Zitat einer jungen Frau, die mehrfach von Hansa-Fans angegriffen wurde.
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Fußball, Feindschaft, Faustschläge

Als St.-Pauli-Fan in Rostock leben

Die gebürtige Hamburgerin Lea ist Anfang zwanzig, Fan des FC St. Pauli und studiert in Rostock. Zwei Mal schon wurde sie von Hansa-Fans angegriffen. Im Interview erzählt sie, wie sich der Konflikt zwischen zwei verfeindeten Fußballclubs anfühlt und warum sie trotzdem noch ins Ostseestadion gehen will.
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KATAPULT MV: Zu allererst – wie bist du eigentlich nach Rostock gekommen?

Lea1: Ich hab’ 2020 mein Abitur gemacht – während Corona. Eigentlich wollte ich nicht direkt studieren, aber man konnte während der Zeit ja nur zuhause sein. Deswegen habe ich mich dann doch um Uniplätze beworben. Aber ich wollte nicht in Hamburg bleiben und bei meinen Eltern wohnen. Deswegen habe ich mich drumherum um einen Studienplatz beworben – in Flensburg, Rostock und Bremen. Aus Rostock war die Zusage aber am schnellsten da. Als dann Veranstaltungen wieder in Präsenz stattfinden konnten, bin ich nach Rostock gezogen.

Und wie lange bist du schon Fußballfan?

Ich hab’ schon immer gern Fußball geschaut – mit meiner Mutter und meinem Bruder. Der hat auch selbst gespielt. Zu seinen Spielen bin ich oft mit meinem Papa gefahren. St.-Pauli-Fan wurde ich aber erst mit 15 oder 16.

Hast du als St.-Pauli-Fan und Neurostockerin vorher über den Konflikt zwischen den Fußballmannschaften nachgedacht?

Nee. Ich wusste auch gar nicht so viel darüber, außer, dass manche Mannschaften sich nicht mögen. Aber damit habe ich mich nie groß auseinandergesetzt. Als ich dann aber nach Rostock gezogen bin, haben mich Leute aus meinem Hamburger Umfeld angesprochen und gesagt: „Pass bloß auf. Sag nicht, dass du Pauli-Fan bist.“ Das war aber nicht wirklich ernst gemeint.

In Rostock angekommen, fand ich dann schon, dass Hansa hier extrem präsent ist. Die ganze Stadt ist vollgestickert und richtig viele Leute laufen mit Hansa-Klamotten rum. Ich hab’ mich dann gefragt, ob mir das nur so auffällt, weil Rostock kleiner als Hamburg ist.

Wann warst du zum ersten Mal im Ostseestadion?

Das müsste im Sommer 2022 für ein Pauli-Auswärtsspiel gewesen sein. Da war ich im Auswärtsblock. St. Pauli hat verloren.

Bist du damals mit Pauli-Klamotten zum Spiel gegangen?

Damals war die Ansage von St. Pauli, dass alle Fans Weiß tragen sollten. Mein Bruder hat mich damals besucht und wir sind mit dem Bus von Reutershagen zum Stadion gefahren. Da waren auch viele Hansa-Fans drin, aber aufgefallen sind wir niemandem. Die Hansa-Fans wussten zu dem Zeitpunkt glaube ich nichts von dem Pauli-Dresscode.

Wann wurdest du denn zum ersten Mal als St.-Pauli-Fan in der Stadt erkannt?

Das war auch im Sommer 2022. Da war ich mit einem St.-Pauli-Shirt bei McDonald’s am Uniplatz. Ich hab’ mich gefragt, warum mich so viele Leute so angeschaut haben. Dann wurde mir klar, dass es am Pauli-Shirt liegen könnte. Angesprochen wurde ich aber nicht. Danach hab’ ich mich aber auch eher zurückgehalten, St.-Pauli-Sachen zu tragen.

Warum?

Weil mir das Freunde in Rostock anschließend geraten haben. Man könnte sich damit unbeliebt machen.

Das ist später dann auch passiert?

Ja, genau. Das war im Frühjahr 2023 in der Innenstadt, als ich mit einem Freund und einer Freundin am frühen Abend unterwegs zu einer Bar war. Es war noch relativ kalt, deswegen hatte ich eine St.-Pauli-Mütze auf. Auf dem Uniplatz sind uns ein paar junge Männer aufgefallen, die dort am Brunnen saßen und uns beobachtet haben. Als wir dann in der Breiten Straße ankamen, habe ich gemerkt, wie plötzlich etwas von hinten an meiner Mütze zieht. Ich hab’ mich umgedreht und sehe diese Gruppe Jungs vom Brunnen, die meine Mütze haben und wegrennen. Ich wusste aber nicht, was ich machen soll. Wir waren zu dritt und wollten denen auch nicht hinterherrennen. Also sind wir weiter in Richtung Bar. Nach ein paar Minuten standen die Jungs aber vor uns und haben uns eingekreist. Sie haben dann meinen Freund aufgefordert, seinen Pullover auszuziehen.

