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Louise Blöß

Redakteurin bei KATAPULT MV.

Artikel (63)

Rote Karte auch für MV

Was die CO₂-Bilanz ihrer Dienstwagen angeht, sieht es bei Spitzenpolitiker:innen schlecht aus. Deutschlandweit. Die Deutsche Umwelthilfe verteilt „Rote Karten“, und zwar an alle Landesregierungen. Im Ranking der Ministerpräsident:innen heimst dagegen nur Winfried Kretschmann die Auszeichnung fürs Fahren eines umweltfreundlichen Dienstwagens ein.

MV unverpackt

Produkte ohne Verpackung kaufen – das möchten immer mehr Menschen, auch in Meck-Vorp. Ihr Ziel: möglichst viel Müll und Lebensmittelabfälle vermeiden. Besonders gut klappt das in spezialisierten Unverpackt-Läden. In sechs Städten gibt es schon welche: vier in Meck und zwei in Vorp.

MV mit 24 Millionen Euro Schaden im Mittelfeld

Unwetterschäden haben auch hierzulande im vergangenen Jahr zugenommen. MV liegt im Bundesvergleich aber im unteren Mittelfeld.

Klimastiftung soll aufgelöst werden

Das Kabinett hat heute zusammen mit dem Stiftungsvorstand der umstrittenen Klimastiftung deren Auflösung vereinbart. Nach Abwicklung des Geschäftsbetriebs soll der Vorstand der Stiftung bis September zurücktreten. Die Klimaschutzprojekte der Stiftung sollen erhalten bleiben und in die Landesenergie- und Klimaschutzagentur MV übergehen. Den Mitarbeitenden soll ein Wechsel dorthin ermöglicht werden, um weiter an den Projekten arbeiten zu können. Der Stiftungsvorstand ist auch weiterhin der Ansicht, dass die Stiftung grundlegend nicht aufgelöst werden kann. Dennoch wolle man nun den Weg für die Landesregierung frei machen, so Erwin Sellering auf der heutigen Pressekonferenz.

Unfairer Wahlkampf in Bergen auf Rügen?

Am kommenden Sonntag wählt Bergen eine neue Bürgermeisterin oder einen neuen Bürgermeister. Schon im Vorfeld gab es Streitigkeiten um die Wahlwerbung und die Gleichberechtigung aller Kandidat:innen. Fünf von sechs haben sich nun zusammengeschlossen. Jahrelang schwelt zudem bereits ein Korruptionsverdacht im Rathaus.

Spendenbereitschaft geht zurück, Bedarf nicht

Seit Beginn des Krieges gegen die Ukraine haben sich auch in Mecklenburg-Vorpommern zahlreiche Menschen solidarisch gezeigt. Etwa durch Geld- oder Sachspenden an Hilfsorganisationen und Initiativen. Mittlerweile ist der Krieg in der zehnten Woche, knapp 17.000 Geflüchtete sind in MV angekommen, die Spendenbereitschaft geht jedoch seit Wochen zurück. Dabei ist die Nachfrage weiterhin hoch, erklärt etwa „Rostock hilft“.

Ein Jahrhundertereignis für 419 Euro

„Kultur nach MV holen“ – so wirbt das Usedomer Musikfestival für das diesjährige Veranstaltungsprogramm. Unter anderem spielt das New York Philharmonic Orchestra drei Konzerte. „Ein Jahrhundertereignis“, heißt es von den Organisator:innen. Die Preise dafür haben es aber in sich: Das Konzert mit Violinistin Anne-Sophie Mutter kostet in der besten Preiskategorie 419 Euro! Zum Vergleich: Ein Konzert mit ihr und dem Royal Philharmonic Orchestra in der Hamburger Elbphilharmonie kann für nur 231 Euro auf dem besten Platz verfolgt werden.

Klima-Demo im Zeichen des Krieges

Zum Klimastreik am Freitag in Schwerin kamen mehr als 400 Menschen in den Alten Garten. Außer für mehr Klimaschutz und eine radikale Energiewende demonstrierten sie vor allem gegen die umstrittene Klimastiftung. Redner:innen und Demonstrant:innen forderten gleichermaßen die Auflösung der Stiftung. Parallel laufen Klagen der Deutschen Umwelthilfe.

Nicht ganz so späti

Der ein oder andere hat vielleicht gedacht, dass Rostock führt. Aber nein! Da gibt’s nur zwei. Die Landeshauptstadt bietet mit insgesamt acht Spätkaufmöglichkeiten die größte Auswahl. Mit Berlins Angebot können sie aber nicht mithalten: Schluss ist nämlich in der Woche schon um 24 Uhr, am Wochenende sogar noch früher!

