Thema: Flucht

Die Grafik zeigt den vereinfachten Ablauf eines Asylverfahrens in Mecklenburg-Vorpommern. Nachdem der Asylantrag gestellt ist, folgt die persönliche Anhörung. Danach gibt es entweder eine Aufenthaltserlaubnis oder eine Ablehnung. Auf letztere folgt die freiwillige Ausreise oder Abschiebung. Ggf. können rechtliche Mittel gegen eine Ablehnung eingelegt werden.

Anhörung im Schnelldurchlauf

Ivan floh vor der organisierten Kriminalität aus Mexiko. Jetzt wurde sein Asylantrag abgelehnt und er soll Deutschland verlassen. Er klagt dagegen, denn bei der Anhörung...
Die Karte der ehemaligen innerdeutschen Grenze im Westen Mecklenburg-Vorpommerns zeigt die Dörfer, die im Zuge der Umsiedlungspolitik der DDR entweder geschleift (Volkstorf, Bardowiek, Brunshorst, Stoffershorst, Wahlsdorf, Bothenhorst, Lenschow, Neuhof, Lankow, Zarrentin-Strangen, Neu Gallin, Wendisch Lieps, Vockfey) oder deren Bewohner:innen zwangsausgesiedelt (Sülsdorf, Neu-Zweedorf, Neu Wendischthun, Niendorf, Darchau, Sumte, Haar, Zeetze, Privelack, Kaarßen, Tripkau) wurden. Außerdem ist die Dorfrepublik Rüterberg markiert.

Die verschwundenen Dörfer

Mit dem Bau der Mauer und der Errichtung einer innerdeutschen Grenze wurden Dörfer in der Nähe entfernt. Insgesamt 23.000 Menschen wurden umgesiedelt. Einen ganz besonderen...

Als Greifswalder Polizisten eine monatelange Flucht beendeten

Dieter Zurwehme hielt 1999 ganz Deutschland in Atem, als er trotz Warnungen von Psychologen nach einem Freigang nicht in das Gefängnis zurückkehrte, in dem er...

Ohne Akzeptanz bleibt es schwer

Seit Monaten sorgt die Unterbringung Geflüchteter in MV für Diskussionen. Während Landkreise und Städte Möglichkeiten für die ihnen zugewiesenen Menschen suchen, organisieren sich mancherorts Bürgerinitiativen,...