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Dokumentarfilm über die Zukunft des Ostseebads Göhren

„Wenn dir etwas am Herzen liegt, engagiere dich, bevor es zu spät ist“

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Der Göhrener Regisseur Christoph Eder im Bürgergarten Stralsund. Foto: Anna Hansen
Der Göhrener Regisseur Christoph Eder im Bürgergarten Stralsund. Foto: Anna Hansen

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Ein Film, der für Diskussionsstoff sorgt: „Wem gehört mein Dorf?“ von Regisseur Christoph Eder erzählt die Geschichte des kleinen Ostseebads Göhren auf Rügen. Ein Film über das Spannungsfeld zwischen Tourismus und Naturschutz, Investoren und Einwohnern, kapitalistischen Interessen und Kommunalpolitik.

Vorpremiere in Stralsund: Publikum aus ganz Meck-Vorp mit Diskussionsbedarf

„In einem der letzten Begegnungsorte Stralsunds“ eröffnete Dr. Finn Viehberg, Vorsitzender des Naturschutzbundes (Nabu) Stralsund, die Vorpremiere des Films: im Bürgergarten der Hansestadt. Direkt am Knieperteich, gleich außerhalb der historischen Stadtmauern, liegt der Bürgergarten mit Bootsverleih, als eine der letzten Bastionen der Stralsunder Zivilgesellschaft. Inhaber Bert Linke möchte mit dem Bürgergarten ein Angebot frei von Konsumzwängen für alle schaffen und stellte „seinen“ Bootsschuppen für die Vorführung kostenfrei zur Verfügung. Ein Ort mit Geschichte: „Seit zweihundert Jahren treffen sich die Leute hier. In diesem Ort stecken also über zweihundert Jahre Hormone“, sagt Linke.

Und auch während der Vorführung von „Wem gehört mein Dorf?“ waren die Emotionen und Hormone auf der Leinwand und im Publikum zu spüren. Randvoll war der Bootsschuppen mit Gästen aus der Region, die teilweise aus Zingst, Boltenhagen und dem Umland angereist waren, um den preisgekrönten Dokumentarfilm über Göhren auf Rügen zu sehen. „Ich hatte das Gefühl, den Film kenne ich – obwohl ich ihn gerade zum ersten Mal gesehen habe“, sagte Organisator Viehberg, nachdem der Abspann gelaufen war. In vielen Punkten habe er die geschilderten Problematiken auch in Stralsund wiedererkannt. In einer Stadt, die nach jahrelanger CDU-Regierung mehr für mögliche Investoren und Touristen schuf als für die „zurückgebliebenen“ Einwohner. Nicht nur Viehberg, auch viele andere Zuschauer:innen hatten nach dem Film Rede- und Diskussionsbedarf: über Pütnitz, Bug bei Dranske, Binz und den „Koloss von Prora“, den geplanten Hafenausbau auf Hiddensee, den Andershofer Wald und die Halbinsel Devin bei Stralsund. Sie alle eint eine lokalpolitische Dimension und der tiefe Wunsch der Bevölkerung, lokalpolitische Prozesse zu verstehen und mitzugestalten.

Im Lauf der Publikumsdiskussion berichtete Marlies Preller von ihrem Engagement bei der jüngst gegründeten Bürgerinitiative „Lebenswertes Rügen“: „Wir haben uns zusammengeschlossen, nachdem so viele gewaltige Maßnahmen auf Rügen bekannt wurden, und uns gesagt: ‚Jetzt ist Schluss.‘ Überall wird das letzte Gut verhökert. Das Bauprojekt auf Bug bei Dranske hat für mich den Ausschlag gegeben, selbst aktiv zu werden.“ Sie erzählte auch von weiteren Bürgerinitiativen, die sich in MV gegründet haben, wie „Lebenswertes Hiddensee“. In Eders Dokumentarfilm fand sie viele Parallelen, erkannte ihre Insel und die Problematik wieder: „Wir wurden so überzeugt von dem Film. Wir machen jetzt weiter.“

Bert Linke vom Bürgergarten Stralsund zeigte sich zufrieden: „Der Film spricht genau das an, was jeder adaptieren kann für seinen Mikrokosmos, unaufgeregt und klug aufgebaut. So viele unterschiedliche Perspektiven – ich kann sogar alle Positionen verstehen. Jeder kann sich nach dem Film seine eigene Meinung bilden. Es ist natürlich nicht immer einfach, einen Ort zu entwickeln, das merken wir selbst.“ Den Bürgergarten bezeichnet er als „Nabelschnur zwischen dem touristischen Stralsund und dem Ort, wo die Menschen wohnen.“ Gleichzeitig ist der Bürgergarten aber auch ein 4.000-Quadratmeter-Grundstück in A-Lage. „Man braucht nicht lange darüber nachzudenken, für wen das interessant sein könnte“ – auch deswegen traf der Film im Stralsunder Bürgergarten einen wunden Punkt. Denn nirgendwo ist die Demokratie so konkret wie in der Lokalpolitik.