Der alte in Parchim, ein neuer für Karrenzin

Am Sonntag wurde in Parchim und Karrenzin ein neuer Bürgermeister gewählt. Dirk Flörke (CDU) bleibt in Parchim im Amt. In Karrenzin hat sich Benjamin Lembke (Wählergemeinschaft „Zukunft für Karrenzin“) durchgesetzt. Beide deutlich vor ihren Konkurrent:innen.

Parchim und Karrenzin wählen

Am Sonntag stehen die nächsten Bürgermeisterwahlen an: gewählt wird in Parchim und Karrenzin. Während in Parchim Dirk Flörke (CDU) und Sebastian Langer (SPD) für das Hauptamt kandidieren, wählt Karrenzin zwischen Einzelbewerberin Claudia Kröger und Benjamin Lembke (Wählergemeinschaft „Zukunft für Karrenzin“) sein neues ehrenamtliches Oberhaupt.

Bisher drei von fünf zurückgetreten

Gegen Ministerpräsidentin Manuela Schwesig häufen sich Rücktrittsforderungen. Sie selbst sieht dazu bisher keinen Grund. Alter, Gesundheit sowie eine Werftenkrise haben bislang dazu geführt, dass Ministerpräsidenten MVs zurückgetreten sind. Übrigens drei von insgesamt fünf.

Mehr Entscheidungsfreiheit für Kommunen gefordert

Tempolimit 30 – das möchten 134 Kommunen in Deutschland. Oder es zumindest selbstständig festlegen dürfen. Aber nicht in MV. Oder Thüringen. Oder Hamburg. Derzeit muss laut Straßenverkehrsordnung beispielsweise eine konkrete Gefährdung vorliegen, um eine Tempo 30-Begrenzung anordnen zu dürfen.

3G-Regel entfällt ab Donnerstag in weiteren Bereichen

Bei ihrer Kabinettssitzung am heutigen Vormittag hat sich die Landesregierung auf weitere Lockerungen der Corona-Maßnahmen in MV verständigt. Ab Donnerstag fällt die 3G-Regelung nicht nur in der Gastronomie weg, sondern auch im Kultur-, Freizeit- und Sportbereich. Bei körpernahen Dienstleistungen soll sie dann ebenfalls nicht mehr gelten. An der derzeit geltenden Hotspotregelung soll weiterhin bis zum 27. April festgehalten werden.

Katzen kommen zum Schluss

Katzenschützer:innen in Vorpommern-Greifswald brauchen weiterhin Geduld. Nachdem der Kreistag 2020 den Landrat per Beschluss aufgefordert hatte, bis September 2021 eine Katzenschutzverordnung zu entwerfen, hat sich in der Sache nichts gerührt. Ein „Trauerspiel“, finden die Grünen im Kreistag, „eine elende Sauerei“ der Landesverband des Tierschutzbundes.

Mit Engagement gegen Rassismus, auch an der Schule

An der Berufsfachschule maxQ in Neubrandenburg organisierten Lehrkräfte und Schüler:innen gestern einen eigenen Projekttag zum Thema Demokratie und Toleranz. Es ging darum, ein Zeichen gegen Rassismus zu setzen und einen wertschätzenden Umgang mit Menschen in den Mittelpunkt zu stellen. Unter der Bezeichnung „Courage-Schulen“ werden diese Werte bereits an 54 Bildungseinrichtungen in Mecklenburg-Vorpommern gelebt. Schüler:innen und Pädagog:innen engagieren sich dort gemeinsam im Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“.

Freundschaft ja, Partnerschaft – noch nicht

In Mecklenburg-Vorpommern pflegen zahlreiche Städte und Gemeinden nationale und internationale Partnerschaften. USA, Polen oder Lettland – in viele Teile der Welt reichen die Verbindungen bereits. Mit der Ukraine gibt es jedoch noch keine Städtepartnerschaft. Freundschaften auf kommunaler Ebene allerdings sehr wohl. Und zwar drei: in Greifswald, Barth und Heringsdorf. Für die Beziehung zwischen Heringsdorf und der ukrainischen Gemeinde Koblewe ist die Partnerschaft bereits geplant.

„Mit voller Wucht getroffen“

Die Infektionszahlen in MVs Bevölkerung bewegen sich seit Wochen auf hohem Niveau. Auch in den Krankenhäusern im Bundesland schlägt sich diese Entwicklung immer stärker nieder. Vor allem beim Personal – durch vermehrte krankheitsbedingte Ausfälle von bis zu 30 Prozent. Die Lage ist extrem angespannt und wirkt sich bereits auf den Betrieb der Kliniken aus. Die Landesregierung will zur kurzfristigen Entlastung nun Auszubildende und Studierende einsetzen.

