Die Datenkabel in der Ostsee sind global in den Schlagzeilen:1 Seit Oktober 2023 gab es mehrere Zwischenfälle, bei denen Kabel unter ungeklärten Umständen beschädigt wurden.2 Manche Schäden gelten als Unfälle.3 Bei anderen vermuten Fachleute Sabotage.4 Während der aktuell geschäftsführende Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) sofort von einer absichtlichen Beschädigung ausging,5 hielt der litauische Außenminister Gabrielius Landsbergis die wiederholten Zwischenfälle mindestens für „seltsam“.6
Denn so unscheinbar die Datenkabel vor der Küste MVs scheinen mögen, so zentral ist die Ostsee in einem weltumspannenden Konflikt, der bis in den frühen Kalten Krieg zurückreicht. Es ist also kein Zufall, dass gerade die Kabel von großem Interesse sind, die in den Gewässern zwischen Dänemark, Finnland, Russland und MV liegen.
Wiederholte Beschädigungen in der Ostsee
Angefangen hatte es am 7. und 8. Oktober 2023. Das Schiff Newnew Polar Bear einer chinesischen Firma beschädigte mit seinem Anker den als Balticconnector benannten Zusammenschluss aus einer Gaspipeline und zwei Telekommunikationskabeln zwischen Schweden und Estland.7 Nach Verzögerungen ergaben die Ermittlungen, dass es sich bei der Beschädigung um einen Unfall gehandelt hatte.8 Ein Jahr verging ohne weitere Meldungen, bis sich Ende 2024 die Zwischenfälle plötzlich häuften.
Am 17. und 18. November 2024 schleppte das chinesische Schiff Yi Peng 3 seinen Anker über den Grund der Ostsee und beschädigte so die Kabel BCS East-West zwischen Litauen und Schweden und C-Lion1 zwischen Finnland und MV.9 Obwohl die Ermittlungen noch andauern, gehen die Behörden scheinbar auch in diesen Fällen davon aus, dass die Schäden nicht absichtlich entstanden.10
Kurz danach beschädigt der Öltanker Eagle S das Datenkabel Estlink 2, welches Estland, Finnland und MV verbindet.11 Der Vorfall sorgte für besonderes Aufsehen, weil das Schiff als Teil der sogenannten russischen Schattenflotte gilt. So werden mehrere hundert Schiffe genannt, mit denen Russland internationale Sanktionen unterläuft, um unter anderem den Krieg in der Ukraine zu finanzieren.12 Die Ermittlungen laufen ebenfalls noch. Finnische Behörden vermuten in diesem Fall jedoch offenbar Sabotage.13
Schließlich beschädigte das nach Malta ausgeflaggte Schiff Vezhen einer bulgarischen Firma am 26. Januar 2025 das Sweden-Latvia-Kabel zwischen den beiden Staaten.14 Hier stellten schwedische Ermittler einen Navigationsfehler als Ursache fest und keine Sabotage.15 Dennoch hat die NATO die Überwachung des Ostseeraums verstärkt, koordiniert aus dem Rostocker Marine-Hauptquartier.16 Denn die Ostsee sei längst zur Arena eines wegweisenden Konflikts geworden,17 in dem auch MV eine zentrale Rolle spielt.
Warum die Ostsee besonders ist
Zum einen wird die Ostsee durch ihre Geographie ausgemacht: Denn sie beherbergt pro 1.000 Quadratkilometer viel mehr Schiffe als die meisten anderen Meere, in denen ähnlich wichtige Datenkabel liegen. Dieser dichte Schiffsverkehr macht es schwer, ungewöhnliches Verhalten von Schiffen zu erkennen – was vermeintlichen Saboteuren zur Tarnung nutzen könnte. Außerdem befinden sich die Kabel am Grund der Ostsee verhältnismäßig nah an der Oberfläche. Das Kabel Sweden-Latvia zum Beispiel liegt nur in etwas „über 50 Metern Tiefe“.18 Zum Vergleich: Kabel vor der Küste Taiwans (110 bis 150 Meter)19 oder im Roten Meer (100 bis 400 Meter).20
Zum anderen hat die Ostsee eine besondere Geschichte – vor allem in Sachen Cybersicherheit. Denn die Dringlichkeit von Cybersicherheit sei anhand der Ostsee klar geworden, sagt Mika Kerttunen, Sicherheitsforscher an der Aalto Universität und außerordentlicher Professor für Militärstrategie an der Finnischen Nationalen Verteidigungsuniversität.21 Aus heutiger Sicht würden die Cyberangriffe auf estnische Institutionen im Jahr 2007 als der „Weckruf“ gelten, der Cybersicherheit erstmals als wichtiges strategisches Thema etablierte, sagt Kerttunen. Damals sei ein neuer Ost-West-Konflikt in der Ostsee entstanden, in dem es darum ging, wer die Weltordnung des digitalen Zeitalters prägt.
