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Pogrom in Rostock-Lichtenhagen 1992

Der schwere Weg des Erinnerns

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Karte mit den Gedenkstelen in Rostock sowie dem Mehmet-Turgut-Denkmal

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„Viele wollen nicht mehr darüber reden, wollen keine Veranstaltungen mehr dazu, wollen einfach nur vergessen“, sagt Stephanie Nelles, Integrationsbeauftragte von Rostock. Diese Meinung sei weit verbreitet in der Stadt, auch in der migrantischen Community. „Es gibt aber auch viele, vor allem Jüngere, die wollen das nicht vergessen.“ Sie seien nie richtig über das Pogrom 1992 in Lichtenhagen informiert worden und forderten nun von der Elterngeneration, den Zeitzeug:innen, ein, darüber zu sprechen. Damit skizziert Nelles die Spaltung des Erinnerns in der Rostocker Stadtgesellschaft. Die Integrationsbeauftragte selbst positioniert sich klar: „Du kannst nur verändern, wenn du erinnerst."

Die Erinnerung an das Pogrom war von Anfang an umkämpft. Bereits am 14. Oktober 1992 – nachdem das Abschiebeabkommen zwischen Deutschland und Rumänien unterzeichnet wurde – brachte eine Aktionsgruppe französischer Jüd:innen zusammen mit dem Roma National Congress eine Gedenktafel am Rostocker Rathaus an. Damit wollten sie auf den Zusammenhang zwischen Pogrom und Abschiebungen von Jüd:innen, Sinti:zze und Rom:nja sowie die Parallelen zwischen Lichtenhagen und Naziherrschaft hinweisen. Die Gedenktafel wurde entfernt, drei Aktivist:innen wurden verhaftet und für zehn Tage festgehalten. 20 Jahre später brachten anlässlich der Gedenktage die Veranstalter:innen einer Kundgebung am Neuen Markt eine Replik der Gedenktafel mit erklärenden Hinweisen am Rathaus an, geduldet von der Stadtverwaltung.

Vergessene Betroffene

In der Vergangenheit hat die Stadt Rostock bei ihrem Erinnern an das Pogrom stets die Betroffenen und Überlebenden vergessen. „Wir kennen die Namen nicht von denen, die damals in der Zast gewohnt haben und von dem Pogrom betroffen waren“, sagt auch die Integrationsbeauftragte der Landesregierung, Jana Michael. Während sie das sagt, hallen die Namen der Todesopfer rechter Gewalt seit 1990 zur Eröffnung der drei Wanderausstellungen unter dem Thema „Kein Mord mehr!“ durch die Societät Rostock maritim am 31. Juli. 

Was mit ihnen passiert ist, ist ebenfalls unbekannt. Vermutlich wurden viele abgeschoben. „Das war damals so. Man hat sich nicht mit den Opfern und deren Angehörigen beschäftigt, auch keine zivilgesellschaftliche Organisation hat die Aufarbeitung gefordert.“ Doch ein angemessenes Gedenken stelle die Perspektive der Betroffenen und deren Angehörige in den Mittelpunkt, nicht die Täter:innen. „Damit die Nazis wenigstens nicht damit gewinnen, dass die Opfer vergessen werden.“

Deutsche Eiche als Symbol umkämpften Erinnerns

Zum 20. Jahrestag, am 26. August 2012, fand eine große Gedenkveranstaltung statt. Der Rostocker und damalige Bundespräsident Joachim Gauck hielt eine Rede. Betroffene hatten kein Rederecht. Kien Nghi Ha kritisierte in seiner Rede auf der Abschlusskundgebung der Demonstration am 25. August 2012 die fehlende Einbindung der vom Pogrom Betroffenen sowie von migrantischen Organisationen bei der offiziellen Gedenkveranstaltung. Der promovierte Kultur- und Politikwissenschaftler forscht und arbeitet zu postkolonialer Kritik, Rassismus und Migration.

Außerdem wurde mit Gauck zusammen eine deutsche Eiche vor das Sonnenblumenhaus gepflanzt. Die einen hielten sie für ein Symbol für die Verstetigung des Erinnerns, andere für ein deutschtümelndes Symbol für historische und politische Ignoranz. Nachdem der Polizeischutz für die deutsche Eiche abgezogen war, wurde diese drei Tage später wieder gefällt. Die „Arbeitsgruppe antifaschistischer Fuchsschwanz“ bekannte sich zu der Aktion und begründete sie mit der Geschmacklosigkeit der Symbolik.

