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Betriebsräte über Bord

Wie Aida gegen unbequeme Angestellte vorgeht

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Lesedauer: ca. 10 Minuten

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Hier ist das Lächeln zuhause. Zumindest wirbt damit die Kreuzfahrtreederei Aida Cruises mit Sitz in Rostock. Sie ist eine Tochtergesellschaft der italienischen Costa-Gruppe, die wiederum Teil der Carnival Corporation & plc ist, einer der größten Kreuzfahrtgesellschaften der Welt. Eine Tochter von Aida Cruises wiederum ist die Aida Kundencenter GmbH und zusammen mit ihrem Mutterkonzern einer der größten privaten Arbeitgeber in Mecklenburg-Vorpommern. Von den nach Unternehmensangaben etwa 1.300 Angestellten in Rostock arbeiten 600 in dem Callcenter, das sich direkt neben dem Hauptsitz von Aida Cruises im Stadthafen befindet. Dort verkaufen sogenannte Callcenter-Agent:innen Kreuzfahrten und betreuen diejenigen, die bereits gebucht haben.

„Von uns hört der Kunde nur“, erklärte die Personalerin des Aida-Kundencenters, Maria Koch, Ende Januar vor dem Amtsgericht Rostock. Sie war stellvertretend für die Leitung des Callcenters vor Gericht erschienen, weil zwei ehemalige Mitarbeiterinnen gegen ihre Kündigung geklagt hatten. Doch sie sind nicht die einzigen langjährigen Mitarbeiter:innen, die vergangenes Jahr entlassen wurden. Und eines haben alle gemeinsam: Sie wollten sich für die Belange ihrer Kolleg:innen einsetzen. Sie waren mal im Betriebsrat, wollten sich für den neuen wählen lassen oder galten als unbequem. Allen wurde aus zweifelhaften Gründen gekündigt.

Das demokratisch legitimierte Sprachrohr der Arbeitnehmer:innen

Faire Bezahlung, angemessene Arbeitszeiten und sichere Arbeitsbedingungen: Der Betriebsrat (BR) setzt sich als Sprachrohr der Arbeitnehmer:innen in einem Unternehmen aktiv für ihre Rechte ein. Seine Arbeit geht über die Sicherung grundlegender Arbeitsrechte hinaus. Ein wesentliches Merkmal des Betriebsrats ist die Mitbestimmung von Unternehmensentscheidungen, von der Gestaltung von Arbeitszeiten über Weiterbildungen bis hin zu Personalentscheidungen.

Alle vier Jahre können Mitarbeiter:innen in Privatunternehmen mit mehr als fünf Beschäftigten die Personen wählen, die sie vertreten sollen. Die gewählten Betriebsratsmitglieder sollen mit ihren vielfältigen Perspektiven und Erfahrungen die unterschiedlichen Interessen der Belegschaft repräsentieren. Die Wahlen sorgen für mehr Demokratie in Betrieben und ermöglichen es Beschäftigten, bei wichtigen Entscheidungen mitzureden und so aktiv Einfluss auf die Unternehmensführung auszuüben. Das soll ein ausgewogenes, gerechtes Arbeitsumfeld schaffen und vor Willkür und ungleicher Behandlung des Arbeitgebers schützen.

So die Theorie. Doch in der Praxis „hört man immer wieder mal, dass Unternehmen versuchen, Leute, die unbequem sind, wieder loszuwerden. Das zieht sich durch alle Branchen“, so Detlev Follak von der Gewerkschaft Verdi. Bis zu einem Jahr Gefängnis drohen Arbeitgeber:innen, die Betriebsräte ver- oder behindern. Verdachtsfälle von behinderter Betriebsratsarbeit werden laut Arbeitsministerium nicht erfasst. Dem Justizministerium sei kein Verfahren zur strafbaren Behinderung der Arbeit von Betriebsräten bekannt.

Betriebsrät:innen selbst genießen besonderen Kündigungsschutz. Dieser erlischt ein Jahr nach Ablauf der Amtszeit. Außer dem ehemaligen Betriebsratsvorsitzenden des Aida-Kundencenters wurden drei weitere ehemalige Mitglieder entlassen, die sich bei den Wahlen 2022 auf einer gemeinsamen Liste wiederwählen lassen wollten. Außerdem wurde zwei weiteren Personen gekündigt, die zwar nie im Betriebsrat waren, aber auf derselben Liste antreten wollten, sowie weiteren Angestellten, die als unbequem galten. Den meisten wurde aufgrund ihrer Krankentage gekündigt.

