch mal einen Projekttag und hole die Redaktion aus ihren Klassen, damit die Zeitung fertig wird“, erzählt Hein.

Letzte Korrekturarbeiten, Drucken und Binden übernimmt die Lehrerin, die bereits in ihrer eigenen Schulzeit in der Redaktion einer Schülerzeitung mitgewirkt hat. „Ich habe früher sogar mit dem Journalismus geliebäugelt.“ Nun verbindet Hein Schule und Journalismus erneut. Was ihr gefalle, sei der andere Umgang mit den Schülerinnen außerhalb der üblichen Unterrichtsformen: „Ich erfahre mehr von ihnen als sonst.“

Alle auf dem Siegertreppchen

Alle vorgestellten Zeitungen haben auch beim diesjährigen Schülerzeitungswettbewerb abgesahnt:

Die Innenhof landete in der Kategorie Gymnasien erneut auf Platz eins, erhielt den Sonderpreis in der Kategorie Recherche sowie den zweiten Preis der Handwerkskammern. Die Gingster Welle gewann bei den Regionalen Schulen den ersten Preis, gefolgt vom Lubminer Teufelsblatt. Blind Date belegte erneut Platz eins der Schülerzeitungen an Förderschulen und gewann die Sonderpreise für Nachhaltigkeit, sehr gute Betreuung sowie den dritten Preis des Handwerks.

Damit konnten sich die Redaktionen im Vergleich zum Vorjahr halten oder sogar verbessern. Wie es Ausrichterin Cornelia Eigler ausdrückt: eine tolle Art der Anerkennung ihrer Arbeit und eine gute Motivation zum Weitermachen.


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Dieser Artikel erschien in Ausgabe 19 von KATAPULT MV.

Transparenzhinweis: Auf der ersten Version der Karte ist uns der Punkt von Torgelow leider verrutscht. Das haben wir korrigiert.

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Fußnoten

  1. Autorinnen verwenden generisches Femininum.
  2. Bundeszentrale für politische Bildung (Hg.): Bürgerjournalismus/partizipativer Journalismus, auf: bpb.de.
  3. Institut für neue Medien (Hg.): Die LiSZ – Landesinfostelle Schülerzeitung – in der Medienwerkstatt am Institut für neue Medien, auf: ifnm.de.
  4. Augsburg, Ralf: Blind Date im Ganztag: Schülerzeitung macht Ganztagsschule, auf: ganztagsschulen.org (3.7.2015).

Autor:innen

ist KATAPULT MVs Inselprofi und nicht nur deshalb gern am Wasser. Nutzt in seinen Texten generisches Femininum.

Redaktionsleitung bei KATAPULT MV.

Ist in Greifswald geboren, hat in Augsburg studiert und zog für den Lokaljournalismus wieder zurück nach Meck-Vorp.

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