In den letzten Wochen haben sich in MV, aber auch in anderen Bundesländern, zu wenig Menschen dazu bereit erklärt, Blut zu spenden. Das hat massive Folgen: Aktuell meldet der DRK-Blutspendedienst NSTOB umfangreiche Engpässe bei der Versorgung mit Blutpräparaten. Das betrifft nicht nur MV, sondern auch Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Bremen. „Um diese Gebiete sicher versorgen zu können, benötigen wir konstant 10.000 Blutkonserven am Lager – letzten Freitag lagen wir bei lediglich 8.000 und müssen daher rationieren”, sagt Felix Roeren, stellvertretender Pressesprecher vom DRK-Blutspendedienst NSTOB.1
Über 1.000 Spendende in MV weniger als im Vorjahr
Um die Blutversorgung in Kliniken und Krankenhäusern zu sichern, brauche es alleine in MV etwa 250 bis 300 Spendende pro Tag. Hochgerechnet auf die vier weiteren Bundesländer sind das täglich rund 2.900 Blutspendende. „Im Vergleich zum Vorjahr hatten wir von Januar bis Ende Juli über 1.100 Spendende weniger in MV trotz drei Terminen mehr”, so Roeren. Im Schnitt sind Spendende in MV 49 Jahre alt. Der Anteil der Erstspender:innen sei jedoch recht konstant.
Informationen zur Blutspende
Über die Internetseite des Blutspendedienstes lässt sich mittels der Eingabe der Postleitzahl oder des Ortes der nächstgelegene Termin für eine Spende finden. Doch wer darf spenden und wie läuft so eine Blutspende überhaupt ab? Diese und weitere Fragen werden ebenfalls auf der Internetseite von NSTOB beantwortet.
- E-Mail von Felix Roeren, stellvertretender Pressesprecher vom DRK-Blutspendedienst NSTOB, vom 10.8.2026. ↩︎