Regisseur Christoph Eder im Gespräch mit KATAPULT MV

KATAPULT MV: Dein Dokumentarfilm „Wem gehört mein Dorf?“ hat nicht nur auf Rügen einen Nerv getroffen. Wie sind die Reaktionen auf den Film bis jetzt?

Christoph Eder: Wir kriegen aus ganz Deutschland Rückmeldungen von Leuten, die die Geschichte auf ihren Ort projizieren. Das war auch bei der Vorpremiere in Greifswald Thema. Wenn man sich den Film anschaut und er in dem Moment klar über Göhren erzählt, übertragen die Zuschauer:innen die Thematik auch auf andere Städte und Dörfer. Und auch die angesprochenen Probleme, wie Gentrifizierung, sind in Berlin oder Leipzig genauso ein Problem wie es in Göhren und auf Rügen der Fall ist – wenn die Leute nicht genug verdienen, um sich die Miete leisten zu können.

Du warst bei den Previews auch als Regisseur vor Ort, um Fragen zu beantworten. Wie war die erste Vorstellung in Dranske auf Rügen, wo gerade eine 680-Millionen-Euro-Investition auf einem ehemaligen Militärgelände, der Halbinsel Bug, ansteht?

Besonders zu unserem Tourstart in Dranske war das Kino rappelvoll. Es mussten sogar noch Stühle besorgt werden, um alle Leute unterzukriegen. Da habe ich total gemerkt, dass dort in Dranske ein starkes Bedürfnis nach Antworten herrscht – und ein Ohnmachtsgefühl bei den Menschen, die Angst haben, dass der Lebensraum dort im Sinne des Tourismus unverhältnismäßig verändert wird – im Sinne der Investoren, die dort jetzt 680 Millionen Euro in eine riesige Ferienanlage investieren wollen.

Es gibt hierzulande aktuell viele solcher geplanten touristischen Großvorhaben. Wir haben vor Kurzem recherchiert: Insgesamt gibt es momentan 337.968 Urlaubsbetten in MV. Bis 2025 würde die Zahl um mehr als 12.000 Urlaubsbetten in Meck-Vorp steigen, über 5.000 davon allein in Prora und Bug auf Rügen.

Man sieht, dass die Infrastruktur auf Rügen jetzt schon überlastet ist. Man kommt im Sommer manchmal gar nicht aus Göhren raus, weil so viel Stau ist. Neulich hat mir ein Touristenpärchen erzählt, dass die beiden sogar mit ihren Fahrrädern auf dem Fahrradweg im Stau standen. Und dem steht entgegen, dass zum Beispiel der Fußballverein in Göhren keine jungen Leute mehr findet, die dort spielen wollen – weil nicht mehr genug junge Menschen da sind. Das ist ein komisches Verhältnis.

Auf Bug bei Dranske soll eine Hotelfachschule zu dem 680-Millionen-Großprojekt „Baltic Island Eco Resort“ dazukommen, um die jungen Leute vor Ort zu halten.

Das klingt erst mal nach einer nachhaltigen Herangehensweise. Aber es ist immer die Frage, was wird versprochen – und was wird umgesetzt.

Im Film sagt der westdeutsche Großinvestor Wilfried Horst, die Leute seien so naiv und dächten, er würde ein Hotel bauen wollen. Was ist dann passiert?

In Göhren gibt es ein Projekt direkt hinter der Düne am Südstrand, das 20 Jahre lang als Klinik kommuniziert wurde. Und dann wurde von einem Investor aus München etwas gebaut, das „Santé Royale Gesundheitsresort“ heißt. Da dachte ich, das Bauschild sieht aber nicht aus wie eine Klinik und der Name kommt mir auch komisch vor. Das Projekt wurde mit 2,5 Millionen Euro vom Wirtschaftsministerium MV als „Betriebsstätte des Fremdenverkehrs“ gefördert. Letztendlich ist es ein Wellnesshotel. Es wurde vor Ort von politischen Entscheidungsträgern bis zum Schluss, teilweise bis heute, als Klinik dargestellt.

So viel zur Transparenz.

So viel zur Transparenz. Und das Ding ist: Dann wird das Hotel gebaut und die Firma macht einen Gewinnabführungsvertrag. Die Gewinne fließen also nach München. Dabei ist Göhren hoch verschuldet und könnte mehr Einnahmen gut gebrauchen. Sollte sowas das Wirtschaftsministerium Mecklenburg-Vorpommern mit mehreren Millionen unterstützen? Ist das nachhaltig?

Wie hat sich die Stimmung in Göhren seit den Dreharbeiten entwickelt?