Der war auch Pauli-Fan?

Nee, HSV. Ich wollte meine Freunde dann dazu bewegen, einfach weiterzugehen. Aber die Gruppe Hansa-Fans hat nicht mit sich reden lassen und ließ uns nicht weiter. Meine Freundin hat das total mitgenommen und sie musste weinen.

Die Hansa-Jungs haben dann zu meinem Freund gesagt: „Das ist unsere Stadt. Was bildet ihr euch ein, hier so rumzulaufen?“ Ich hab’ dann darum gebeten, meine Mütze wiederzubekommen und uns gehen zu lassen – denn sie würden ja bestimmt nicht mit sechs Typen zwei Mädchen angreifen wollen. Dann meinten die aber, ich wäre kein richtiges Mädchen, sondern nur „’ne eklige Zecke“.

Wie ging es weiter?

Der Lauteste aus der Hansa-Gruppe hat meinen Freund in den Bauch und ins Gesicht geschlagen. Er hat seinen HSV-Pulli ausgezogen und abgegeben. Die Gruppe ist schließlich weggerannt.

Wir standen dann erst mal bedröppelt rum und dachten uns: „What the fuck, was ist hier gerade passiert?“ Dann kam eine Frau zu uns, die das beobachtet hatte. Sie hat uns in ihrem Auto zur Bar gefahren. Da saßen wir ein paar Stunden und haben versucht, das Passierte zu verarbeiten.

Wusstet ihr zu dem Zeitpunkt schon, ob ihr den Vorfall anzeigen werdet?

Nee, wir sind erst mal alle nach Hause. Ich war vorher noch bei einer Freundin und hab ihr alles erzählt. Sie meinte, wir sollten unbedingt zur Polizei gehen. Da war es aber schon nach 23 Uhr.Wir waren unsicher, weil wir nichts Konkretes zu den Personen sagen konnten, die uns angegriffen haben. Wir kannten keine Namen, wo sie herkamen oder was auch immer. Aber wir sind dann zum Polizeirevier in der Ulmenstraße gegangen. Als ich der Polizistin erklärt hab’, dass ich eine St.-Pauli-Mütze aufhatte, meinte die: „Ja gut, das ist jetzt auch nicht das Schlaueste.“
Wir haben trotzdem noch in derselben Nacht eine Anzeige gegen Unbekannt aufgegeben. Ich konnte den Jungen beschreiben, der meinen Freund geschlagen hatte. Der hatte ein paar auffällige Merkmale, aber wir hatten wenig Hoffnung, dass die Polizei ihn findet.

Und danach? Wie bist du mit deinem St.-Pauli-Merch umgegangen?

Seitdem hab’ ich nie wieder außerhalb von einem Spiel St.-Pauli-Sachen getragen. Früher hatte ich im Winter manchmal Pauli-Shirts unter meinem Pulli an, den ich in der Mensa oder im Seminar ausziehen würde, wenn es zu warm wird. Aber ich verzichte mittlerweile auf das Pauli-Shirt. Nicht, weil ich in der Uni Angst davor hab’, angegriffen zu werden, sondern weil ich niemanden unnötig provozieren will.

Und wie ging es deinem Freund, der geschlagen wurde, nach dem Vorfall?

Bei dem hat es extreme Spuren hinterlassen. Der hatte monatelang richtige Paranoia. Auf dem Weg zur Uni hat er seinen Hoodie immer zugezogen, sodass man so wenig von seinem Gesicht sieht wie möglich. Er hatte Angst, dass er die Typen wiedersieht und sie ihn erkennen.

Habt ihr die Typen dann noch mal wiedergesehen?

Ja. Ich hab’ unseren Schläger mehrfach in der Stadt gesehen. Noch in derselben Woche zum Beispiel in Reutershagen. Da hab’ ich sogar noch mal die Polizei angerufen, aber als die ankam, waren die Typen schon weg.

Zwei Wochen später war ich dann mit einer Freundin nachmittags am Doberaner Platz unterwegs. Da saß unser Angreifer und hat ’nen Döner gegessen. Ich hab’ wieder die Polizei angerufen, die jemanden schicken wollte. Währenddessen ist er aber in die Straßenbahn gestiegen. Meine Freundin ist auch dort eingestiegen, um im Zweifel zu schauen, wo er hinfährt. Dann kam ein Polizeibus aus Richtung Doberaner Straße. Ich hab’ der Polizei erklärt, dass der Typ in die Bahn gestiegen ist. Die sind dann hinterhergefahren, haben die Bahn gestoppt und haben unseren Angreifer auch gefunden. Das hat meine Freundin in der Bahn beobachtet.

