Grafik zur Entwicklung von Rauschgiftdelikten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2016 und 2025.
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Neue Polizeiliche Kriminalstatistik

Zahl der Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung steigt, die der Rauschgiftdelikte sinkt

Das geht aus den neuesten Zahlen vor, die das Innenministerium kürzlich veröffentlicht hat.
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Der starke Anstieg im vergangenen Jahr ist besonders auf eine höhere Fallzahl hinsichtlich der Verbreitung, des Erwerbs, Besitzes und der Herstellung kindermissbräuchlicher Inhalte zurückzuführen. Hier erfasste die Polizei 2025 966 Fälle – 2024 lag die Zahl noch bei 603.

MVs Innenminister Christian Pegel (SPD) interpretiert die Entwicklung als Ergebnis eines „steigenden Hinweisaufkommens“ und einer „wachsenden Verfügbarkeit internetfähiger Endgeräte“. Darüber werde die (unbewusste) Verbreitung strafbarer Inhalte begünstigt. Knapp die Hälfte der Tatverdächtigen in diesem Kontext ist minderjährig.

Zurückgegangen ist laut Statistik unter anderem die Zahl der Rauschgiftdelikte. Mit rund 3.600 Fällen zählte die Polizei so wenige wie seit zehn Jahren nicht mehr. Das Landeskriminalamt führt einen großen Teil dieser Entlastung auf die Legalisierung von Cannabis in 2024 zurück.

Grafik zur Entwicklung von Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2020 und 2025.

Autor:in

  • Redakteurin und Betriebsrätin in Greifswald

    Geboren in Berlin, aufgewachsen in Berlin und Brandenburg. Tauschte zum Studieren freiwillig Metropole gegen Metropölchen.

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