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Import von Flüssiggas

LNG-Handel mit Folgen für die USA … und für MV

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Lesedauer: ca. 8 Minuten

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Die Geschäftsführerin des Nabu MV, Rica Münchberger, empört sich, wenn sie an das Terminal für Flüssigerdgas in Mukran denkt. Dort würden Überkapazitäten für den Erdgasimport geschaffen, die niemand brauche, sagt sie. Das sei schon beim Bau der inzwischen durch einen Sprengstoffanschlag beschädigten Pipeline Nord Stream 2 so gewesen und heute sei es wieder so. Dabei müsste doch im Sinne des Schutzes vor der Erderhitzung die Verfügbarkeit fossiler Brennstoffe reduziert werden, damit es einen Anreiz gibt, schneller auf Erneuerbare umzusteigen, meint Münchberger im Gespräch mit KATAPULT MV: „Stattdessen sorgen wir dafür, mit unserer wahnsinnigen Nachfrage, dass andernorts Mist gebaut und Erdgas gefördert wird und die Klimaziele nie erreicht werden.“

Tatsächlich lässt die Bundesregierung mit dem Bau des LNG-Terminals in Mukran und weiterer an der deutschen Nordseeküste bewusst ein Überangebot an Einfuhrkapazitäten errichten. In einer Bedarfsanalyse von 2023 hat das Bundeswirtschaftsministerium festgehalten, „die für die Versorgungssicherheit notwendigen Importkapazitäten von LNG“ dürften „nicht ‚auf Kante genäht‘ sein, sondern müssen () mit einem Sicherheitspuffer und im Geist der europäischen Solidarität geplant werden“. Nach der Sprengung von Nord Stream 2 soll ein Überangebot die Versorgung Deutschlands demnach auch „im Hinblick auf den möglichen Ausfall von Importkapazitäten durch Havarie, Sabotage oder andere exogene Ereignisse“ absichern. Das Terminal Lubmin/Mukran soll dabei „zur Versorgung Ostdeutschlands“ und zur eventuellen Mitversorgung von unter anderem Tschechien und der Slowakei dienen. Und weil es um die Sicherheit gehe, haben Regierung, Bundestag und Bundesrat mit dem LNG-Beschleunigungsgesetz erlaubt, Terminals besonders schnell und ohne Umweltverträglichkeitsprüfung zu bauen, um „eine Krise der Gasversorgung zu bewältigen“.

Die Bild-Zeitung, „der deutschsprachige Newsletter des Fossilinvestors KKR“

Dabei sieht auch Bundeswirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck von den Grünen, dass der Ausbau fossiler Infrastruktur mit dem Einhalten der Klimaziele unvereinbar sein könnte. Um trotz Erdgasüberangebots den Verbrauch zu senken, wollten Habeck und die Bundesregierung deshalb 2023 unter anderem eine „65-Prozent-Erneuerbaren-Energien-Regel für neue Heizungsanlagen“ einführen. Gegen das geplante Heizungsgesetz fuhr allerdings die Bild im vergangenen Frühjahr eine monatelange Kampagne. Die Zeitung gehört zum Axel-Springer-Konzern und der wiederum zu 36 Prozent dem US-Fossilinvestor KKR. Die Landesmedienanstalten gehen aufgrund der Höhe der Beteiligung von einem „Meinungsbildungseinfluss“ von KKR bei Springer aus. KKR investiert in den USA und Kanada in die Förderung und den Verkauf von Öl und Gas. Bei Spiegel Online wurde Bild konsequenterweise „der deutschsprachige Newsletter des Fossilinvestors KKR“ genannt.

Das Heizungsgesetz wurde nach monatelanger Debatte bekanntlich, je nach Standpunkt, entschärft beziehungsweise verwässert. Parallel zu dieser Debatte stieg laut dem Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie der Verkauf von Erdgasheizungen in Deutschland in 2023 um 32 Prozent gegenüber dem Vorjahr – auf 790.500 neue Gasheizungen.

An der dadurch gestiegenen Methan-Nachfrage kann wiederum Bild-Miteigentümer KKR mitverdienen. Der Konzern ist am Bau eines neuen Exportterminals für Flüssigerdgas in Port Arthur an der US-Golfküste beteiligt. Aus den USA kommen laut dem Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft 84 Prozent der deutschen LNG-Importe. Offizielles Ziel der US-Regierung ist es, ihre „Alliierten in Europa“ zu versorgen. Passend dazu hat Europa – nach dem Angriff Russlands auf die ganze Ukraine im Februar 2022 – Asien als größten Abnehmer amerikanischer LNG-Exporte abgelöst, und die Ausfuhren sind weiter gestiegen. Die Vereinigten Staaten sind laut der US Energy Information Administration der weltgrößte LNG-Exporteur.