Und dann?

Ein paar Wochen später hat mich ein Polizist angerufen und zu einem Zeugengespräch eingeladen. Er hat erzählt, dass die Polizei unseren Angreifer auch mit ein paar anderen Delikten im Fußballkontext in Verbindung bringen konnte. Ich bin dann auch zu dem Gespräch und hab’ den Angriff noch mal geschildert. Der Polizist hat mir damals erzählt, dass Fangegenstände von anderen Vereinen oft als Trophäen betrachtet werden und Zugang zu bestimmten Fangruppen verschaffen können.

Hatte die Anzeige denn Erfolg?

Ja. Es gab einen Artikel in der Ostsee-Zeitung darüber, dass unser Angreifer verurteilt wurde. Darin stand, dass er einen HSV-Fan bestohlen und angegriffen und einen älteren Borussia-Fan beraubt hatte.

Woher wusstest du, dass es euer Angreifer war?

Wegen des Namens und der Schilderung des Vorfalls. Die Infos hatte ich ja auch von der Polizei. Er saß wohl sechs Monate in Untersuchungshaft und hat dann anderthalb Jahre auf Bewährung bekommen – und sechs Monate Stadionverbot. Aber wir glauben, dass es für diese Strafe noch andere Vorfälle gegeben haben muss.

Wie hat sich das für dich angefühlt?

Ich war überrascht, dass unsere Anzeige tatsächlich was gebracht hat. Wir haben uns dafür ja total überwunden. Aber wir waren hinterher und haben immer die Polizei gerufen, wenn wir ihn gesehen haben. Wir hatten da auch Glück, dass der Typ aus Rostock kam. Der hätte ja auch irgendwo in MV wohnen können – dann wäre es vermutlich bei der Anzeige gegen Unbekannt geblieben.

Euch ist das unabhängig von einem Spiel im öffentlichen Raum passiert. Wie ist das im direkten Fußballkontext? Hast du da mal Ähnliches erlebt?

Ja. 2023 bei einem St.-Pauli-Auswärtsspiel im Ostseestadion. Mein Bruder hat mich dafür besucht. Wir hatten noch eine Karte übrig und ich wollte einen Freund aus MV überreden, uns zu begleiten. Der meinte aber, dass es ihm zu heikel wäre, in den Gästeblock mitzukommen. Ich konnte ihn aber überreden, wofür ich mich heute noch total schlecht fühle.

Warum?

Die Stimmung bei dem Spiel war sehr aufgeheizt. Zusätzlich wurde auch noch Alkohol im Stadion verkauft – obwohl es ein Hochrisikospiel war. Pauli-Fans haben sehr viel Pyro gezündet, Hansa-Fans hatten dieses Lichtenhagen-Banner dabei.
Nach dem Spiel konnten die Auswärtsfans an der Schillingallee in Shuttlebusse steigen, um zum Bahnhof zu kommen. Wir haben Polizisten gefragt, ob es okay ist, wenn wir nicht mit dem Bus fahren, weil wir hier wohnen. Die haben zugestimmt.
Wir sind also zu Fuß in Richtung Parkhaus der Uniklinik gegangen und wurden von fünf oder sechs Männern in den Vierzigern angesprochen. Die wollten wissen, wo wir herkommen und was wir unter unseren Jacken haben. Sie hätten gesehen, dass wir aus dem Auswärtsblock kommen. Ich wollte dann deeskalieren und meinte, dass wir hier nur spazieren gehen. Sie haben uns aber nicht durchgelassen und dann ging es los: „Ihr seid scheiß Zecken, ihr seid Pauli-Fans.“

Wie habt ihr reagiert?

Wir haben versucht, die Situation zu entschärfen, aber die Männer haben das nicht angenommen. Ich hab’ mich vor meinen Bruder und unseren Freund gestellt, damit die Männer uns nicht angreifen. Aber sie haben meine Begleiter trotzdem geschubst.
Erst, als die Polizeieskorte mit den Shuttlebussen vorbeigefahren ist, sind die Hansa-Fans weggelaufen.

Was habt ihr dann gemacht?

Wir haben uns erst mal bei einem nahegelegenen Bäcker gesammelt. Nach einer Viertelstunde wollten wir aber in Richtung Hansaviertel nach Hause. In der Lübecker Straße stand die Gruppe Männer plötzlich wieder hinter uns – die sind uns wohl hinterhergelaufen.
Da haben sich dann drei Leute meinen Bruder geschnappt und drei andere meinen Freund. Meine Begleiter wurden mit Fäusten geschlagen und zu Boden geworfen. Ich wusste nicht, was ich tun soll.

Warum hast du nicht die Polizei gerufen?

