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Lilly Biedermann

Redakteurin bei KATAPULT MV.

Artikel (9)

05.04.2024

Bürgerinitiative nimmt Jugendarbeit ins Visier

In einem Facebook-Beitrag wettert die Greifswalder Initiative zum Bürgerentscheid gegen das örtliche Jugendzentrum Klex. Auch andere zivilgesellschaftliche Initiativen werden verbal angegriffen. Was die Initiative als „linksextrem“ und „kommunistische Kaderschmiede“ bezeichnet, sind staatlich geförderte Jugendsozialarbeit, pädagogische Angebote sowie ehrenamtliches und kulturelles Engagement für die Hansestadt.

04.04.2024

Wir überholen Nordkurier und SVZ!

KATAPULT MV hat bei Instagram inzwischen 26.900 Follower. Das klingt erstmal nach keiner besonderen Zahl, aber damit folgen uns mehr Menschen als dem Nordkurier und der Schweriner Volkszeitung. Auch die Norddeutschen Neuesten Nachrichten (NNN) konnten wir damit hinter uns lassen. Unser nächstes Ziel ist die Ostsee-Zeitung. Bis wir deren 60.800 Follower knacken, ist es aber noch ein weiter Weg. Auch bei Facebook müssen wir noch etwas nachlegen. Darum folgt uns gern auf allen unseren Social-Media-Kanälen.

03.04.2024

Drei Jahre später immer noch nicht abgeschlossen

Vor drei Jahren brannte eine Schweinezuchtanlage in Alt Tellin komplett ab. Über 60.000 Schweine starben. Noch heute sorgt das Thema für Diskussionen. Der BUND beharrt auf eine Klage aus dem Jahr 2012, das Innenministerium arbeitet an einer neuen Brandschutzverordnung für Ställe und die Betreiberfirma will die Anlage neu aufbauen. Was nicht im Fokus der Konzeptionen steht, sind bis heute: die Tiere selbst.

27.03.2024

„Bildungsveranstaltungen“ von Rechten und Querdenker:innen

Telegram, Tiktok und alternative Medien: Die Kommunikationswege aus rechten oder Querdenker:innenkreisen sind vielfältig. Immer öfter finden „Bildungs- und Informationsveranstaltungen“ aber auch im echten Leben statt. Unsere Recherche klärt über Beispiele aus Greifswald, Schwerin und Neubrandenburg auf. Auffällig: Häufig besteht direkte Verbindung zur AfD.

26.03.2024

Konstant hohe Fallzahlen in MV

Die Beratungsstelle für Betroffene rechter Gewalt in MV (Lobbi) hat ihre Jahresstatistik veröffentlicht. Die Zahlen sind erschreckend und zeigen, wer häufig zum Opfer wird. Die größte Gefahr besteht demnach für Menschen, die von Rassismus betroffen sind. Aber auch politische Gegner und queere Personen stehen besonders im Fokus der Gewalttäter:innen. Die Gewaltakte reichen von leichter Körperverletzung bis zu versuchter Tötung. Auch Anfeindungen unterhalb der Gewaltschwelle haben zugenommen. Der gesellschaftliche Diskurs bestärke Täter:innen darin, mit Gewaltakten eine vermeintliche Mehrheitsmeinung zu vollstrecken. Deshalb gelte es erst recht, in Debatten rechten Argumenten zu widersprechen.

22.03.2024

Festgesetzte „Sea-Eye 4“: Appell für humanitäre Hilfe

Mit der „Sea-Eye 4“ ist ein Schiff aus MV unter drei derzeit von Italien im Mittelmeer festgesetzten Seenotrettungsschiffen. Eigentlich sollen sie dort Menschen vor dem Ertrinken retten. Das Schiff, das vor drei Jahren aus Rostock auslief, soll für insgesamt 60 Tage in Verwaltungshaft. Das ist die bisher längste Zeit einer Festsetzung. Darauf möchte die Greifswalder Lokalgruppe von Sea-Eye heute in der Stadt aufmerksam machen.

21.03.2024

AfD-Schlumpfvideo ist nur die Spitze des Eisbergs

Nachdem in der vergangenen Woche eine Schülerin aus Ribnitz-Damgarten mit einem Video für Aufsehen sorgte, laufen die Ermittlungen zu den Hintergründen weiter. Neue Erkenntnis: Es war nicht die erste rechte Meinungsäußerung der 16-Jährigen zu diesem Thema. Und: Der Vorfall ist nur einer von Vielen. Denn in jüngster Vergangenheit haben Vorfälle mutmaßlich rechter Straftaten an MVs Schulen zugenommen. Die gute Nachricht: Beratungsstellen im ganzen Land unterstützen Pädagog:innen, Eltern, Kolleg:innen und Freund:innen bei der Aufarbeitung.

12.03.2024

Demokratieprojekt muss raus, Ticketschalter mit Kiosk bleibt

Am 6. März wurden die Räumlichkeiten des Demokratiebahnhofs Anklam vom Landkreis Vorpommern-Greifswald amtlich versiegelt. Der Trägerverein zeigte sich in einem Beitrag auf Instagram schockiert. Die Maßnahme sei nicht angekündigt gewesen. Überraschenderweise ist der Ticketschalter mit Kiosk im selben Gebäude davon nicht betroffen. Die Gebäudeeigentümer suchen nach Übergangslösungen, der Verein prüft rechtliche Schritte. Was bis jetzt passiert ist.

07.03.2024

Blumen oder Frauenrechte

Demonstrieren, saunieren, Blumen verteilen oder zu Schlagermusik tanzen - es gibt viele Möglichkeiten, den Internationalen Frauentag am 8. März zu zelebrieren. Neben den zahlreichen Veranstaltungen, die an diesem Tag stattfinden, sollte man einen Blick auf die Statistiken werfen. Frauen verdienen durchschnittlich weniger, sind häufiger Opfer von häuslicher Gewalt und können medizinisch in bestimmten Regionen schlechter versorgt werden. Warum am Freitag nicht allen zum Feiern zumute ist.