Gedenken ist keine melancholische Rückschau, sondern politisches Handeln
Jana Michael, Integrationsbeauftragte der Landesregierung

Nelles ist seit 2011 Integrationsbeauftragte der Stadt Rostock. Somit hat sie auch das 20-jährige Gedenken maßgeblich mit initiiert. Über die deutsche Eiche möchte sie nicht sprechen, das sei nicht ihre Idee gewesen. Den Vorwurf, Betroffene nicht einbezogen zu haben, weist sie von sich. Der Migrantenrat und der Verein Diên Hông seien in die Planungen involviert gewesen.

Parallelen zum 30-jährigen Gedenken

„Dieses Mal haben wir die Gedenkveranstaltungen ganz gut hinbekommen“, gibt sich Nelles hoffnungsvoll. Die Planungen liefen seit Herbst vergangenen Jahres, eingebunden seien Migrant:innenorganisationen und der Verein Soziale Bildung, Träger des Dokumentationszentrums Lichtenhagen im Gedächtnis.

Dennoch wurde im Vorfeld des 30-jährigen Gedenkens auch Kritik an der offiziellen Gedenkveranstaltung der Stadt laut. Imam-Jonas Dogesch forderte eine Kommunikation auf Augenhöhe mit kommunaler Politik und Verwaltung für die Planung der Gedenkveranstaltungen. Er ist Sprecher des Netzwerks der Migrant:innenorganisationen Migranet MV sowie Sprecher des Bündnisses Gedenken an das Pogrom. Lichtenhagen 1992., das anlässlich des 30-jährigen Gedenkens gegründet wurde. Dogesch kritisiert die handverlesene Auswahl der Eingeladenen und darüber hinaus den Besuch des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier (SPD).

Im Fokus stehen die Betroffenen. Auftritte der Bundespolitik haben die Tendenz, den Fokus vom Inhalt auf die Form zu lenken
Imam-Jonas Dogesch, Sprecher des Bündnisses Gedenken an das Pogrom. Lichtenhagen 1992.

Wie auch in anderen Städten wie Mölln organisiert daher dieses Jahr auch in Rostock ein breites Bündnis aus Vereinen und Initiativen bewusst in Abgrenzung zur Stadt eigene Gedenkveranstaltungen, darunter die bundesweite Demonstration in Lichtenhagen am kommenden Samstag, den 27. August. Vergangenes Jahr hat sich das Gedenkbündnis mit mehr als 30 zivilgesellschaftlichen Organisationen gegründet.

Dezentrales Denkmal „Gestern Heute Morgen“

Im September des 20. Gedenkjahres beschloss die Rostocker Bürgerschaft die Gründung einer Arbeitsgruppe Gedenken an das Pogrom in Lichtenhagen sowie an die Opfer der Terrorvereinigung Nationalsozialistischer Untergrund (NSU). Am 25. Februar 2004 wurde Mehmet Turgut vom NSU ermordet.

Auf Initiative dieser Arbeitsgruppe schrieb die Stadt im Sommer 2016 anlässlich des 25-jährigen Gedenkens einen Kunstwettbewerb für ein dezentrales Erinnern aus. Damit solle das Gedenken nicht nur an runden Jahrestagen ermöglicht und das Stigma aus dem Stadtteil geholt werden, erklärt Nelles. Denn nicht nur Lichtenhagen und seine Bewohner:innen seien verantwortlich für das Pogrom gewesen.

Den Zuschlag bekam Künstler:innengruppe „Schaum“ mit Alexandra Lotz und Tim Kellner. Nach ihrem Entwurf wurden 2017 dezentral fünf Gedenkstelen in der Stadt verteilt: eine erinnert vor dem Verlagshaus der Ostsee-Zeitung an die Verantwortung der Medien, an die Verantwortung der Gesellschaft erinnert eine im Rosengarten – dem damaligen Standort des Jugend Alternativ Zentrums (JAZ), das sich schon damals mit den Betroffenen solidarisierte –, eine vor dem Rathaus an die der Politik, eine an die der Sicherheitsbehörden vor der Polizeiwache in der Ulmenstraße und eine an die permanente Bedrohung durch rechte Gewalt am Sonnenblumenhaus. Erst durch Initiative des Trägervereins des Interkulturellen Zentrums im Waldemarhof, in dem auch Diên Hông und der Migrantenrat sitzen, konnte ein Jahr später die sechste Gedenkstele finanziert und errichtet werden, für die Betroffenen des Pogroms am Doberaner Platz.