Alles ging so schnell und ich hab’ gehofft, die Situation mit Worten klären zu können. Weil ich dann aber leicht panisch wurde, hab’ ich einen der Typen angeschrien: „Verpisst euch endlich, niemand von uns will sich mit euch boxen.“ Der meinte dann zu seiner Gruppe: „Wenn die sich jetzt einmischt, schlag’ ich die Fotze jetzt auch“, und hat mich weggeschubst.

Mein Bruder und mein Freund haben sich dann vor mich gestellt. Dann haben die Hansa-Fans ihre Sachen genommen und sind abgehauen.

Sie haben euch aber nichts gestohlen?

Nee. Es ging eher um: „Ihr scheiß Zecken, ihr scheiß Wessis – wir prügeln uns jetzt.“

Woher, glaubst du, kam diese krasse Abneigung?

Bei Hansa und St. Pauli ist es vielleicht ein politischer Konflikt zwischen Links und Rechts. Die Gewaltbereitschaft kommt dann durch das Gruppengefühl. Es ist außerdem oft Alkohol im Spiel. Und es geht um das Gewinnen. Diese Stimmung überträgt sich auf die Menschen. Fußball ist immer ein Wettkampf – und der ist meistens aggressiv.

Wurdet ihr bei dem Angriff der Männer verletzt?

Ja. Mein Bruder hatte ein blaues Auge und unser Freund hatte eine Prellung an der Hüfte.

Habt ihr den Angriff ebenfalls angezeigt?

Dieses Mal nicht. Das ging alles so schnell und wir hätten niemanden mehr beschreiben können. Wir haben uns aber schon gefragt, wie sich diese Situation überhaupt entwickeln konnte.

Und wie erklärt ihr euch das?

Normalerweise wird die Straße zum Auswärtsblock abgeriegelt, sodass nicht direkt zu erkennen ist, wer aus dem Auswärtsblock kommt. Nach einem anderen Spiel mussten wir einmal für eine Stunde in der Schillingallee warten, bis die Polizei die Situation als sicher genug eingeschätzt hat. Das war an dem Tag nicht der Fall. Hansa-Fans konnten offensichtlich vor der Schillingallee warten und genau sehen, wer rauskommt. Das verstehe ich nicht. Das könnte doch verhindert werden?

Wenn solche Vorfälle bekannt werden, bestimmt.

Ja. Deswegen habe ich danach auch die St.-Pauli-Fanhilfe angerufen, um den Vorfall zu melden. Die haben gesagt, ich soll den Angriff per E-Mail melden. Das hab’ ich auch gemacht, mit dem Wunsch, dass die Schilderung dazu beiträgt, sowas in Zukunft zu vermeiden.

Ich hab’ eine kurze Antwort bekommen: „Schön, dass ihr euch behaupten konntet. Solidarische Grüße.“

Aber es gab keine Perspektive.

Nee. Das ist natürlich ein Konflikt, den ich als St.-Pauli-Fan mit meinem Verein habe. Das mit dem „Behaupten“ stützt halt das Narrativ, dass Fans eigentlich darauf stehen, wenn es eskaliert. Und es gibt überall Fußballfans, die darauf stehen. Einen Schulterklopfer wollte ich für unsere Auseinandersetzung aber nicht. Ich hätte mir gewünscht, dass man mir schreibt: „Danke für die Information. Wir werden das weitergeben und berücksichtigen.“

Hast du überhaupt noch Bock, ein Spiel von St. Pauli in Rostock zu besuchen?

Ich würde wieder ins Ostseestadion gehen – das will ich mir von niemandem kaputt machen lassen. Aber ich würde dann trotz Umweg auch mit dem Shuttlebus bis zum Hauptbahnhof fahren.

Und wie fühlst du dich jetzt in Rostock?

Das, was uns passiert ist, finde ich natürlich krass, schlimm und scheiße. Aber ich bin nicht paranoid oder habe Angst, in Rostock zu leben. Ich habe ja nie Eins-gegen-eins-Konflikte erlebt. Es gab immer eine Gruppendynamik. Zusammen mit Alkohol entstanden Kettenreaktionen.

Was würdest du dir von Hansa wünschen?

Es wird oft behauptet, Hansa wäre unpolitisch. Aber viele Fans sind sehr politisch, sehr rechts politisch. Ich würde mir wünschen, dass rechte Inhalte im Stadion und im Kontext des Vereins nicht geduldet werden. Der Verein könnte einfach mehr Haltung zeigen.

  1. Name von der Redaktion geändert ↩︎

Autor:in

  • Chefredakteur

    Geboren in Vorpommern, aufgewachsen in Mecklenburg. Einziger KATAPULT-Redakteur mit Traktorführerschein UND Fischereierlaubnis.

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