Im Film erzählen wir ja bis zur Wahl 2019. Es gab einen Umschwung, die Mehrheit im Gemeinderat hat sich verändert. Wir haben unseren Film lange geschnitten, dann kam Corona noch dazwischen. Die neue Gemeindevertretung hat schon Sachen auf den Weg gebracht, aber was als Nächstes kommt, wurde noch von der alten Gemeindevertretung beschlossen: eine noch größere Klinik. Es wäre das größte Gebäude auf Mönchgut (Anm. d. Red.: Die Halbinsel, auf der Göhren liegt). Fünfstöckig und ein Staffelgeschoss, also eigentlich sechs Stockwerke. Das wäre dann mit Abstand das größte Gebäude auf diesem Teil der Insel Rügen.

Investitionen, die wieder nicht im Land bleiben?

Generell sind Investitionen ja gut. Und auch Tourismus auf Rügen ist wichtig. Fast alle hier leben vom Tourismus. Ich will nicht damit sagen, dass Investoren oder Tourismus per se schlecht sind, aber es muss sich immer die Frage gestellt werden: Was bleibt für den Ort? Was bleibt für das Gemeinwohl? Und wenn eine Gemeinde pleite ist, so wie Göhren, obwohl sie solche Ressourcen hatte, dann frage ich mich, wie das alles passieren konnte.

Es gibt auch Gegenwind und Menschen auf Rügen, die nicht wollen, dass der Film gezeigt wird. Wie gehst du damit um?

Ich würde sagen, der Film wirbelt im Moment schon ordentlich Staub auf. Obwohl er am Ende auch nur an der Oberfläche kratzt, bei dem, was alles passiert ist. Ich habe den Film den Protagonisten vor der Veröffentlichung gezeigt und mit ihnen darüber geredet. Bei der Vorpremiere in Göhren waren auch fast alle dabei und sagten, dass der Film dem entspreche, was die letzten Jahre in Göhren passiert sei. Sie haben mir auch viel Erfolg mit dem Film gewünscht. Ich bin in Göhren aufgewachsen und habe eine Haltung dazu, was dort passiert. Aber mein Team und ich sind jedem offen gegenübergetreten und wollten, dass alle zu Wort kommen – weil genau dieser Konflikt, die Interessen von Investoren, der Einheimischen und des Naturschutzes, über verschiedene Meinungen getragen wird. Ich habe auch immer kommuniziert, dass wir drehen und wie ich vorgehe. Wir beobachten ja hauptsächlich mit der Kamera. Im Filmschnitt haben wir uns viele Gedanken gemacht und ein ganzes Jahr daran gearbeitet. Dass jetzt die Reaktionen so sind, wie sie sind, liegt glaube ich daran, dass der Film den Kern einer Diskussion trifft, die nicht nur auf Rügen geführt wird. Der ehemalige Bürgermeister von Göhren meinte, er könne sich vorstellen, dass der Film den Ort spaltet.

Tut er das?

Also wenn es eine Spaltung gibt, dann nicht aufgrund des Films. Wir legen nur offen, was wir beobachtet haben. Wenn Leute in beobachtenden Szenen Dinge sagen, dann entspricht es dem, was sie in dem Moment gedacht und gesagt haben. So funktioniert ja Dokumentarfilm.

Was wünschst du dir, soll das Publikum aus dem Film mitnehmen?

Ich würde mir wünschen, dass der Film Diskurse auslöst, die so weit gehen, dass sich auch die Politik in höheren Ebenen mit der Problematik noch mehr beschäftigt – oder sich auch ermutigt fühlt, da wirklich zu handeln. Auf Rügen gibt es mittlerweile laut Ostsee-Zeitung mehr als doppelt so viele Übernachtungen pro Einwohner wie auf Mallorca. Also das Verhältnis ist klar. Andererseits ist das Lohnniveau auf Rügen und im Landkreis ganz weit hinten im bundesdeutschen Vergleich.

Würdest du so einen Film noch mal machen?

(Lacht.) Weiß ich noch nicht genau. Natürlich fragen viele Menschen auch bei den Vorstellungen, ob es einen zweiten Teil geben wird. Was ich mir wünschen würde, ist, dass einfach transparenter agiert wird. Dass sich die Leute vor Ort ihre Informationen auch einfach holen. „Was passiert bei mir im Ort? Was wird beschlossen?“ Manchmal kann man es gar nicht einsehen, weil einige Dinge in nichtöffentlichen Sitzungen beschlossen werden. Das thematisiert der Film ja auch. Aber da eine Transparenz zu schaffen, wäre total gut. Das kann durch so einen Film passieren, das kann aber auch durch andere Dinge geschehen.

Wie zum Beispiel?