Kritik am dezentralen Gedenken

Es gab und gibt Kritik an dem dezentralen Gedenken. Einerseits seien die Stelen sehr unauffällig und nicht als Denkmal für das Pogrom erkennbar. „An das Pogrom erinnert ein kleines Mahnmal, direkt vor dem Sonnenblumenhaus, zwischen der Rückseite des Lidls und einem Baum. Eine kleine weiße Gedenkstele, vielleicht einen Meter hoch, ohne Inschrift darauf. Jemand hat mit dem Edding was draufgekritzelt, von unten wächst Gras empor. Die Stele gehört zu einem Ensemble, das über fünf Teile der Stadt verteilt ist und sehr durchdacht wirkt, wenn man sich mit dem Konzept befasst. Aber hier wirkt sie so bedeutungsvoll wie ein Hydrant.“

Gedenkstele am Sonnenblumenhaus in Rostock-Lichtenhagen (Foto: Heiner L. Beisert)

So fragt sich auch Kien Nghi Ha, ob das Mahnmal nur eine Pflichtaufgabe für die Stadt war, das im Alltag möglichst wenig stört und wehtut und kritisiert die Wahl der Rostocker Jury. Außerdem heißt die Stele am Sonnenblumenhaus verschleiernd „Selbstjustiz“, nicht „Rassismus“. 

In dem Flyer des Rostocker Kulturamtes heißt es zu den Denkmälern: „Die Kunstwerke wollen keine Antworten oder Schuldzuweisungen geben.“ Der Kultur- und Politikwissenschaftler fragt sich in diesem Zusammenhang, was denn die Gedenkstelen überhaupt wollen: „Was wollen die Kunstwerke, wenn sie weder Antworten geben noch Fragen nach der Verantwortung stellen?“ 

Die Künstlerin Alexandra Lotz wundert sich über diesen Satz. „Uns war es von Anfang an unheimlich wichtig, die Verantwortlichen zu benennen.“ Daher hätten sie analog zu den fünf Säulen eines funktionierenden demokratischen Systems adressiert. „Wenn nur eine sich ihrer Aufgabe entzieht, geschieht ein großes Unheil.“

Kien Nghi Ha hält dieses Denkmal für eine verpasste Chance für ein dezentrales Konzept, das sich tatsächlich mit der Geschichte des Pogroms auseinandersetzt. „Statt die Geschichte mit konkreten Inhalten sichtbar zu machen, wird mit universellen Gesten wie Umarmungen und abstrakten Symbolen rassistische Gewalt neutralisiert.“ Doch für die politische und kulturelle Einordnung gebe es an jeder Stele eine Tafel mit Verweis auf die Internetseite rostock-lichtenhagen-1992.de, so Lotz.

Ein weiterer zentraler Kritikpunkt an den Gedenkstelen: Auch 2017, 25 Jahre nach dem Pogrom, wurden die Betroffenen erneut vergessen, wie Kien Nghi Ha sagt. Auch Doan Hoang Mai, ehemalige Vertragsarbeiterin der DDR, sagt: „Dass das Denkmal nicht an die Betroffenen erinnerte, hat mich tieftraurig gemacht.“ Außerdem sei laut Kien Nghi Ha auch bei der Einweihung keine öffentliche Repräsentation der betroffenen Communities erfolgt. Das erklären die Künstler:innen Lotz und Kellner mit ihrem Konzept. „Am Ende der Umsetzung stehen erst einmal alle für das Pogrom hauptsächlich verantwortlichen Kräfte“, sagt Lotz. „Versöhnung mit den Opfern kann nur entstehen, wenn die Täter benannt werden. Die Rolle des Opfer entstand in der Auseinandersetzung mit den Tätern als Prozess – deswegen liegt auch ein Jahr dazwischen.“

Rostock tut sich schwer mit dem Erinnern

Doch nicht nur das kommunale Erinnern an das Pogrom 1992 wird kritisiert. Seit 2012, zehn Jahre nach Turguts Ermordung und drei Jahre nach der Selbstenttarnung des NSU, gibt es eine jährliche Gedenkveranstaltung für Mehmet Turgut. Seit 2014 steht an dem Ort, an dem er getötet wurde, am Neudierkower Weg, eine Gedenkstätte – zwei Betonbänke mit türkischen und deutschen Inschriften. Für Stephanie Nelles ist der 25. Februar mittlerweile ein festes Datum in Rostock. Nach der diesjährigen Gedenkveranstaltung wurde das Denkmal in der Nacht verwüstet.