Außerdem befindet sich so viel kritische Infrastruktur am Grund der Ostsee, dass es kaum verwunderlich ist, wie wichtig die Region den Anrainerstaaten ist. Neben Gasleitungen und Stromkabeln zwischen Ländern und hin zu Windparks, verlaufen hier auch etwa 40 Datenkabel. Fünf davon landen in MV an – mehr als die Hälfte der acht Unterseedatenkabel, mit denen Deutschland an das globale Netzwerk angeschlossen ist,22 durch das bis zu 99 Prozent des Datenverkehrs fließt.23 Das sind vor allem Cloud Computing – also wenn Firmen große Rechenzentren zur Verfügung stellen, die Nutzer:innen über das Internet verwenden können –, Musik- und Videostreaming und der globale Finanzmarkt.24 Und keiner dieser Dienste könnte ohne Unterseedatenkabel so funktionieren, wie er sollte.
Die Anatomie des Datenkabels
Diese Technologie „nutzen [wir] wie selbstverständlich,“ sagt Maximilian Schubert von der Bundeswehr Universität in München. Dabei wisse kaum jemand so richtig, wie sie eigentlich funktioniere.25 Auf den ersten Blick erscheinen Datenkabel noch unscheinbarer als ihre Vorgänger, die Telegraphenleitungen. Statt einem verdrehten Stahlseil gleichen sie eher einem Gartenschlauch – wie man ihn beinahe aus einem Baumarkt erwartet.
Im Schlauch befindet sich eine dünne Schicht widerstandsfähiges Klebeband, das das Kabel elektrisch isoliert. Dann folgt die Panzerung: ein Geflecht aus Stahl und Nylon, das das Kabel davor schützt, zu reißen oder zu brechen. Unter der Panzerung verbirgt sich ein Aluminiumrohr, das das Eindringen von Wasser verhindern soll, während ein zweiter Plastikschlauch die eigentlichen Datenkabel vor Chemikalien schützt.
Unter diesen ganzen Schutzschichten befindet sich ein Kupferrohr, durch das die eigentlichen Glasfaserkabel verlaufen. Und darin transportieren elektrische Impulse mit Lichtgeschwindigkeit die Daten.26
Wie Datenkabel beschädigt werden können
Doch trotz der vielen Schutzschichten sind Unterseedatenkabel relativ empfindlich. Um eines zu beschädigen, reicht es aus, wenn ein Schiff es mit seinem Anker über den Meeresgrund zieht, denn irgendwann bricht auch die Stahlpanzerung. Bei schwerem Seegang ist es möglich, dass die Schiffsbesatzung davon gar nichts bemerkt. So war es beispielsweise am 26. Januar 2025, als die Vezhen das Kabel Sweden-Latvia in der Nähe der schwedischen Insel Gotland beschädigte.27
Weil die Verläufe der Kabel aus Sicherheitsgründen nicht genau in Karten eingezeichnet sind, kann ein Schiff ein Kabel paradoxerweise durchaus unabsichtlich beschädigen. Das bedeutet aber auch, dass es meist sehr schwierig ist, eine absichtliche Beschädigung festzustellen. Deswegen steht wegen der geopolitischen Spannungen nach Russlands Angriff auf die Ukraine zwar oft eine russische Sabotage im Raum, doch auch das bleibt schwer zu beweisen.28
Cybersicherheit bedeutet mehr als Antivirenprogramme
Weil Datenkabel also gleichzeitig sehr wichtig und sehr empfindlich sind, gehe es bei ihrer Sicherung vor allem um ein Bedrohungsmodells – also darum, wie die Verantwortlichen mit möglichen Bedrohungen umgehen können. Dabei bedeutet Cybersicherheit nicht nur Antivirussoftware, Authentifizierung und Datenschutz, sondern auch die physische Sicherheit von elektronischer Infrastruktur. Daher deckt sie sowohl die Daten ab, die durch die Kabel geleitet werden – also auch die Computer, die die Kabel steuern, die Anlandestationen, wie jene vier in Rostock –, als auch die Datenkabel selbst.