„Ich hatte nur noch Schiss“

So wie Toni. Über zehn Jahre hat Toni in einer Fachabteilung des Kundencenters gearbeitet, war beliebt in der Belegschaft und bei direkten Vorgesetzten. Doch nachdem Toni sich 2022 in den Betriebsrat wählen lassen wollte, schien die Vorgesetzte auf einmal mit Tonis Leistung nicht mehr zufrieden zu sein. Und es wurde immer schlimmer.

Zwei Jahre zuvor war Toni in eine andere Stadt gezogen – während der Coronapandemie war es möglich, dauerhaft im Homeoffice zu arbeiten. Doch nach den Betriebsratswahlen 2022 war das plötzlich anders. Toni musste wieder regelmäßig ins Büro nach Rostock kommen. Weil das Pendeln zu teuer war, war ein Umzug zurück nach Rostock unausweichlich. Das bedauert Toni bis heute.

Zurück im Büro habe sich Toni von Vorgesetzten und anderen Führungspersonen ungerecht behandelt gefühlt. „Ich hatte nur noch Schiss. Vor Unterstellungen und Fehlern.“ Toni sei vorsichtig geworden, habe Entscheidungen lange hinausgezögert, um nichts falsch zu machen. „Gleichzeitig habe ich mich noch mehr reingehängt und noch mehr Leistung gebracht, um zu zeigen, dass ich gut bin.“ Vergeblich. Nach mehreren Gesprächen wurde Toni aufgrund von zu häufigen Krankmeldungen entlassen. Wie viele andere.

Rechtmäßigkeit der Kündigungen unklar

„Es ist offensichtlich, dass man die beiden Kolleginnen loswerden wollte“, sagt Detlef Follak von Verdi Rostock über die beiden ehemaligen Callcenter-Agentinnen, die gegen das Aida-Kundencenter geklagt haben. Er bezweifelt die Rechtmäßigkeit der Kündigungen. Follak ist sich sicher: Die Begründung für die krankheitsbedingten Kündigungen seien „sehr dünn“ und hätten nicht für eine Kündigung gereicht. „Die Frage ist, wie weit man das treiben und durchhalten will“, gibt der Gewerkschafter zu bedenken. Wäre in zweiter Instanz festgestellt worden, dass die Kündigungen nicht rechtens waren, hätten die Klägerinnen wieder im Aida-Kundencenter arbeiten müssen. Nach einem Gerichtsprozess seien beide Seiten daran allerdings selten interessiert.

Daher einigten sich die beiden Klägerinnen Ende Januar mit ihrer ehemaligen Arbeitgeberin auf eine Abfindung. Im ersten Fall von 9.500 Euro, im zweiten von 8.000 Euro plus Sprinterprämie, also eine Lohnfortzahlung, auch wenn die Klägerin vor Ablauf der Kündigungsfrist einen neuen Job annimmt. In beiden Fällen weniger als die Hälfte der Regelabfindung. Und das, obwohl die Richter in beiden Verhandlungen betonten, dass die Rechtmäßigkeit der Kündigungen unklar sei. „Ich will nicht sagen, dass Sie das Ding sicher gewinnen“, sagte der Richter in der Verhandlung am 30. Januar an die Klägerin gewandt. „Die Chancen stehen fünfzig-fünfzig.“ Bei dem ähnlichen Verfahren wenige Tage zuvor seien die Chancen der Klägerin nicht geringer gewesen, so der Richter.

Dennoch hatte sich der neue Betriebsrat des Unternehmens in den beiden verhandelten Kündigungsfällen nicht geäußert. Ohne seine Anhörung und Zustimmung ist eine Kündigung nicht wirksam. Ein Betriebsrat kann einer Kündigung zustimmen, ihr widersprechen oder die Frist verstreichen lassen – dann hat er sich nicht geäußert und das gilt als Zustimmung zur Kündigung. „Wenn ein BR Betroffenen helfen will, ist es natürlich positiv, einer Kündigung zu widersprechen“, kommentiert Follak das Verhalten des neuen Betriebsrats.

Betriebsratswahlen im Aida-Kundencenter

Das Kundencenter hatte einmal einen sehr aktiven Betriebsrat. „Der BR damals hat sich für alle eingesetzt: Er hat keiner Kündigung zugestimmt, sich nicht die Butter vom Brot nehmen lassen und war immer auf deiner Seite“, schwärmt Toni. Bis zu den Wahlen 2022. Zugelassen waren vor zwei Jahren nur zwei Listen, die Toni „Vorgesetztenlisten“ nennt.

