Laut dem jährlichen Waldzustandsbericht1 stehen die Wälder in Mecklenburg-Vorpommern weiter unter Druck. Zwar sei die Waldfläche seit 2012 um 5.688 Hektar auf nun 582.361 Hektar gewachsen, dennoch verschlechtert sich der Zustand der Bäume. Besonderes Augenmerk liegt hierbei auf der Kronenverlichtung und der Vergilbung, welche beispielsweise auf Nährstoffmangel hinweisen können.2 So steigt der mittlere Kronenverlust auf 23 Prozent. 2024 waren es noch 22,3 Prozent. Auch der Anteil deutlich geschädigter Bäume erhöhte sich von 26,4 Prozent im Vorjahr auf 28,8 Prozent. Insgesamt gelten nur noch 17,6 Prozent des Waldes als gesund.
Als eine Ursache für die abnehmende Waldgesundheit wird die überdurchschnittlich warme Witterung mit regional stark schwankenden Niederschlägen gesehen. Diese führt laut Bericht zu Trockenstress und Wurzelschäden bei den Bäumen. Besonders betroffen seien neben Eichen und Schwarzerlen auch Douglasien. Die Buche habe sich als einzige Baumart leicht erholen können.
- Ministerium für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt (Hg.): Waldzustandsbericht für Mecklenburg-Vorpommern, auf: regierung-mv.de (Dezember 2025). ↩︎
- Landesforstanstalt Mecklenburg-Vorpommern (Hg.): Waldzustandsbericht – Überwachung der Waldgesundheit, auf: wald-mv.de. ↩︎