Über all diese Teilbereiche hinweg haben die Ostseeanrainer laut dem Global Cybersecurity Index (GCI) der International Telecommunication Union selbst für europäische Verhältnisse eine überdurchschnittlich starke Cyberabwehr.29 2021 zählten Estland, Litauen und Russland zu den zehn cybersichersten Nationen weltweit.30 Deutschland war im Ranking immerhin dreizehnter.
Solche Bewertungen beziehen all die verschiedenen Ebenen der Cybersicherheit mit ein. Zum einen sind das technische Maßnahmen wie Firewalls, die dabei helfen, Cyberangriffe zu vereiteln. Zum anderen besteht Cybersicherheit aus juristischen Ebenen, wie zum Beispiel Gesetzen, organisatorischen Maßnahmen, wie einer nationalen Cybersicherheitsstrategie, kooperativen Maßnahmen, inklusive internationalen Abkommen, sowie kapazitätsschaffenden Maßnahmen, etwa dem inländischen Bildungsangebot rund um Cybersicherheit.
Globale Bedrohungen & geopolitische Spannungen
Auf vielen dieser Ebenen haben die Ostseeanrainer sehr unterschiedliche Herangehensweisen, obwohl sich inzwischen alle – mit Ausnahme von Russland – im Rahmen der NATO dazu koordinieren. Die Herausforderung dabei ist, dass viele Beteiligte die jeweils eigenen nationalen Interessen vertreten. Doch gerade unter solchen Vorzeichen, sagt Andrew Dwyer, Cybersicherheitsforscher an der Royal Holloway University in London, würde Cybersicherheit nicht besonders gut funktionieren. Denn die unterschiedlichen technischen Ansätze, Institutionen, Interessen und Prioritäten, erschweren es den Staaten, zusammenzuarbeiten. Deswegen sei im Baltischen Meer oft nicht klar, wer „welche Systeme zu welchem Zweck“ schützt. Sich allein darauf zu einigen, stelle schon eine wesentliche Schwierigkeit dar, erklärt auch Amelie Theussen, Wissenschaftlerin am Zentrum für Kriegsstudien der Universität Süddänemark. Aus dänischer Sicht frage man sich zum Beispiel, ob Polen mitgemeint sei, „wenn man das Baltikum einbezieht“, so Theussen „Und wenn man Deutschland einbezieht, ist das nochmal etwas ganz anderes.“31
„Es gibt vierzehn verschiedene Ebenen der Cybersicherheit“, resümiert Sicherheitsforscher Kerttunen. Und jede dieser Ebenen habe ihre eigene Legitimität. Das wiederum mache es noch komplizierter, die Kabel gut zu schützen, weil dazu alle genannten Aspekte ineinandergreifen. Irgendwann stellt sich dann immer die Frage: Wer hat die Verantwortung für das Alles? Laut Kerttunen ist die Antwort einfach „niemand“.
Unklare Zuständigkeiten als Schwäche
Die Experten, mit denen KATAPULT MV gesprochen hat, sind sich daher einig, dass Systeme vor allem durch (solche) Unklarheiten angreifbar werden. Denn manche Nationen – allen voran Russland – ermitteln seit Jahren die genauen Verläufe von Unterseedatenkabeln und hätten die verschiedensten geopolitischen Gründe, sie absichtlich zu beschädigen. Als Teil ihrer Schattenflotte würden der russische Geheimdienst und das Militär auf als zivile Fahrzeuge getarnte Schiffe setzen, die sich verdächtig nahe an Datenkabeln aufhalten.32
Cybersicherheit sei immer ein „Spiel mit verdeckten Karten“, so Maximilian Schubert von der Universität der Bundeswehr. Deutschland und die anderen NATO-Mitglieder wüssten nicht, warum genau Russland die Kabel ausspioniere. Ob solche Aktionen die anderen Ostseeanrainer einschüchtern sollen und/oder ob sie als Provokation dienen – oder zu etwas ganz anderem. Das schaffe ein Klima von Ungewissheit und Misstrauen. In diesem werde es sehr schwierig, überhaupt von sicheren Systemen zu reden.