Globaler Klimastreik

Auch in MV!

Update: MV klettert auf Platz vier

Transparency International Deutschland hat das Update seines Lobbyrankings korrigiert. Informationen seien damals nicht richtig hochgeladen worden, teilte ein Sprecher mit. Durch die zusätzlich berechneten Punkte klettert MV vom siebten auf den vierten Rang.

Kabinett einigt sich auf Corona-Schutzmaßnahmen

Eigentlich sollen am kommenden Sonntag bundesweit alle tiefgreifenden Corona-Maßnahmen fallen. Da die Infektionszahlen in Mecklenburg-Vorpommern jedoch bereits seit Tagen steigen und keine Besserung in Sicht ist, kam die Landesregierung heute zu einer Sondersitzung zusammen. Die Situation sei gefährlich, so Gesundheitsministerin Drese im Anschluss. Deshalb habe man sich auf Schutzmaßnahmen auch nach dem 19. März geeinigt.

Die Feuerwehr kommt später

Nirgendwo im Bundesgebiet warten Menschen länger auf die Feuerwehr als in Mecklenburg-Vorpommern. Extremwerte wie 27,4 Minuten Wartezeit in Altenhagen oder 23,8 Minuten in Bentzin lassen erkennen, dass MV ein Problem hat.

MV nimmt noch mehr Geflüchtete auf

Mecklenburg-Vorpommern erhöht weiter die Aufnahmekapazitäten. Zu den bisher vorgehaltenen Unterbringungsmöglichkeiten für Ukraine-Geflüchtete sollen weitere 600 Plätze pro Landkreis und kreisfreier Stadt hinzukommen. Darum bat der Krisenstab des Landes, nach Aussage von Innenminister Pegel, am Mittwoch.

Mit Kritik auf Rang sieben

Die Antikorruptionsorganisation Transparency International Deutschland veröffentlichte heute ein Update ihres Lobbyrankings. Darin werden die politische Integrität und Transparenz der einzelnen Bundesländer anhand von vier Kategorien bewertet. MV verbessert sich in der aktuellen Rangliste auf Platz sieben. Kritik gibt es aber trotzdem.

Lubmins Bürgermeister rudert zurück

Eigentlich wollte die Gemeinde Lubmin keine Geflüchteten aus der Ukraine aufnehmen. Das hatte Bürgermeister Axel Vogt per Dienstanweisung verfügt. Nun entschied er sich nochmal um. Die Dienstanweisung wurde zurückgenommen. Es sollen doch Unterkünfte bereitgestellt werden.

Brodkorb als Aufsichtsratschef entlassen

Der Aufsichtsratschef der Unikliniken Rostock und Greifswald, Mathias Brodkorb, ist überraschend entlassen worden. Darüber informierte Wissenschaftsministerin Martin gestern. An die Stelle Brodkorbs soll nun der ehemalige Präsident des Landesrechnungshofes, Schweisfurth, treten. Die Entscheidung steht im Kontext zahlreicher öffentlicher Diskussionen um die Kliniken und eines drohenden Untersuchungsausschusses. Die CDU sieht in der Entlassung „puren Aktionismus“, für die FDP wirft der Zeitpunkt Fragen auf.

Es werden immer mehr Anlaufstellen!

Schwerin und der Kreis Mecklenburgische Seenplatte haben Hotlines als Kontakt für Hilfsangebote eingerichtet. Aber auch die anderen Landkreise und die Stadt Rostock bieten diese Möglichkeit – per Telefon und/oder Mail.

Landesregierung erweitert Krisenstab

Eigentlich hatte die Landesregierung den Krisenstab eingerichtet, um die Corona-Pandemie im Land zu bewältigen. Jetzt wird das Gremium auch über den Krieg in der Ukraine und die Folgen für MV beraten. So ging es in der gestrigen digitalen Sitzung des Krisenstabs neben Corona auch um die Aufnahme der zu erwartenden und bereits eingetroffenen Geflüchteten.

Nord Stream 2 ist insolvent

Nord Stream 2 hat Insolvenz angemeldet. Das hat direkte Auswirkungen auf Partnerschaften in MV. Baltic Sea Philharmonics und SSC Palmberg Schwerin haben bereits in den vergangenen Tagen die Sponsoring-Beziehungen ausgesetzt. Für alle anderen erübrigt sich diese Entscheidung jetzt.