Werden mindestens zwei Vorschlagslisten zu einer Betriebsratswahl zugelassen, gibt es eine Listenwahl. Die Beschäftigten können sich für eine Liste entscheiden. Die Anzahl der Stimmen bestimmt die Anzahl der Sitze der einzelnen Listen. Gewählt sind die Kandidat:innen in der Reihenfolge, wie sie auf der Liste stehen. Wenn es nur eine gültige Vorschlagsliste gibt, kommt es zur Personenwahl, bei der die Beschäftigten den einzelnen Kandidierenden ihre Stimme geben können.

Chefs, Supervisoren und Schleimscheißer

Auf zwei „Vorgesetztenlisten“ standen fast nur „Vorgesetzte oder Angestellte von Fachabteilungen mit höherer Vergütungsgruppe“, erklärt Toni. „Die kommen nicht aus der Basis des Kundencenters, wo die meisten ja ‚normale‘ Agenten sind.“ Toni ließ sich auf die Liste des alten BR setzen – „die einzige Gegenliste zu den zwei Vorgesetztenlisten“.

Die „Gegenliste“ wurde wegen angeblicher Mängel vom Wahlvorsteher zurückgewiesen, welcher selbst Vorsitzender des alten Betriebsrats war und Anfang 2023, nach Erlöschen seines besonderen Kündigungsschutzes, fristlos entlassen wurde. Wie Follak erklärt, wurden den Mitgliedern der Liste die Mängel sehr spät mitgeteilt. „Heilbare Mängel hätte man innerhalb der Frist beheben können. Aber es wurde erst am letzten Tag der Abgabe, kurz vor Ende der Abgabefrist, über die Mängel informiert.“ Laut Toni während einer Betriebsversammlung. Die Mängel: Die einzelnen Blätter der notwendigen Unterschriftenliste waren nicht zusammengetackert, sondern mit Büroklammern aneinander befestigt.

„Seitdem hatten wir einen BR, dem du nicht vertrauen kannst“, sagt Toni. „Im neuen BR sind alle arbeitgeberfreundlich: Führungskräfte, Supervisoren, Schleimscheißer.“ Kaum jemand der Angestellten habe sich mehr an das Gremium gewandt. Follak bestätigt, dass Angestellte „in mittlerer Führungsriege“ und „Manager in einer gewissen Entgeltgruppe“ Mitglieder des BR sind. Doch solange diese nicht die Befugnis hätten, Menschen einzustellen, seien sie keine leitenden Angestellten und dürften in einen Betriebsrat gewählt werden. „Es sind nur noch wenige Leute im BR Mitglied bei Verdi, deswegen ist der Kontakt zu uns nicht so intensiv wie vorher mit dem alten BR“, ergänzt Follak.

Strategie oder Zufall?

Ob es eine Strategie des Aida-Kundencenters ist, gezielt Arbeitnehmer:innen mit betriebsratsfreundlicher Haltung loszuwerden? Anfragen dazu ließ das Kundencenter unbeantwortet. Lediglich die Standardantwort, dass zu internen Verfahren keine Stellung genommen werde, wurde übermittelt.

Eine hohe Fluktuation der Mitarbeiter:innen sei beim Aida-Kundencenter zwar nicht ungewöhnlich, erklärt Follak. „Aber es war auffällig, dass vielen Leuten gekündigt wurde, die damals auf der abgelehnten BR-Liste standen.“ Doch von gewerkschaftsfeindlichem Verhalten möchte Follak nicht sprechen. Die Tarifverhandlungen mit dem Unternehmen liefen „vernünftig“.

Kündigungsgründe lassen sich finden

„Niemals hätte ich gedacht, dass die mich loswerden können.“ Auch viele Monate nach der Kündigung gehe es Toni immer noch schlecht. „Du bist fest davon ausgegangen, dass du da noch ein paar Jahre arbeiten wirst. Einige wollten bis zur Rente bleiben.“ Auf einmal sei ein gesichertes Einkommen weg, Unsicherheit und Existenzängste da: Was will ich jetzt machen? Kann ich das überhaupt? Nimmt mich überhaupt jemand?