Die Frage, so Dwyer, sei sowieso immer, „sicher wofür und für wen“. Statt in gegenseitige Vorwürfe und Anschuldigungen einzusteigen, denke er Cybersicherheit daher lieber aus Sicht eines Chancenmodells. Statt Maßnahmen zur Cybersicherheit im Sinne eines Angriffsschutzes zu sehen, überlege man besser, was sie alles möglich machen.
Diese Frage stellt sich laut Dwyer auch bei den Datenkabeln vor der Küste MVs: Was will man möglich machen? Für ihn ist Cybersicherheit ein „Schmiermittel“. Wenn sie funktioniert, bringt sie all die verschiedenen Zahnräder der modernen Welt miteinander in Beziehung, „ohne dass das ganze System vor Reibung ins Stocken kommt und zusammenbricht“. Cybersicherheit verbinde also, ähnlich wie die Unterseedatenkabel selbst.
Vom Bedrohungs- zum Chancenmodell
In der Ostsee funktioniert das derzeit nur teilweise. Tatsächlich hatten die beschädigten Datenkabel dank der starken Cyberabwehr der betroffenen Ostseeanrainer Deutschland, Estland, Finnland, Lettland, Litauen und Schweden bisher kaum Folgen für den Zugang zum Internet und seinen Diensten.33 Denn die weltweit führenden Cyberabwehren waren widerstandsfähig genug, um ohne Weiteres mit den Unterbrechungen umzugehen.34
Bisher, sagt die dänische Wissenschaftlerin Amelie Theussen deswegen, seien Kabelunterbrechungen eine Unannehmlichkeit und mehr nicht. Doch weil auch die Kabel, die in MV anlanden, so wichtig für die Weltwirtschaft und den alltäglichen Kommunikationsfluss sind, könne sich das schlagartig ändern. Daher steige die Spannung in der Ostsee mit jedem neuen Zwischenfall weiter und drohe immer mehr zu eskalieren.
Die Situation wird auch die grey zone genannt. Das bedeutet, dass zwar gerade kein Krieg in der Ostsee herrscht, doch Frieden ist es auch nicht wirklich.35 Der Begriff ist nicht mit der Idee eines hybriden Konflikts zu verwechseln, von dem auch regelmäßig in den Nachrichten die Rede ist.36 Damit werden Konflikte beschrieben, die auch in der digitalen Welt ausgetragen werden. Zum Beispiel durch Sabotage an Datenkabeln, aber auch durch Hackingangriffe oder das Verbreiten von Fake News.
Für die Sicherheitsexpert:innen Theussen und Kerttunen ergebe sich daraus die Gefahr einer voreingenommenen Haltung, wie sie heute schon oft beobachtet werden könne: „Irgendeine Website bricht zusammen: es muss Russland sein.“ Dabei seien die größten Gefahren womöglich ganz andere. Zum Beispiel, dass Entscheidungsträger:innen so sehr in Bedrohungen dächten, dass ihre Verteidigungsbemühungen langsam aber sicher den freien Zugang zum Internet untergraben.
Was Cybersicherheit wirklich leisten muss
Dabei werde die Fähigkeit, sozial mit möglichen Störungen umzugehen, gar nicht durch ständige Verdächtigung aufgebaut, erklärt auch Schubert. Wichtig sind vielmehr informierte Bürger:innen und Gesetze, die eine offene, ehrliche und aktive Gesellschaft fördern.
Das gehöre genauso zu einer starken Cybersicherheit, wie die starke technische Verteidigung, sagt Theussen. Man brauche die Extrakabel und Rechenzentren, über die Datenflüsse beschädigter Kabel umgeleitet werden können. Aber auch demokratische Werte gehören zur Cyberabwehr – starker Zusammenhalt in der Gesellschaft, Vertrauen in die Regierung, gute Medienbildung und die Fähigkeit, kritisch über Dinge nachzudenken. Doch das alles werde gefährdet, wenn Entscheidungsträger:innen immer mehr an Krieg und Bedrohungen denken, so die Konfliktforscherin.