Impfungen mit Novavax starten

Nachdem die Landesregierung zum Ende der vergangenen Woche die Priorisierung für den neuen Impfstoff Novavax aufgehoben hat, kann er ab heute verimpft werden. Im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte trafen dazu die ersten 4.100 Dosen ein. Die Impfungen haben bereits begonnen.

Mehr Priorität für Schulen gefordert

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft stellte gestern gemeinsam mit dem Landeseltern- und dem Landesschülerrat eine Umfrage zur Situation in MVs Schulen vor. Sowohl die Schüler:innen als auch Lehrkräfte und Eltern kritisieren demnach die Personalausstattung an den Schulen und die hohe Belastung während der Pandemie. Alle Gruppen stellen zudem die Bedeutung des Präsenzunterrichts heraus.

Kein großer Run auf Novavax

Mit der Einführung des Impfstoffs Novavax auch in MV erhoffte sich die Landesregierung eine „Belebung des Impfgeschehens“. Nachdem vor gut zwei Wochen die Registrierung für eine Impfung mit dem Protein-Impfstoff startete, hält sich die Nachfrage jedoch noch immer in Grenzen. Wann genau die Impfungen damit beginnen können, ist ebenfalls unklar.

Schrittweiser Wegfall der Beschränkungen ab 24. Februar

Gestern haben sich Bund und Länder auf eine schrittweise Lockerung der Corona-Maßnahmen geeinigt. In Mecklenburg-Vorpommern soll es mit den ersten Öffnungen in einer Woche losgehen. Dazu kommen Landtag und Kabinett zu Beginn der kommenden Woche zusammen.

Truppenverlegung von MV nach Litauen

In Torgelow bereiten sich derzeit etwa 200 Bundeswehrsoldaten auf den Abmarsch nach Litauen vor. Zusätzlich werden 70 Fahrzeuge näher an die belarusische Grenze verlegt.

300 Hausärzt:innen weniger in MV

In Mecklenburg-Vorpommern steht die ausreichende hausärztliche Versorgung aller Bürger:innen in der Zukunft auf der Kippe. Obwohl das Gesundheitsministerium aktuell von einer bedarfsgerechten Versorgungslage spricht, geht zumindest die Kassenärztliche Vereinigung von einer drohenden Unterversorgung aus.

Bürgermeister:innen für MVs Städte gesucht

Nach den Land- und Bundestagswahlen im vergangenen Jahr sind viele Bürger:innen auch 2022 wieder zur Wahlentscheidung aufgerufen. In 14 Städten in Meck-Vorp werden hauptamtliche Bürgermeister:innen gesucht. Dazu kommen vier Gemeinden und eine Stadt, die ein ehrenamtliches Oberhaupt benötigen.

Tanzen für den Klimaschutz

Seit drei Jahren gibt es in Greifswald eine Ortsgruppe der Fridays-for-Future-Bewegung. Heute feierten die Aktivist:innen ihr Jubiläum mit einer Kundgebung und Tanzdemonstration auf dem Marktplatz der Hansestadt. KATAPULT MV war für euch vor Ort.

Jugend mit Einfluss

Kinder- und Jugendparlamente bieten eine Möglichkeit, mehr Beteiligung zu schaffen. In diesen vertreten Kinder und Jugendliche ihre Interessen, entwickeln und setzen eigenständig Projekte um. In Mecklenburg-Vorpommern gibt es derzeit 23 solcher Gremien.

Sparkasse Vorpommern führt Negativzinsen ein

Seit Montag verschickt die Sparkasse Vorpommern Post an ihre Kund:innen. Sie führt für Girokonten ein sogenanntes Verwahrentgelt ein. Ab 50.000 Euro Guthaben müssen Kund:innen damit 0,5 Prozent Negativzinsen entrichten. Dass dieses Modell rechtliche Fragen aufwirft, zeigt bereits eine Gerichtsentscheidung.

Elf Autobahnbrücken sanierungsbedürftig

In welchem Zustand befinden sich die deutschen Autobahnbrücken? Das fasst derzeit die bundeseigene Autobahngesellschaft in einem Bericht zusammen. Für Mecklenburg-Vorpommern werden elf Brücken als sanierungsbedürftig eingestuft, müssen mittelfristig also ersetzt werden. An einer Brücke der B 103 bei Güstrow wird aktuell bereits gebaut.

