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Licht-aus-Aktion

Rügen auf Usedom

Nach einer Protestaktion von 14 Bürgermeistern des Amtes Usedom-Süd hat der Landkreis eine Mahnung versandt. Für zwei Stunden hatten sie Anfang Oktober die öffentlichen Lichter ihrer Gemeinden ausgeschaltet, um gegen die aktuelle Energiepolitik zu demonstrieren. Damit haben sie nach Ansicht des Landkreises ihre Kompetenzen überschritten. Weitere Konsequenzen folgen aber nicht.
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Mit einem Brief an alle beteiligten Bürgermeister hat der Landkreis Vorpommern-Greifswald noch einmal auf die Rechte und Pflichten hingewiesen, die mit dem Amt einhergehen, heißt es von einem Sprecher des Landkreises. Die Kreisverwaltung sei mit allen dazu in Kontakt.

Zuvor hatten Bürger:innen des Amtes Usedom-Süd einen offenen Brief an den Landkreis verfasst, in dem sie sich über die Protestaktion beschwerten. Insgesamt gingen beim Landkreis nach dessen Angaben zwei Beschwerden über die Maßnahme ein.

Weitere rechtliche Konsequenzen seien nicht geplant. Eine weitere Aktion dieser Art aber wohl vorerst auch nicht.

Autor:in

  • Bild von KATAPULT MV Redaktionsleiterin Martje Rust

    Ehemalige Redaktionsleitung

    Ist in Greifswald geboren, hat in Augsburg studiert und zog für den Lokaljournalismus wieder zurück nach MV.

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