Denn egal, was Russland tut, betont Theussen: die Ostsee sei kein gesetzloser Raum. Grundsätzlich gelten nämlich auch in Sachen Cybersicherheit das inländische Friedensrecht und die Menschenrechtsgesetze. Außerdem sind in Artikel 5 des NATO-Vertrags und Artikel 51 der Charta der Vereinten Nationen das Recht von Staaten auf kollektive Selbstverteidigung verankert, sollte der Konflikt um die Datenkabel eskalieren.37
„Wir müssen schon zeigen, dass wir vorbereitet sind“, so die Wissenschaftlerin. „Aber wir müssen auch vorsichtig sein, dass wir nicht übertreiben und keine Angst schüren und nicht abschaffen, was eine friedliche, demokratische Gesellschaft ausmacht.“ Denn schließlich seien all die Ebenen der Cybersicherheit da, um Menschen zu schützen. Oder zumindest sollten sie das sein.
Vorbereitung statt Panik
Letztlich war die Ostsee schon lange ein Ort des elektronischen Austausches – und des Cyberkonflikts.38 Die fünf ganz besonderen Gartenschläuche vor der Küste MVs verbinden Deutschland mit seinen Nachbarn und der Welt, machen das Land aber gleichzeitig verwundbar. Dadurch wird die Ostsee einmal mehr zur Arena globaler Machtpolitik.
Doch Cybersicherheit bedeutet auch, sich über Ereignisse wie beschädigte Kabel zu informieren, um voreilige Vorwürfe hinterfragen zu können. Da die technischen Abwehren in MV und rund um die Ostsee mitunter bestens aufgestellt sind, könnte gerade der Umgang mit der digitalen Welt darüber entscheiden, ob sie auch frei und friedlich bleibt. Denn wenn die Schlagzeilen irgendwann versickern, bleiben die Herausforderungen trotzdem: Wie schützt man wirklich eine Infrastruktur, die so zentral für das tägliche Leben ist?
- Voce, Antonio; Ahmedzade, Tural; Kirk, Ashley: ‚Shadow fleets‘ and subaquatic sabotage: are Europe’s undersea internet cables under attack?, auf: guardian.co.uk (5.3.2025).
Adler, Nils: Are underwater pipelines, cables being sabotaged in the Baltic Sea? Why?, auf: aljazeera.com (23.11.2024) / Reuters (Hg.): Recent suspected underwater sabotage incidents in the Baltic Sea, auf: reuters.com (21.2.2025). ↩︎ - NDR (Hg.): Datenkabel in der Ostsee: Schweden ermittelt wegen Sabotage, auf: ndr.de (25.2.2025). ↩︎
- Washington Post (Hg.): Accidents, not Russian sabotage behind undersea incidents, officials say, auf: washingtonpost.com (19.1.2025). ↩︎
- Jack, Victor; MacKenzie, Lucia; Clark, Sam: Europe’s new war with Russia: Deep sea sabotage, auf: politico.com (7.4.2025). ↩︎
- Süddeutsche Zeitung (Hg.): Pistorius geht bei defektem Ostsee-Kabel von Sabotage aus, auf: sueddeutsche.de (19.11.2024). ↩︎
- Besch, Sophia; Brown, Erik: A Chinese-Flagged Ship Cut Baltic Sea Internet Cables. This Time, Europe Was More Prepared, auf: carnegieendowment.com (3.12.2024). ↩︎
- Heide, Dana; Koch, Moritz: Das Rätsel um „Newnew Polar Bear“ bei der Beschädigung einer Gaspipeline in der Ostsee, auf: handelsblatt.de (25.10.2023). ↩︎
- Kivil, Karl; Vahtla, Aili: China admits container ship Newnew Polar Bear damaged undersea gas pipeline, auf: err.ee (12.8.2024). ↩︎
- Deuschle, Christoph; Schmidt, Andreas: Kaputte Datenkabel in der Ostsee: Chinesischer Frachter im Fokus, auf: ndr.de (3.12.2024). ↩︎
- Washington Post (Hg.): Accidents, not Russian sabotagem behind undersea cable damage, officials say, auf: washingtonpost.com (19.1.2025). ↩︎
