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Swantje Furtak

Studiert Biochemie an der Universität Greifswald und ist bis März Praktikantin bei KATAPULT MV.

Artikel (17)

Plattdeutschunterricht in MV

An vier Schulen können Schüler:innen in MV ihr Abitur im Fach „Niederdeutsch“ ablegen. Wie so eine Plattdeutsch-Stunde aussieht und warum die Landesregierung, die Sprache unbedingt vorm Aussterben bewahren will.

Seegrasforschung im Greifswalder Bodden

Über 50 % der Seegraswiesen in der Ostsee sind in den letzten Jahren zurückgegangen . Die Greifswalder Mikrobiologin Anne Brauer versucht das zu ändern.

Die Ostsee – das größte Klo Europas

Anhand von Kotresten in der Ostsee herausfinden, wann und wo Menschen gelebt haben – dass das funktioniert, hat jetzt ein Rostocker Forscher nachgewiesen. Jérôme Kaiser untersuchte Sedimentablagerungen und konnte daran das Bevölkerungswachstum im Ostseeraum ablesen. Stiegen die Bevölkerungszahlen, fanden sich mehr Kotrückstände. Verlangsamte sich das Bevölkerungswachstum, kam es auch zu weniger Ablagerungen. Was macht man mit diesem Wissen?

Die Rückkehr der Heilpflanzen

Die Hälfte der Arzneimittel in Deutschland basiert auf Heilpflanzen, davon werden etwa 90 Prozent importiert. In Mecklenburg-Vorpommern gibt es einige Projekte, um das zu ändern. Drei junge Forscher:innen aus MV wollen den Arzneimittelmarkt umkrempeln.

Müllland MV

Das durchschnittliche Pro-Kopf-Aufkommen an Müll ist gestiegen. Auch in MV. Ein weiteres Problem: Trotz Pfandsystemen und anderen Alternativen von Städten und Gemeinden landet vieles neben der Tonne.

„Zeynep“ mit 134 km/h über Rügen

Sturmtief „Zeynep“ fegte am Wochenende mit großer Wucht über Deutschland. Unklar ist, welchen Einfluss der Klimawandel auf Stürme hat, sicher dagegen, wer diesen „Zeynep“ nannte.

Ein Tablet, groß wie ein Tisch

Fruit Ninja, Senior:innen-Yoga und digitale Fotoalben – auf einem 43-Zoll-Touchscreen bringt ein junges Unternehmen Digitalisierung ins Altersheim. Gestern wurden die ersten zwei „Care Tables“ in Pflegeeinrichtungen in Waren und Schwerin installiert. Ein Ausblick, wie Pflege in Zukunft ergänzt werden könnte.

Schleuser:innen legen Berufung ein

Die zwei in Pasewalk verurteilten Schleuser:innen haben Berufung gegen ihre Haftstrafen eingelegt. Vergangene Woche waren die 38-jährige Frau und der 39-jährige Mann verurteilt worden, 16 irakische Migrant:innen von Belarus über Polen nach Mecklenburg-Vorpommern eingeschleust zu haben.

Versickerndes Problem

Aus Furcht vor Ernteeinbußen protestierten Landwirt:innen in MV in den letzten Wochen gegen die verschärften Auflagen beim Düngen. Mit ihnen soll unter anderem verhindert werden, dass zu viele Nährstoffe über die Gewässer ins Meer gelangen. Wie steht es um ebendiese Fließgewässer unseres Landes?

„Housing First“ in Greifswald

Gestern Abend berichtete die Leiterin des Projekts „Housing First“, Corinna Müncho, von ihren Erfolgen der Wohnungsvermittlung an Obdachlose in Berlin. Könnte das auch etwas für Greifswald sein?

Haftstrafen für Schleuser:innen

Ein Schleuser ist heute vom Amtsgericht Pasewalk zu drei Jahren Haft verurteilt worden, seine Mitangeklagte zu zwei Jahren und vier Monaten. Sie hatten im August 2021 aus Geldnot 16 irakische Migrant:innen knapp 1.000 Kilometer von Belarus über Polen nach Mecklenburg-Vorpommern gebracht.

Chinesisches Dach überm Kopf

Reetdächer gehören zu MV wie der Wind zum Meer. Doch stammen nur noch 15 Prozent des Reets aus hiesigen Beständen. Statt jahrhundertealtes norddeutsches Handwerk zu pflegen, wird das Schilf aus Osteuropa oder China importiert. Warum heimische Tradition mittlerweile im Ausland eingekauft wird.

Nase vorn bei der Wildschweinjagd

Mecklenburg-Vorpommern ist momentan deutschlandweit Spitzenreiter in der Wildschweinjagd. Laut Deutschem Jagdverband wurden in der letzten Jagdsaison im Land 106.803 tote Wildschweine gezählt. Damit liegt MV bundesweit an der Spitze, gefolgt von Brandenburg mit 90.000 Wildschweinen und 78.000 in Bayern. Schätzungen zufolge wurden somit in der letzten Jagdsaison 15 Prozent der Wildschweine im Nordosten erlegt. Warum steigen die Zahlen?

Der einzige Landkreis in MV ohne Biotonne

39 Prozent des Restmülls in Deutschland sind Bioabfälle. Trotzdem gibt es in Vorpommern-Greifswald keine Biotonne und der Landkreis hat auch nicht vor, eine einzuführen. Stattdessen verweist er auf die 17 Verwertungshöfe, zu denen Bürger:innen ihren getrennten Biomüll selbst bringen können. Laut Landesregierung hat jeder die Möglichkeit, seinen Müll zu trennen. Die Nachbarlandkreise dagegen setzen auf eine zusätzliche Biotonne.

Die Ostsee leidet unter der Landwirtschaft

97 Prozent Ostsee sind überdüngt. Zu viele Nährstoffe gelangen aus der Landwirtschaft über die Flüsse ins Meer. Mit drastischen Folgen für die Umwelt. 2009 beschlossen daher alle Ostseeanrainerstaaten, Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Deutschland und andere Länder halten sich jedoch nicht daran. Mehr noch: Als das bisherige Messverfahren von MV genauer unter die Lupe genommen wird, stellt sich heraus, dass noch mehr Gebiete mit Nitrat belastet sind.

Moor oder Hafen?

Der Rostocker Hafen soll einer der nachhaltigsten Häfen im Ostseeraum werden. Geplant ist ein Wasserstoffkraftwerk, gespeist von einem Offshore-Windparkfeld vor der Küste. Doch ist die dafür notwendige Flächenerweiterung alles andere als nachhaltig: 82 Hektar Moorfläche sollen weichen. Nun warten alle Beteiligten auf eine Entscheidung der Stadt.

Wenn das Gesundheitssystem zusammenbricht

In der Hauptstadt der peruanischen Region Loreto, mitten im Amazonas-Regenwald, brach das Gesundheitssystem gleich zu Beginn der Pandemie zusammen. Der Bundesstaat hat ähnliche Einwohnerzahlen wie Mecklenburg-Vorpommern. Ein Blick über den Tellerrand, um zu verstehen, warum wir unser funktionierendes Gesundheitssystem nicht aufs Spiel setzen sollten.