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Sophia Rockenmaier

Geboren 1998. Studiert Journalistik und Politikwissenschaft in Passau und scheiterte bereits drei Mal bei dem Versuch, ein Auslandssemester zu absolvieren, an der Corona-Pandemie. Ihre journalistischen Schwerpunkte sind Politik und Feuilleton. Praktikantin bei KATAPULT

Artikel (10)

Stromkosten für Krankenhäuser symbolisiert durch die Größe von zwei Haufen Geldscheinen. Am Beispiel der Unimedizin Greifswald: 2022 4,7 Mio. Euro, 2023 14,5 Mio. Euro

Klatschen reicht nicht

Auf einer Pressekonferenz machen die Krankenhäuser in MV auf ihre finanzielle Lage aufmerksam. Die Kosten steigen rasant, doch Einsparungen sind kaum möglich. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft hat sich nun mit einer Petition an die Bundesregierung gewandt.
Leerstandsquoten in Rostock und Greifswald, 2022. Symbolisiert mit zwei Häusern: In Rostock 0,9 in Prozent, in Greifswald 2,9 in Prozent. Unter 4 Prozent wird es kritisch.

Wohnungsmarkt in Rostock und Greifswald weiterhin angespannt

Seit 2018 gilt in Rostock und Greifswald eine Mietpreisbremse, um den angespannten Wohnungsmarkt zu entlasten. Rechtzeitig vor ihrem Auslaufen 2023 wurde nun ein Folgegutachten vorgestellt – mit ernüchterndem Ergebnis.

Verfahren eingestellt

Vor knapp einem Jahr besetzten Aktivist:innen das Greifswalder Heizkraftwerk, um auf die Klimaschädlichkeit von Erdgas aufmerksam zu machen. Am Mittwoch wurde am Amtsgericht Greifswald wegen Hausfriedensbruchs gegen sie verhandelt. Das Ergebnis: Alle Strafverfahren wurden fallengelassen. Gegen eine der Angeklagten wurde eine Geldauflage von 150 Euro verhängt, die sie an eine gemeinnützige Organisation zahlen muss.

Mehr Marinestützpunkt, weniger Offshore

Eigentlich ist für alle Standorte der insolventen MV-Werften eine neue Nutzung sichergestellt. Doch an einigen Standorten müssen Arbeiter:innen trotzdem um ihre Stellen fürchten. Wie viele davon tatsächlich erhalten bleiben, hängt von der Entwicklung der angesiedelten Firmen und Branchen ab.

Bis es knallt

Munitionsreste und chemische Kampfstoffe aus dem Zweiten Weltkrieg wurden nach 1945 zu einem großen Teil im Meer entsorgt. Dort liegen sie noch heute – und bedrohen Mensch und Umwelt gleichermaßen.

Demos in MV

Morgen ist globaler Klimastreik! In ganz Deutschland finden Demonstrationen statt. Unter dem Motto #PeopleNotProfit ruft Fridays for Future zu Protesten auf. Auch in MV gibt es in zahlreichen Städten Streiks. Alle Infos zu Zeiten und Orten findet ihr auf der Karte!

Maßnahmen für den Herbst beschlossen!

Die Landesregierung hat am Montag eine neue Corona-Landesverordnung beschlossen. Sie konkretisiert die Umsetzung des Infektionsschutzgesetzes. Mit dabei: Testpflicht, Maskenpflicht - und einige Ausnahmen. Da die Infektionszahlen in MV niedrig und die Immunisierungsrate hoch sei, brauche es aktuell keine weiterführenden Maßnahmen, auch wenn diese nach dem IfSG möglich wären, so Gesundheitsministerin Drese auf der Pressekonferenz.

Demonstration gegen Regierungskurs – Schwesig in Neubrandenburg ausgebuht

In Neubrandenburg haben gestern etwa 2.000 Menschen gegen die aktuelle Energiepolitik der Bundesregierung protestiert. Anlass war der Besuch von Ministerpräsidentin Schwesig beim Wirtschaftsempfang der Industrie- und Handelskammer. Zeitgleich bewegte sich ein Autokorso über den Friedrich-Engels-Ring Richtung Innenstadt, der später zur Demonstration auf dem Marktplatz stieß.

Herr Bürgermeister probt den Aufstand

Wenn Referent:innen für Öffentlichkeitsarbeit eine Sache hassen, dann sind es spätabendliche Alleingänge von Politiker:innen in den Sozialen Medien. Insofern möchte man derzeit wirklich gerne im Stralsunder Rathaus mithören. Der dortige Oberbürgermeister Alexander Badrow (CDU) hielt es für eine gute Idee, einen Demonstrationsaufruf der Fraktion „Bürger für Stralsund“ zu teilen. So weit, so unaufregend wäre das, würde diese Demonstration nicht einen sofortigen Rücktritt der Bundesregierung fordern.

Babylots:innen-Projekt startet in Rostock

Am Südstadtklinikum Rostock gibt es ab sofort ein neues Angebot für werdende und junge Eltern. Die sogenannten Babylotsinnen sollen hilfsbedürftige Familien beraten, sie unterstützen und gegebenenfalls an geeignete Stellen weitervermitteln. Das Klinikum verspricht sich davon, damit auch Familien, die nur über geringe Ressourcen verfügen, zu erreichen.