Planungssicherheit? Fehlanzeige

Erst zu, dann wieder auf, dann wieder zu. Und das alles innerhalb von zwei Wochen. Ein entnervendes Hin und Her für die Kinobranche Mecklenburg-Vorpommerns. Vergangene Woche versicherte nun Kulturministerin Bettina Martin, an einem Öffnungskonzept für die Kultur – Kinos inbegriffen – zu arbeiten. Jedoch solle erst ein Brechen der Omikron-Welle abgewartet werden.

Die Vorbereitung auf Omikron läuft

Nachdem der Expertenrat der Bundesregierung im Dezember gefordert hatte, der Überlastung der kritischen Infrastruktur durch die Omikron-Variante entgegenzuwirken, waren auch in Mecklenburg-Vorpommern die dazugehörenden Sektoren und Branchen aufgerufen, Vorkehrungen zu treffen. Sie sollten sich mit Omikron auf eine „neue Dimension“ des Pandemiegeschehens einstellen, so Umweltminister Backhaus.

Mecklenburgische Seenplatte meldet 190 Prozent Auslastung

Schon im Dezember hatte die Auslastung der Intensivstationen in vier Landkreisen die 100-Prozent-Marke überschritten. Seitdem hat sich die Lage nicht entspannt. Der Kreis Mecklenburgische Seenplatte bleibt mit einer ITS-Auslastung von 190 Prozent trauriger Spitzenreiter. Die Zahl der Krankenhäuser, deren Kapazitäten teilweise erschöpft sind, ist seit Dezember zurückgegangen.

Fahrplanwechsel

Seit vergangenem Sonntag gilt auch in Mecklenburg-Vorpommern ein neuer Fahrplan. Er betrifft den sogenannten Schienenpersonennahverkehr.

Auslastungsgrenze fast oder tatsächlich erreicht

Die Intensivkapazitäten haben in vier MV-Landkreisen und der Stadt Rostock die Auslastung von 100 Prozent überschritten. Mit 130 Prozent ITS-Auslastung ist der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte am stärksten betroffen. Dementsprechend bleibt auch die Zahl der Krankenhäuser, die keine oder nur noch begrenzte Belegungskapazitäten auf ihren Intensivstationen haben, hoch.

Zahl der gefälschten Impfpässe steigt

Vom Weihnachtsshopping bis zum Restaurantbesuch – in Mecklenburg-Vorpommern sind viele (Freizeit)Aktivitäten derzeit nur noch unter Auflage von 2G oder sogar 2G+möglich. Vor diesem Hintergrund steht die wachsende Zahl von Ermittlungsverfahren der Polizei aufgrund gefälschter Impfpässe. In diesem Jahr sind der Polizei bereits 94 Sachverhalte bekannt geworden. Auch Ärzt:innen beteiligen sich an Fälschungen.

Tanzen verboten

Die Clubs in Meck-Vorp haben es wirklich nicht leicht. Kaum haben sie sich mit diversen Hygienemaßnahmen die Tanzerlaubnis zurückerkämpft, schon müssen sie ihre Türen wieder zusperren. Corona die Vierte. Wie viele Tage durfte seit Januar 2020 überhaupt in MVs Clubs getanzt werden?

Mehr Infektionen trotz erhöhter Hygienemaßnahmen

Die Barmer stellt in ihrem aktuellen Krankenhausreport einen Anstieg der Krankenhausinfektionen in der Corona-Pandemie fest. In Mecklenburg-Vorpommern hätten sich 2020 etwa 620 Patient:innen zusätzlich angesteckt. Es gab rechnerisch knapp 25 Tote mehr als in den Vorjahren. Welche Infektionen konkret für den Anstieg verantwortlich sind, bleibt offen.

Hier gibt es ein Bewegungsproblem

Bouldern liegt im Trend. Das tat es schon, bevor das Sportklettern bei Olympia auftauchte. Auch an Mecklenburg-Vorpommern ist das nicht spurlos vorbeigegangen. Mittlerweile gibt es zahlreiche Angebote. Die eigentlich für Dezember geplante Ausgabe des Ostblock-Cups in Greifswald ist zwar mittlerweile abgesagt, aber Bouldern ist mit 2G+ auch weiterhin möglich. Wir wagen einen Blick darauf. Was ist das eigentlich – Bouldern? Und inwiefern wollen dabei „Bewegungsprobleme“ überwunden werden?

Vier Patient:innen aus Sachsen nach MV verlegt

Mecklenburg-Vorpommern akzeptierte in der vergangenen Woche einer Anfrage aus Sachsen und nahm vier schwer an Covid-19 erkrankte Patient:innen auf. Die Erkrankten kamen in Kliniken nach Schwerin, Rostock und Greifswald. Die Verlegung wurde im Rahmen des sogenannten Kleeblattprinzips ausgelöst.