Wenn es in der Medienlandschaft überhaupt keine Diversität gibt und die einzige Zeitung in dem Moment mit ihren Journalisten und Journalistinnen woanders war und die Dinge gar nicht mitbekommen hat und deshalb nicht darüber schreiben kann, dann findet die Information nicht zu den Leuten. Da muss man irgendwie gucken, ob man Transparenz anders schafft, oder durch mehr Diversität in der Medienlandschaft die Verhältnisse ändert.

In Stralsund wurde vor Kurzem die Bürgerschaftssitzung aus dem Rathaus zum ersten Mal live im Netz übertragen. Die Diskussionskultur war ein ziemliches Debakel, alle mussten den Saal zur Zwangspause verlassen. Aber durch die Liveübertragung konnte sich jede:r Bürger:in online selbst ein Bild machen.

Das ist ja die Krux. Stralsund ist ja immerhin eine Stadt mit fast 60.000 Einwohnern. Göhren ist ein Ostseebad mit 1.300 Einwohner:innen. Zu dem Zeitpunkt, als wir gedreht haben, saßen ganze acht Menschen im Gemeinderat. Das heißt: Wenn du irgendwas realisieren willst, musst du nur fünf Menschen, oder wenn jemand mal nicht da ist, nur vier Menschen von deiner Idee überzeugen, die sie dann demokratisch legitimiert beschließen können. Und da geht es manchmal um viele Millionen. Alle Gemeindevertreter:innen sind ehrenamtlich tätig. Der Bürgermeister auch, der bekommt maximal eine Aufwandsentschädigung. Das heißt, du bist ehrenamtliche Gemeindevertreter:in und kriegst für eine Sitzung teilweise 200-Seiten-Stapel für irgendwelche Bauvorhaben, die beantragt werden, und musst dich da durch die Fachbegriffe arbeiten.

Hast du das auch schon aus anderen Dörfern und Städten außerhalb von Meck-Vorp mitbekommen?

Ja, nicht nur hier. Aus ganz Deutschland erreichen uns Anfragen, wie zum Beispiel von Sylt und aus Hessen. Überall können sich die Menschen mit dem Thema Investitionen versus Naturschutz, Gentrifizierung oder Turbotourismus identifizieren. Und gerade auf Rügen habe ich mit vielen Leuten gesprochen, die meinten, die Problematik kann man eins zu eins auf ihren Ort übertragen. Klar gibt es Nuancen, Göhren ist ein Ostseebad, das ist dann in einer Kleinstadt in Nordrhein-Westfalen anders, aber die Themen sind die gleichen.

Dann hat „Wem gehört mein Dorf?“ den Nerv der Zeit getroffen?

Es scheint, als habe ich mit dem Film einen Nerv getroffen, ja. Ich würde mich voll freuen, wenn den Film möglichst viele Leute im Kino sehen, und ein Diskurs angeregt wird. Manchmal gehen Dokumentarfilme nach ein paar Festivalausstrahlungen auch unter, deswegen bin ich total froh, dass „Wem gehört mein Dorf?“ auch deutschlandweit in den Kinos läuft. Das ist ein großes Privileg. Es kommen gerade extrem viele Filme raus, weil durch Corona die ganzen Blockbuster gehortet wurden. Die Konkurrenz ist ziemlich groß. Deswegen sind wir auch darauf angewiesen, dass die Menschen, die unseren Film mögen und sich dafür interessieren, ihn in die Welt tragen und es weitererzählen.

Soll der Film eine Inspiration sein, selbst kommunalpolitisch tätig zu werden, wenn einen die Verhältnisse stören?

Ja, auf jeden Fall. Ich würde sagen, dass es ein demokratiebejahender Film ist, der auch eine Message mit sich trägt, die lautet: Wenn dir etwas am Herzen liegt, dann engagiere dich, aber mach es, bevor es zu spät ist. Was der Film aber auch transportiert, ist, dass Kommunalpolitik echt komplex und anstrengend ist und dass man viel Zeit investieren muss. Aber: Jede:r kann ja irgendwie erst mal anfangen. Sich zu informieren, ist der erste Schritt, und nicht einfach alles geschehen zu lassen. Und das transportiert der Film auch. Natürlich ist es schwierig, aber ich glaube, gerade im Kleinen und in der Lokalpolitik ist es direkt spürbar, was beschlossen wird. Ob vor deiner Haustür ein Spielplatz oder ein Parkhaus gebaut wird, ist ein großer Unterschied – und daran kannst du dich relativ niedrigschwellig beteiligen.

Vielen Dank für das Gespräch, Christoph!

Der Film „Wem gehört mein Dorf?“ läuft jeden Dienstag und Samstag jeweils um 19 Uhr im Waldkino Göhren. Alle Kinotermine gibt es unter: www.wemgehoertmeindorf.de

Mehr zum Thema auf der KATAPULT-MV-Themenseite Tourismus.

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