Außerdem habe Toni „nicht nur meine Arbeit verloren, sondern auch Freunde und Vertrauenspersonen“. Tatsächlich sei das Team wie eine Familie gewesen, wie es das Unternehmen auch immer nach außen kommuniziert. „Immerhin verbringst du mit denen jahrelang viele Stunden die Woche.“

Bei Agent:innen und ehemaligen Angestellten des Aida-Kundencenters herrschen Unsicherheit und Angst. Viele geschasste Mitarbeiter:innen möchten gar nicht mit der Presse reden oder ihren Namen nicht in der Zeitung lesen. Auch nach wie vor Angestellte haben Angst. Über die Kündigungswelle reden möchten die, die wir angefragt haben, nicht. Sie befürchten, ebenfalls gefeuert zu werden. Zu Recht: Gründe dafür lassen sich finden, wie auch die Prozesse vor dem Arbeitsgericht Rostock deutlich gemacht haben. „Es werden Fehler gesucht. Da merkt man: Bei den einen ist das okay, bei den anderen nicht“, sagt Toni.


Kommentar: Kreuzfahrtromantik trifft Behinderung betrieblicher Mitbestimmung

Aida ist eines der größten Unternehmen in MV und prägt mit seinem prestigeträchtigen Firmensitz direkt an der Warnow Stadtbild und Lebensgefühl vieler Menschen in Rostock. Die Reederei gibt sich nach außen modern und leger, wirbt öffentlichkeitswirksam mit ihrer angeblich umweltfreundlichen „Kussmundflotte“ und dem vermeintlich familiären Umgang innerhalb des Unternehmens.

Gleichzeitig fahren die Klimakiller unter italienischer Flagge und die Reederei beschäftigt an Bord Menschen aus Billiglohnländern, um Kosten und Steuern zu sparen. Die Ereignisse im Aida-Kundencenter werfen nun zusätzlich Fragen zu mitbestimmungsfeindlichen Praktiken des Unternehmens auf. Umso deutlicher wird die Bedeutung von betrieblicher Mitbestimmung und ihren demokratischen Gremien für den Schutz von Arbeitnehmer:innen vor Willkür und Unrecht von Arbeitgeberseite. Ein Unternehmen wie Aida sollte nicht mit leeren Slogans und Marketingkampagnen glänzen, sondern mit einer gerechten Arbeitsumgebung – im hauseigenen Callcenter und auf den Schiffen.

Transparenzhinweis: Die Autorin hat selbst vor mehreren Jahren im Aida-Kundencenter gearbeitet.

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Fußnoten

  1. Norddeutsche Landesbank (Hg.): Mecklenburg-Vorpommern Report, auf: nordlb.de (27.12.2022).
  2. Aida Cruises (Hg.): Blicke hinter die AIDA Kulissen, auf: aida.de.
  3. Scherrer, Peter: Neue Gesetzesinitiative soll Betriebsräte stärken, auf: katapult-mv.de (8.2.2022).
  4. Ver.di (Hg.): Das ABC zum Betriebsrat, auf: verdi.de (10.11.2023).
  5. Telefonat mit Detlev Follak, Geschäftsführer Verdi Bezirk Rostock, am 12.2.2024.
  6. E-Mail vom Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit MV vom 6.2.2024.
  7. E-Mail vom Ministerium für Justiz, Gleichstellung und Verbraucherschutz vom 12.2.2024.
  8. Institut zur Fortbildung von Betriebsräten (Hg.): Kündigungsschutz (besonderer), auf: betriebsrat.de.
  9. Name von der Redaktion geändert.
  10.  Ver.di 2023.
  11. E-Mail von Aida Communications vom 8.2.2024.
  12. Aida Cruises (Hg.): Blicke hinter die AIDA Kulissen, auf: aida.de / Hinz, Patrick; Rust, Martje: Statt Flüssiggas jetzt wieder Diesel, auf: katapult-mv.de (10.1.2023) / Fredrich, Benjamin: Ostsee-Zeitung verkauft Aida-Werbung als Journalismus, auf: katapult-mv.de (2.8.2021).
  13. Engelhardt, Christiane: Filipinos träumen im Aida-Ausbildungszentrum vom Aufstieg, auf: fvw.de (30.10.2019) / Graefe, L.: Verteilung der Mitarbeiter an Bord von AIDA Cruises im Jahr 2018 nach Herkunft, auf: statista.com (Juli 2018) / Uken, Marlies: Billig, billiger, Billigflagge, auf: zeit.de (1.7.2014) / Focus online (Hg.): Steuertricks und Hungerlöhne: Deutsche Kreuzfahrt-Reeder sparen Millionen, auf: focus.de (2.9.2016).

Autor:innen

Geboren in Rostock.
Aufgewachsen in Rostock.
Studierte in Rostock. Und Kiel.

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