Während Städte wie Hamburg und Kassel bereits 2014 Straßen und Plätze nach Opfern des NSU benannten, wurde der Vorschlag in Rostock durch den zuständigen Ortsbeirat Dierkow Ost/West 2012 abgelehnt. In dem Jahr des 20-jährigen Gedenkens an das Pogrom in Rostock-Lichtenhagen. Eine Bitte um erneute Prüfung wurde im März 2021 abgelehnt. Auch eine Bitte des Migrantenrats um ein gemeinsames Gespräch mit den Fraktionsvorständen der Bürgerschaft und Mitgliedern der Ortsbeiräte verhallte bisher ungehört.

Darüber hinaus wurde ein weiterer rassistischer Anschlag beinahe vergessen: Die Ermordnung des Rumänen Dragomir Christinel in einer Geflüchtetenunterkunft in Saal bei Ribnitz-Damgarten durch Neonazis etwa ein halbes Jahr vor dem Pogrom in Lichtenhagen. Erst 2019 wurde das erste Mal seiner Ermordung gedacht, die 27 Jahre vorher scheint das niemand wichtig gefunden zu haben, meint Annette Hölting von der Gedenkinitiative für Dragomir Christinel. Diese fordert ein offizielles Gedenken der Stadt sowie ein kommunal finanziertes Denkmal. Auch bei Dragomir Christinel zeige sich die Ignoranz und das Desinteresse der Mehrheitsgesellschaft. Bis heute wisse man nichts über ihn: Wo ist er begraben? Hieß er wirklich Dragomir Christinel? Wer sind seine Eltern, seine Familie, seine Freunde? Wo sind die Dokumente, Krankenhaus- und Prozessakten?

Rechtes Erinnern

Auch die Rechten erinnern sich. 2011 hat die NPD das Pogrom am Sonnenblumenhaus für ihren Wahlkampf benutzt. Diejenigen, die 1992 Brandsätze geworfen haben, sind heute etwa Mitte 40, einige haben vermutlich selbst Kinder. Und beim Spiel des F.C. Hansa Rostock gegen St. Pauli am 21. August im Ostseestadion zeigten Anhänger auf der Südtribüne neben homo- und transfeindlichen Bannern eines mit der Aufschrift Lichtenhagen.


Kommunale Gedenkveranstaltung am Sonnenblumenhaus

Am heutigen Donnerstag findet die Gedenkveranstaltung der Stadt Rostock statt. 15 Uhr beginnt diese am Sonnenblumenhaus in Lichtenhagen mit der Begrüßung von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (SPD) durch Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD), die Bundesbeauftragte für Migration, Flüchtlinge und Integration Reem Alabali-Radovan (SPD), den Ostbeauftragten der Bundesregierung Carsten Schneider (SPD), Bürgerschaftspräsidentin Regine Lück (Linke) sowie Senator und Zweitem Stellvertreter des Oberbürgermeisters Steffen Bockhahn (Linke). 

Zu Gast sind außerdem Romani Rose, Vorsitzender des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma, die Zeitzeugen Nguyen Do Thinh, Izabela Tiberiade, Tochter des erkrankten Zeitzeugen Romeo Tiberiade, der 1992 mit seiner Familie in der Zentralen Aufnahmestelle für Asylsuchende im Sonnenblumenhaus 19 untergebracht war, sowie Wolfgang Richter, der damalige Ausländerbeauftragte von Rostock, der während des Pogroms mit etwa 150 Menschen zusammen im Sonnenblumenhaus eingesperrt war.

Bockhahn wird außerdem darüber informieren, dass die Aufgänge 18 und 19 der Mecklenburger Allee künftig unter Denkmalschutz stehen.

Nach einem Besuch im Stadtteil- und Begegnungszentrum Lichtenhagen und des buddhistisch-vietnamesischen Tempels beginnt anschließend um 17:30 Uhr die Gedenkveranstaltung im Rathaus. Diese wird per Livestream übertragen.