„Geopferte Landstriche“ in Texas und Louisiana

Hauptexportgebiet für Flüssiggas aus den USA sind die Bundesstaaten Louisiana und Texas. Dort wird, wie Rica Münchberger vom Nabu sagen würde, „Mist gebaut“ bei der Erdgasförderung. So boomt im Permian Basin im texanischen Hinterland, dem größten Methanfördergebiet der USA, die Förderung dank Fracking. Die Technik hat, wie Energieexperte Falko Ueckerdt vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung gegenüber KATAPULT MV erklärt, eine „miserable Umwelt- und Klimabilanz“. Unter anderem werden dabei große Mengen Wasser mit Chemikalien versetzt ins Gestein gepumpt, die das Grundwasser belasten können, und Methan entweicht direkt in die Atmosphäre.

An den Küsten von Louisiana und Texas werden für den Export des gefrackten Erdgases neue LNG-Terminals geplant und gebaut, die bereits genehmigt und von einer von der US-Regierung Ende Januar verkündeten LNG-Genehmigungspause daher nicht betroffen sind. Im texanischen Port Arthur, wo Bild-Miteigentümer KKR den Bau eines neuen LNG-Terminals mitfinanziert, beobachtet Umweltaktivist John Beard das Geschehen. Er hat nach eigenen Angaben 35 Jahre lang für den Mineralölkonzern Exxon Mobil gearbeitet. Seit 2017 setzt er sich gegen fossile Brennstoffe ein: „Ich konnte nicht mehr mitansehen, was die Öl- und Gasindustrie mit der Region hier macht“, sagt er heute. Beard hat das Port Arthur Community Action Network gegründet, hält Reden auf Umweltschutzdemos, gibt Interviews. Der von der Öl- und Gasindustrie genutzte Küstenstreifen von Texas und Louisiana sei ein „geopferter Landstrich“, sagt er. Beard verweist auf Lungenkrankheiten und hohe Krebsraten. Der Küstenstreifen sei die „Krebsallee“ der USA.
Detaillierte Gesundheitskarten und Studien belegen, dass der Landstrich tatsächlich ein Hotspot für Asthma und Krebserkrankungen ist, die auf Luftverschmutzungen durch die Öl- und Gasindustrie zurückzuführen sind. Emissionen entstehen bei der Erdgasförderung beispielsweise, wenn für Wartungsarbeiten Rohre geleert werden, indem das Methan und andere Gase darin verbrannt und dabei Schadstoffe in die Luft freigesetzt werden. „Der Flüssiggasexport verschärft ein durch die Ölindustrie ohnehin bestehendes Problem“, sagt Umweltschützer Beard.

Fracking fördert Erderhitzung und Extremwetter

Zu den krankmachenden Folgen des Methanexports kommt dessen verheerende Wirkung als Treiber der Klimakatastrophe. Im Fördergebiet Permian Basin haben Forschende mittels Luftaufnahmen in den Jahren 2022 und 2023 bis zu 52-mal höhere Methangasemissionen durch Lecks beobachtet, als die Betreiberfirmen selbst an die US-Umweltschutzbehörden gemeldet hatten. Methan hat laut Wissenschaftler:innen eine 80-mal stärkere Treibhausgaswirkung als Kohlendioxid.

Hinzu kommt: Die Nutzung von amerikanischem LNG in Deutschland hat laut einer aktuellen Studie eine noch schlechtere Treibhausgasbilanz als das Verbrennen von Kohle. Denn vor dem Transport muss das Methan heruntergekühlt und verflüssigt werden, wozu viel Energie gebraucht wird, die an den LNG-Exportterminals durch das Verbrennen von Methan erzeugt wird. Auch die Transporttanker verbrennen auf ihrem Weg – zum Beispiel nach Mukran – tonnenweise Treibstoff, entweder Methan oder noch umweltschädlicheres Schweröl. „Etwa ein Zehntel der Energie“, so Falko Ueckerdt vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, „wird für Verflüssigung und Transport von LNG gleich wieder verbraucht.“

In Texas bewirkt der durch die Erdgasnutzung angeheizte Klimawandel nach Angaben der US-Umweltschutzbehörde bereits jetzt: mehr Hitzewellen, mehr Dürren, mehr Buschbrände – und damit verbunden eine noch höhere Belastung der menschlichen Atmung durch höhere Ozonwerte in der Luft. Außerdem sind Tropenstürme in Texas bereits in den vergangenen 20 Jahren deutlich stärker geworden. Die US-Wetter- und Ozeanografiebehörde erwartet klimawandelbedingt neben steigenden Meeresspiegeln weiter zunehmende Windgeschwindigkeiten und viel mehr Regen.

