Zum Inhalt springen

Rechtsextremismus

Wem gehört Jamel?

Von

Artikel teilen

Dem Neonazi Sven Krüger gehört in Jamel heute nahezu ein gesamter Straßenzug. Bis 2011 kaufte der „Hammerskin“, der ein Abrissunternehmen führt und zeitweise in der NPD aktiv ist, dafür offenbar gezielt Immobilien auf. Alle in unmittelbarer Nähe zum dem alten Bauernhaus, das seine Mutter im Juni 2000 erwarb und in dem die Familie seither wohnt. Auf den mittlerweile in seinem Besitz befindlichen Grundstücken in Jamel befinden sich unter anderem eine alte Scheune, eine Freifläche und mehrere Wohnhäuser.

Gezielte Ansiedlung Rechtsextremer

Nicht nur Krüger erwarb Immobilien im Dorf. Auch andere Rechtsextremist:innen sind dort ansässig. So befindet sich eine Liegenschaft etwa seit 2015 im Eigentum seiner Schwägerin. Ein anderes Grundstück gehört seit 2006 den Eltern des ehemaligen NPD-Kreisrats Tino Streif. Ein weiteres Ehepaar, das der rechtsextremen „Dorfgemeinschaft Jamel“ zugerechnet wird, wohnt in Jamel ebenfalls seit 2006 im Eigenheim.

MV braucht mehr als nur eine Zeitung pro Region. Holt euch ein KATAPULT-MV-Abo!

Schon 5.369 Abonnent:innen

189,9 %

🎉 Ziel I:

19.000 Euro

Ziel II: 57.000 Euro

(11.400 Original-Abos)

Autor:innen

Neueste Artikel

Deutschlandkarte mit der Überschrift "Wo Menschen an Long Covid erkranken", "Wo ein Long-Covid-Institut eröffnet wird", ein Pfeil zeigt nach Rostock

Erstes Long-Covid-Institut Deutschlands öffnet

Die Krankheit nach der Krankheit: Auch nach milden Covid-Verläufen leiden viele unter Long und Post Covid. Hunderttausende sind schon erkrankt. Long Covid ist eine eigenständige chronische Erkrankung, die unheilbar und deren Ursache immer noch ungeklärt ist. Bei einigen ist die Krankheit so schwerwiegend, dass sie dauerhaft erwerbsunfähig werden. Umso erstaunlicher ist es, dass sich bisher kaum jemand damit beschäftigt hat. Ein neues Institut in Rostock soll dies nun ändern.

Landesweite Kunstschau

In der ersten Oktoberwoche findet zum 15. Mal die Kunstveranstaltung „Kunst heute“ in MV statt. Mehr als 130 Ateliers, Literaturhäuser, Museen, Galerien, Gutshäuser, Schlösser und Kirchen öffnen dafür ihre Türen. Rund 500 Kunstschaffende sind daran beteiligt.

Kreativbranche sucht neues Quartier

Kreative und Kulturschaffende der Hansestadt sollen ein neues Quartier erhalten, um sich entwickeln und gemeinsam wachsen zu können. Der Standort soll mithilfe einer Machbarkeitsstudie festgelegt und anschließend ausgebaut werden.