Der starke Anstieg im vergangenen Jahr ist besonders auf eine höhere Fallzahl hinsichtlich der Verbreitung, des Erwerbs, Besitzes und der Herstellung kindermissbräuchlicher Inhalte zurückzuführen. Hier erfasste die Polizei 2025 966 Fälle – 2024 lag die Zahl noch bei 603.
MVs Innenminister Christian Pegel (SPD) interpretiert die Entwicklung als Ergebnis eines „steigenden Hinweisaufkommens“ und einer „wachsenden Verfügbarkeit internetfähiger Endgeräte“. Darüber werde die (unbewusste) Verbreitung strafbarer Inhalte begünstigt. Knapp die Hälfte der Tatverdächtigen in diesem Kontext ist minderjährig.
Zurückgegangen ist laut Statistik unter anderem die Zahl der Rauschgiftdelikte. Mit rund 3.600 Fällen zählte die Polizei so wenige wie seit zehn Jahren nicht mehr. Das Landeskriminalamt führt einen großen Teil dieser Entlastung auf die Legalisierung von Cannabis in 2024 zurück.