Nur ein Beispiel für einen ungewöhnlich starken Hurrikan in Texas war Harvey im Jahr 2017, der seine Kraft laut Wissenschaftler:innen dem Klimawandel verdankte. 30.000 Menschen mussten damals wegen Überflutungen in Texas aus ihren Häusern fliehen. Knapp die Hälfte der Geflüchteten zeigte in den Wochen nach dem Hurrikan posttraumatische Belastungsstörungen. Noch fünf Jahre später liegen Betroffene weinend im Bett und können aus Angst vor dem Wasser nicht schlafen, wenn es regnet.

In der Summe der katastrophalen Nebenwirkungen, sagt Umweltschützer Beard, sei die Öl- und Erdgasförderung in Texas auch noch rassistisch: Umweltrassismus. Denn entlang der von Krankheiten und Stürmen geplagten Küstenlinie lebten vor allem communities of color mit niedrigeren Einkommen. Auch diese Beobachtung Beards haben Forschende bestätigt: Nichtweiße sind demnach besonders stark von den Folgen von Überflutungen, aber auch von gesundheitlichen Auswirkungen von Hitze betroffen.

1,5-Grad-Marke überschritten

Und die deutschen Klimaziele? Na ja. Die Bundesregierung hat sich in ihrem Koalitionsvertrag auf eine 1,5-Grad-konforme Energiepolitik verpflichtet. Durch das Pariser Abkommen ist Deutschland auf seinen Beitrag zu einer Begrenzung der Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad und möglichst 1,5 Grad verpflichtet. Die zwölf Monate von Februar 2023 bis Januar 2024 waren im globalen Mittel laut dem EU-Klimadienst Copernicus allerdings mit 1,52 Grad erstmals bereits mehr als 1,5 Grad wärmer als im vorindustriellen Referenzzeitraum von 1850 bis 1900. Nabu-MV-Geschäftsführerin Rica Münchberger verweist darauf, dass über das Flüssigerdgasterminal in Mukran dennoch fast 20 Jahre weiter Erdgas importiert werden darf: bis 2043.

Dieser Text erschien in Ausgabe 29 von KATAPULT MV. Er wurde am 5. Juli aktualisiert.


Mehr zum LNG-Ausbau auf der Ostsee findet ihr auf unserer Themenseite Energie.

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Fußnoten

  1. NABU (Hg.): Stellungnahme Nord Stream 2, S. 4, auf: nabu.de (2017).
  2. Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (Hg.): Gasversorgung in Deutschland stabil. Ausbau von LNG-Infrastruktur nicht notwendig, S. 4, auf: diw.de (19.2.2024)
  3. Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) (Hg.): Bericht des Bundeswirtschafts- und Klimaschutzministeriums zu Planungen und Kapazitäten der schwimmenden und festen Flüssigerdgasterminals, S. 2, auf: bmwk.de (3.3.2023).
  4. Deutscher Bundestag (Hg.): Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des LNG-Beschleunigungsgesetzes und des Energiewirtschaftsgesetzes, S. 10-11, auf: dserver.bundestag.de (16.6.2023).
  5. § 4 LNG-Beschleunigungsgesetz.
  6. BMWK 2023, S. 10.
  7. Laschyk, Thomas: „Heiz-Hammer“: BILD lügt so hart, EU-Kommission muss sie faktenchecken, auf: volksverpetzer.de (7.6.2023).
  8. Die Medienanstalten (Hg.): Medienvielfaltsmonitor 2022-I, S. 11, auf: die-medienanstalten.de (November 2022).
  9. KKR (Hg.): Infrastructure, auf: kkr.com.
  10. Stöcker, Christian: Was Springer, Schäffler, Spahn und Wagenknecht gemeinsam haben, auf: spiegel.de (30.4.2023).
  11. Schneider, Jan: Wärmewende in Deutschland: Heizungsgesetz beschlossen: Was das bedeutet, auf: zdf.de (8.9.2023).
  12. Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (Hg.): Der deutsche Markt für Heizungssysteme 2023 nach Technologien & Marktentwicklung Wärmemarkt 2023, auf: bdh-industrie.de (19.2.2024).
  13. KKR (Hg.): Sempra Launches Port Arthur LNG Project, auf: media.kkr.com (20.3.2023).
  14. Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (Hg.): Die Energieversorgung 2023 – Jahresbericht, S. 20, auf: bdew.de (18.12.2023).
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  19. E-Mail von Falko Ueckerdt vom 25.1.2024.
  20. Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (Hg.): Fracking, auf: bmuv.de.
  21. DOE 2024.
  22. Telefonat mit John Beard am 22.1.2024.
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  39. Copernicus (Hg.): In 2024, the world experienced the warmest January on record, auf: climate.copernicus.eu (8.2.2024).
  40. § 5 I 4 LNG-Beschleunigungsgesetz.

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