- Deutschlandfunk (Hg.): Wie angreifbar ist die Infrastruktur in der Ostsee?, auf: deutschlandfunk.de (6.4.2025). ↩︎
- Hilgenstock, Benjamin: Russische Schattenflotte, auf: bpd.de (24.3.2025). ↩︎
- Deutsche Welle (Hg.): Finnland gibt mutmaßlichen Sabotage-Tanker „Eagle S“ frei, auf: dw.com (2.3.2025). ↩︎
- Staib, Julian: Abermals Datenkabel in der Ostsee beschädigt, auf: faz.net (26.1.2025). ↩︎
- Deutsche Welle (Hg.): Sweden: Baltic Sea cable damage not sabotage, ship released,auf: dw.com (2.3.2025). ↩︎
- NDR (Hg.): Ostsee-Kabel: Rostocker Marine-Hauptquartier koordiniert NATO-Einsatz, auf: ndr.de (29.1.2025). ↩︎
- E-Mail von Angelica Tikk, Leiterin des Bereichs Internationale Beziehungen des NATO Cooperative Cyber Defence Centre of Excellence, vom 31.3.2025. ↩︎
- Deutsche Welle (Hg.): Latvia: Undersea cable likely damaged by external influence, auf: dw.com (27.1.2025). ↩︎
- Honsel, Gregor: Roboter, der Unterseekabel kappt: China beweist, dass es „kritische Infrastruktur bei Bedarf zerstören könnte“, auf: t3n.de (21.4.2025). ↩︎
- Riebeling, Fee Anabelle: Ohne diese Kabel könnten wir 95% des Datenverkehrs vergessen, auf: 20min.ch (6.3.2024). ↩︎
- Telefonat mit Mika Kerttunen am 6.3.2025. ↩︎
- Telegeography (Hg.): Submarine cable map, auf: submarinecablemap.com (abgerufen am 27.3.2025). ↩︎
- Guinness, Harry: The world’s internet traffic flows beneath the oceans – here’s how, auf: popularscience.com (28.9.2023). ↩︎
- Taaffe, Joanne: Six companies dominate network traffic as speed and access grows, tmforum.org (23.12.2021). ↩︎
- E-Mail von Maximilian Schubert, Cybersicherheitsforscher an der Universität der Bundeswehr in München, vom 28.3.2025. ↩︎
- Reuters (Hg.): Anatomy of a cable, auf: reuters.com. ↩︎
- Ahlander, Johan; Jacobsen, Stine: Sweden says ship broke Baltic Sea cable by accident, auf: reuters.com (3.2.2025). ↩︎
- Hale, Erin: As undersea cables break off Europe and Taiwan, proving sabotage is tough, auf: aljazeera.com (10.3.2025). ↩︎
- International Telecommunications Union (Hg.): Global Cybersecurity Index (GCI) 2017, S. 59-60, auf: itu.com (19.7.2017) / International Telecommunications Union (Hg.): Global Cybersecurity Index (GCI) 2018, S. 63, auf: itu.com (25.4.2019). ↩︎
- International Telecommunications Union (Hg.): Global Cybersecurity Index (GCI) 2020, S. 25, auf: itu.com (30.06.2021). ↩︎
- Telefonat mit Amelie Theussen am 10.3.2025. ↩︎
- Fastrup, Niels; Quass, Lisbeth; Ledegaard Thim, Frederik Hugo: Afsløring: Russiske spionskibe forbereder mulig sabotage mod havvindmøller, gasrør og strømkabler i Danmark og Norden, auf: dr.dk (19.4.2023). ↩︎
- Ruffino, Jane: Baltic Subsea Cables: A Story of Resilience, Not Fear, auf: internetsociety.org (22.11.2024). ↩︎
- Aben, Emile: A Deep Dive Into the Baltic Sea Cable Cuts, auf: labs.ripe.net (19.12.2024). ↩︎
- Cambridge Dictionary (Hg.): Grey zone, auf: dictionary.cambridge.org. ↩︎
- Capaul, Ivo:Hybride Bedrohungen – eine Taxonomie, In: CSS Analysen zur Sicherheitspolitik Nr. 352, S. 1, auf: css.ethz.ch (18.12.2024). ↩︎
- Capaul, Ivo: Hybride Bedrohungen – eine Taxonomie, In: CSS Analysen zur Sicherheitspolitik Nr. 352, S. 1, auf: css.ethz.ch (18.12.2024). ↩︎
- E-Mail von Angelica Tikk vom 31.3.2025. ↩︎