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Fußnoten

  1. Prenzel, Thomas: Umkämpfte Erinnerung: Gedenken und Politik zum 20. Jahrestag von Rostock-Lichtenhagen, in: Zeitgeschichte regional. Mitteilungen aus Mecklenburg-Vorpommern, S. 36-44 (Dezember 1992).
  2. Flägel, Victoria: Ignorierte Perspektiven, in: KATAPULT MV, Ausgabe 11, S. 9f.
  3. Forschungsgesellschaft Flucht und Migration (FFM) (Hg.): Heft 2: Rumänien. Vor den Toren der Festung Europa., auf: archiv.ffm-online.org (1996), S. 5 / Dokumentationszentrum „Lichtenhagen im Gedächtnis“ (Hg.): „Empathie“ – Doberaner Platz, auf: app.lichtenhagen-1992.de.
  4. Prenzel, Thomas: Umkämpfte Erinnerung: Gedenken und Politik zum 20. Jahrestag von Rostock-Lichtenhagen, in: Zeitgeschichte regional. Mitteilungen aus Mecklenburg-Vorpommern, S. 39 (Dezember 1992).
  5. Jana Michael bei der Eröffnung der drei Wanderausstellungen unter dem Thema „Kein Mord mehr!“ in der Societät Rostock maritim am 31.7.2022.
  6. Flägel, Victoria: Ignorierte Perspektiven, in: KATAPULT MV, Ausgabe 11, S. 9f.
  7. leftvision: Rostock-Lichtenhagen 2012: „Ich bin hier, weil ihr hier seid", auf: youtube.com (31.8.2012).
  8. Prenzel, Thomas: Umkämpfte Erinnerung: Gedenken und Politik zum 20. Jahrestag von Rostock-Lichtenhagen, in: Zeitgeschichte regional. Mitteilungen aus Mecklenburg-Vorpommern, S. 39, 41 (Dezember 1992) / Spiegel TV: 20 Jahre Rostock-Lichtenhagen: Polizeischutz für den Mahnbaum, auf: youtube.com (29.8.2012).
  9. Griesbach, Jens: Bündnis kritisiert Steinmeier-Besuch in Rostock-Lichtenhagen, auf: svz.de (18.8.2022).
  10. Ebd.
  11. Prenzel, Thomas: Umkämpfte Erinnerung: Gedenken und Politik zum 20. Jahrestag von Rostock-Lichtenhagen, in: Zeitgeschichte regional. Mitteilungen aus Mecklenburg-Vorpommern, S. 41 (Dezember 1992).
  12. Hanse- und Universitätsstadt Rostock (Hg.): Rückschau zum Gedenken: Kunstwettbewerb Erinnern und Mahnen an Rostock-Lichtenhagen 1992, auf: rathaus.rostock.de.
  13. Ebd.
  14. Dokumentationszentrum „Lichtenhagen im Gedächtnis“ (Hg.): „Empathie“ – Doberaner Platz, auf: app.lichtenhagen-1992.de.
  15. Bangel, Christian: Deutschland-Lichtenhagen, auf: zeit.de (22.8.2022).
  16. Vortrag „Das Pogrom in Rostock-Lichtenhagen als institutionalisierter Rassismus“ von Kien Nghi Ha am 21.6.2022 an der Universität Rostock.
  17. Amt für Kultur, Denkmalpflege und Museen der Hansestadt Rostock (Hg.): Gestern Heute Morgen. Fünf Erinnerungsorte für das Pogrom von Rostock Lichtenhagen 1992, auf: rostock-lichtenhagen-1992.de.
  18. Flägel, Victoria: Umbenennung in Mehmet-Turgut-Weg gefordert, auf: katapult-mv.de (3.3.2022).
  19. Interview mit Seyhmus Atay-Lichtermann am 28.7.2022.
  20. Prenzel, Thomas: Umkämpfte Erinnerung: Gedenken und Politik zum 20. Jahrestag von Rostock-Lichtenhagen, in: Zeitgeschichte regional. Mitteilungen aus Mecklenburg-Vorpommern, S. 36 (Dezember 1992).
  21. Pressemitteilung der Universitäts- und Hansestadt Rostock vom 23.8.2022.

Autor:innen

Geboren in Rostock.
Aufgewachsen in Rostock.
Studierte in Rostock. Und Kiel.

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